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Formel 1 - Vettel wechselt zu Ferrari: "Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung"

Seit Wochen ging das Gerücht um, nun ist es offiziell: Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wechselt zur kommenden Saison zu Ferrari. Ein Mitgrund für den Wechsel ist Michael Schumacher.

Der Wechsel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel von Red Bull zu Ferrari ist endgültig perfekt. Das bestätigte der italienische Rennstall in einer Pressemitteilung vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi. Der 27-Jährige erhält einen Vertrag für drei Jahre und ersetzt bei der Scuderia den Spanier Fernando Alonso, der künftig wohl wieder für McLaren fährt. Neben Vettel wird weiter der Finne Kimi Räikkönen für Ferrari starten.

"Die nächste Stufe in meiner Formel-1-Karriere heißt nun Scuderia Ferrari", teilt Vettel in der offiziellen Ferrari-Mitteilung mit. "Für mich geht damit ein langer Kindheitstraum in Erfüllung. Schon als kleiner Junge war Michael Schumacher in seinem roten Auto mein größtes Idol, und dass ich eines Tages einmal die Chance habe im Ferrari fahren zu dürfen, ist eine unglaublich große Ehre. Die Scuderia hat eine lange Tradition in diesem Sport und ich bin hochmotiviert das Team zurück an die Spitze zu bringen. Ich werde jedenfalls alles, mein ganzes Herzblut, dafür geben.

In Schumis Fußstapfen

Vettel hatte schon vor einigen Wochen seinen Abschied vom Red-Bull-Team verkündet, für das er seit 2009 gefahren war. In dieser Zeit gewann der Deutsche 38 Rennen und holte sich von 2010 bis 2013 in jedem Jahr den WM-Titel. In dieser Saison allerdings konnte Vettel gegen die Mercedes-Übermacht nichts ausrichten. Er klagte über sein unterlegenes Auto und verlor auch das interne Duell gegen seinen neuen Teamrivalen Daniel Ricciardo.

Mit dem Wechsel zu Ferrari begibt sich Vettel auf die Spuren seines Kindheitsidols Michael Schumacher, der zwischen 1996 und 2006 für das Traditionsteam fuhr. Der Rekordweltmeister gewann fünf seiner sieben Titel mit der Scuderia. Den letzten Fahrer-Triumph feierten die Italiener mit Räikkönen in der Saison 2007. Nun soll Vettel als Aufbauhelfer Ferrari zurück an die Spitze führen.

feh/DPA / DPA

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