Bayern München Keiner will Podolski


Bayern München liegen derzeit keine Angebote für den mit seiner Reservistenrolle unzufriedenen Lukas Podolski vor. Und der FCB will den Nationalspieler auch weiterhin nicht vorzeitig abgeben. Das bestätigte Vorstandsboss Rummenigge - und schickte gleich noch einen Rat an Podolski hinterher.

Vor dem Abflug der Münchner zur Champions-League-Begegnung beim AC Florenz am Mittwoch (20.45 Uhr/live bei Sat.1 und Premiere) sagte Rummenigge: "Wir befassen uns nicht mit diesem Thema. Lukas hat bei uns einen Vertrag bis 2010 und es ist noch niemand auf uns zugekommen."

In der Vergangenheit hatte Podolskis Ex-Klub 1. FC Köln ebenso Interesse an dem Stürmer angemeldet wie der spanische Rekordmeister Real Madrid und Manchester City aus England. Zudem hatte Podolski am vergangenen Samstag nach dem 3:1-Sieg der Bayern gegen Arminia Bielefeld angekündigt, sich in den kommenden Wochen Gedanken über seine Zukunft machen zu wollen und dabei einen vorzeitigen Wechsel nicht ausgeschlossen.

"Eine Halbzeit ist besser als nichts"

"Es ist generell gut, sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Aber der Spieler ist auch aufgefordert, sich Gedanken über seine Leistung zu machen", sagte Rummenigge, der Podolski zugleich einen simplen Rat gab: "Er soll gut spielen und Tore schießen."

Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann hatte gegen Bielefeld zunächst auf den 23-Jährigen verzichtet, obwohl dessen Stürmer-Kollege Luca Toni verletzt fehlte. Podolski kam erst nach der Halbzeitpause und trug mit einer Vorlage und einem verwandelten Foulelfmeter zum Sieg bei. Rummenigge kann Podolskis Klage über die geringe Zahl an Einsätzen deshalb nicht verstehen: "Er spielt doch regelmäßig. Eine Halbzeit ist besser als nichts!"

sid/kbe


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