HOME

Formel 1: Ein "Schumi-Grand-Prix" weniger

Die Formel 1 wird 2007 definitiv nur noch einmal in Deutschland Station machen. Das geht aus dem am Dienstag vom Automobil-Weltverband FIA veröffentlichten Kalender für die kommende Saison hervor.

Die Formel-1-Weltmeisterschaft wird 2007 nur noch in 17 Rennen entschieden. Das geht aus dem vorläufigen Rennkalender hervor, den der Internationale Automobil-Verband (FIA) am Dienstag veröffentlichte. In diesem Jahr werden noch 18 Grand Prix gefahren, 2005 waren sogar 19 Rennen gestartet worden.

Betroffen von der Verkleinerung ist Deutschland, wo nur noch ein WM-Lauf statt wie bisher zwei ausgetragen wird. Aus der FIA-Mitteilung wurde jedoch nicht klar, ob der Große Preis von Deutschland am 22. Juli auf dem Nürburgring oder wie bisher auf dem Hockenheimring stattfindet. Die beiden Strecken hatten zuvor vereinbart, künftig Formel-1-Rennen von Jahr zu Jahr abwechselnd zu organisieren. Voraussichtlich wird 2007 der Nürburgring Station werden. Der Große Preis von Europa, der bisher auf dem Kurs in der Eifel entscheiden wurde, entfällt.

Auch Italien verliert in dem Großen Preis von San Marino in Imola voraussichtlich eine Station. Dafür kehrt der Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps nach einjähriger Pause zurück.

Verlust steht seit langem fest

Die Saison 2007 beginnt am 18. März wieder in Melbourne. In diesem Jahr war der Saisonauftakt wegen der Commonwealth Spiele in der australischen Metropole stattdessen in Bahrain ausgetragen worden. Das Formel-1-Jahr endet wie 2006 im brasilianischen Saõ Paulo am 21. Oktober. Der Weltmotorsportrat der FIA muss die Termine im Oktober bestätigen. Die Zustimmung gilt als sicher.

Die weiteren Stationen 2007 nach Australien sind Malaysia (8. April) und Bahrain (15. April). Der erste Europa-Grand-Prix ist in Barcelona am 13. Mai. Allerdings besteht für Imola die Hoffnung, bei einer rechtzeitigen Umsetzung der Umbauarbeiten doch noch in das Programm zu rutschen und zwei Wochen vor dem Grand Prix in Spanien wieder den Großen Preis von San Marino starten zu können.

Der Verlust eines Rennens in Deutschland stand seit langem fest. Die derzeitigen Verträge mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone laufen bis 2008 (Hockenheimring) und 2009 (Nürburgring). Schon lange stöhnen die Verantwortlichen von Nürburgring und Hockenheimring über die wirtschaftlichen Belastungen durch die Formel 1. Gründe sind die Gebühren von geschätzt 15 Millionen Dollar pro Grand Prix, die sie an Ecclestone zahlen müssen, und die fehlenden Vermarktungsmöglichkeiten der Rennen.

Zuschauerzahlen gehen zurück

Laut Verträgen mit dem Milliarden schweren Briten bleiben den Organisatoren nur die Zuschauereinnahmen an einem Formel-1-Wochenende. Doch die Besucherzahlen sind - nicht nur bei den deutschen Rennen - in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Allein in diesem Jahr machte der Hockenheimring nach eigenen Angaben beim Grand Prix im Juli drei Millionen Euro Verlust. Derzeit steht die GmbH mit insgesamt 33 Millionen Euro in der Kreide.

"Deutschland wird immer ein Formel-1-Rennen im Jahr haben", hatte Ecclestone versichert. Dies gelte auch für die Zeit nach dem Karriereende von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

Auch andere Rennstrecken haben mit finanziellen Problemen zu kämpfen und schreiben durch die Formel-1-Rennen kräftige Verluste. Der Kurs in Spa, eine von Schumachers Lieblingsstrecken, wurde in diesem Jahr gestrichen, kehrt aber nun nach seiner Modernisierung am 16. September zurück.

Der 75-jährige Ecclestone ist in der eindeutig stärkeren Position gegenüber den Rennstreckenbetreibern. Ihm liegen nach eigener Aussage viele Anfragen aus anderen Ländern vor. Zu den Kandidaten zählen neben Mexiko auch Südafrika und Südkorea. In den vergangenen Jahren waren Rennen in China, Bahrain und in der Türkei hinzugekommen. Diese Länder nutzen die Formel 1 in erster Linie zu Imagezwecken.

Claas Hennig/DPA / DPA

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?