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2. Bundesliga: Greuther Fürth bleibt Spitze

Greuther Fürth setzt seine Heimsiegserie mühelos fort und richtet sich auf dem ersten Tabellenplatz heimisch ein. Sowohl Paderborn und Bochum als auch Duisburg und Union Berlin teilten sich die Punkte brüderlich auf.

Die SpVgg Greuther Fürth marschiert weiter Richtung Fußball-Bundesliga. Der DFB-Pokal-Halbfinalist gewann am Freitagabend gegen Alemannia Aachen mit 1:0 (1:0) und landete zu Hause den sechsten Sieg nacheinander. Dagegen konnte der SC Paderborn keinen Dreier im Aufstiegsrennen landen. Die Ostwestfalen kamen daheim gegen den VfL Bochum nicht über ein 0:0 hinaus, durften sich aber vorübergehend über Rang zwei freuen. Trainer Oliver Reck und sein MSV Duisburg standen beim 1. FC Union Berlin bis Sekunden vor dem Schlusspfiff vor einem Befreiungsschlag. In der Nachspielzeit aber mussten Reck & Co. den Ausgleich beim 1:1 (0:0) hinnehmen.

4:0, 3:0, 5:0, 5:1, 6:2 - nach zum Teil spektakulären Heimsiegen übernahm Spitzenreiter Greuther Fürth auch gegen den Tabellen-13. aus Aachen sofort das Kommando. Nach langem Pass von Mergim Mavraj erzielte Oliver Occean (29.) mit einer sehenswerten Einzelleistung die Führung - das Defensivkonzept der Gäste war dahin. "Er hat das eiskalt ausgenutzt", lobte der verletzte Gerald Asamoah. Nach der Pause bestimmte Fürth weiter das Geschehen, ohne aber beim verdienten Sieg zu glänzen.

Ein Punkt für Duisburg

Nachdem der abstiegsbedrohte MSV Duisburg seinem Trainer Oliver Reck nach der Niederlage gegen Fürth (0:2) das Vertrauen ausgesprochen hatte, warf das Team in Berlin viel Einsatz in die Waagschale. Lohn für die Mühen war das 1:0 durch Maurice Exslager (62.) gegen eine sorglose Gastgeber-Hintermannschaft. Vorne beendete Exslager die Torflaute nach drei Spielen ohne MSV-Treffer. Hinten parierte Felix Wiedwald (69.) gegen Silvio einen Foulelfmeter. In der Nachspielzeit jubelte Union dann doch. Simon Terodde traf aus dem Gewühl zum Ausgleichstreffer. Für den MSV war es nach zuletzt fünf Niederlagen immerhin ein Punktgewinn.

Und einen für Paderborn

Ohne den verletzten Liga-Toptorjäger Nico Proschwitz (15 Tore) tat sich Paderborn in der Offensive schwer. Ersatz Matthew Taylor fand sich nicht so im Spiel der Westfalen zurecht wie Proschwitz. Letztlich begnügten sich beide Teams mit der Punkteteilung. Es gab kaum spielerische Höhepunkte in einer schwachen Partie, die von Zweikämpfen im Mittelfeld und harmlosen Angriffsbemühungen sowie zahlreichen Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt war.

swd/DPA / DPA

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