Bayern München Ribéry setzt sich für Podolski ein


Lukas Podolski scheint bei Bayern München keine Zukunft zu haben. Aber von einem bekommt der unglückliche Nationalspieler große Unterstützung. Team-Kollege Franck Ribéry gestand jetzt: "Ich mag ihn sehr gerne".

Franck Ribéry setzt beim deutschen Fußball-Meister Bayern München weiter auf einen Formanstieg von Lukas Podolski und wünscht sich einen längeren Verbleib des Kumpels beim Verein. "Ich habe den Eindruck, dass es immer besser wird und er sich immer besser einfügt. Ich hoffe, dass er nach dem Winter noch da sein wird, denn er ist ein sehr wichtiger Spieler für den Verein und für die Mannschaft. Ich mag ihn sehr gerne", sagte der Franzose am Montag in München, zwei Tage vor dem Champions-League-Spiel beim AC Florenz.

In Italien wollen die Münchner, die weiter auf Luca Toni (Rippenverletzung) und Philipp Lahm (Fußverletzung) verzichten müssen, im günstigsten Fall bereits den Achtelfinal-Einzug sichern. Die Münchner führen die Tabelle der Gruppe F mit sieben Punkten vor Lyon (5) und Florenz (2) und Bukarest (1) an. Ein gutes Omen: Der für Mittwoch (20.45 Uhr/Premiere und Sat.1) angesetzte spanische Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco leitete auch die Partie bei Bayerns 4:0-Heimerfolg vor zwei Jahren gegen Spartak Moskau.

Klinsmann lässt vielleicht wieder nur einen Stürmer auflaufen

"Florenz wird mit viel Engagement und Aggressivität in das Spiel gehen, so müssen wir das auch machen und mit viel Spielfreude zu Werke gehen", sagte Ribéry, der nach seiner Verletzung immer besser in Schwung kommt. "Auch wenn uns ein Punkt in Florenz reicht, möchten wir gewinnen." Möglich ist, dass Trainer Jürgen Klinsmann wie in der ersten Spielhälfte gegen Arminia Bielefeld wieder nur eine Spitze, dafür aber drei offensive Mittelfeldakteure bringt. "Ich spiele im Allgemeinen lieber mit zwei Stürmern, aber das System ist Sache des Trainers", sagte der Franzose.

Podolski hofft, dass er sich für den verletzten Toni in der Startformation beweisen darf. "Lukas muss spielen und Tore schießen. Das gibt ihm Vertrauen", sagte Ribéry. Der Ausflug von Podolski, der nach dem 3:1-Sieg am Wochenende gegen Bielefeld zum Boxkampf von Felix Sturm nach Oberhausen reiste und tief in der Nacht zurück nach München kam, wurde von Mitspieler Andreas Ottl gelassen gesehen: "Das ist seine private Sache. Wenn sich Lukas so für den Boxsport interessiert und auch mit Felix Sturm sehr gut befreundet ist, dann ist das Lukas' Sache, wie er das handhabt."

DPA DPA

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