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Formel 1 Vettel holt in Japan die Pole Position


Mit einem Wimpernschlag in letzter Sekunde lag Sebastian Vettel nach einem Qualifying-Krimi letztlich vorne. Während Nico Rosberg früh Feierabend hatte, Sutil mit Pech aus den Top-Ten flog und Schumacher das Mögliche erreichte, war es wieder einmal Vettel, der den Jubel auf seiner Seite hatte.

Sebastian Vettel startet auch beim Großen Preis von Japan von der Pole Position. Der Red-Bull-Pilot fuhr in der Qualifikation von Suzuka neun Tausendstel-Sekunden schneller als sein letzter verbliebener Titelrivale Jenson Button im McLaren. Für Vettel ist es die zwölfte Pole Position in dieser Saison - und das beim 15. Grand Prix 2011.

Dritter wurde Lewis Hamilton im zweiten McLaren. Michael Schumacher belegte im Mercedes Rang sieben. Adrian Sutil startet von Platz elf, Timo Glock von Platz 21 und Nico Rosberg, der mit einem technischen Defekt zu kämpfen hatte, muss aus der letzten Reihe starten. Vettel genügt am Sonntag bereits ein Punkt, um zum zweiten Mal Weltmeister zu werden.

Rosberg hat früh Feierabend

Zunächst gab es enttäuschende Gesichter bei Mercedes GP. Für Nico Rosberg gab es
einen unfreiwilligen und extrem frühen Feierabend. Rosberg konnte aufgrund von Hydraulik-Problemen keine einzige gezeitete Runde fahren. Damit startet er aus der letzten Reihe. Nur wenig besser erging es Timo Glock, der nur 21. wurde. Adrian Sutil hatte etwas Pech. Der Force India-Pilot scheiterte mit der elftschnellsten Zeit knapp, er musste in der zweiten Qualifikationsphase die Segel streichen, da Lokalmatador Kamui Kobayashi ihn noch übertrumpfte.

Spannend wurde es aber wie erwartet um die Pole-Position. In der entscheidenden Phase des Qualifiying sah es lange Zeit so aus, als würde Sebastian Vettel nur von Position drei aus ins Rennen starten. Lewis Hamilton hatte bis kurz vor dem Ende die schnellste Zeit aufgerufen, dahinter Teamkollege Jenson Button, dann kam der Deutsche. Es ging jedoch noch einmal Schlag auf Schlag. Nacheinander legten die Topteams noch einmal Topzeiten hin. In quasi Allerletzter Sekunde fuhr Vettel in 1:30.466 Minuten durch das Ziel und hatte damit 0,009 Sekunden Vorsprung gegenüber Button.

Pole-Position! How about that?

Aus der Box hieß es per Funk: "Pole-Position, wie gefällt dir das?" Und Sebastian Vettel übte schon einmal den Jubel, den es morgen nach dem Rennen geben könnte, sollte er den einen Punkt, den er noch benötigt, holen können. Vettels Teamkollege Mark Webber musste sich mit Rang sechs begnügen, Felipe Massa im Ferrari wurde vor Teamkollege Fernando Alonso Fünfter des Qualifying.

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