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Premier League Chelseas Torwart Kepa kassiert Rekordstrafe nach Wechsel-Eklat

Chelsea-Keeper Kepa
Chelsea-Keeper Kepa musste sich auch bei den Mannschaftskameraden entschuldigen
© Nigel French / DPA
Der Torwart des FC Chelsea hatte im Liga-Pokal-Finale die Auswechslung verweigert. Jetzt muss der Spanier dafür auf ein Wochengehalt verzichten. Zudem entschuldigte er sich offiziell beim Trainer und den Mitspielern.

Chelsea-Torwart Kepa muss zur Strafe für den Wechsel-Eklat im Ligapokal-Finale einen Wochenlohn in die Klubkasse zahlen, laut dem "Guardian etwa 190.000 Pfund. Zudem verbreitete der englische Fußball-Erstligist in der Nacht zum Dienstag eine öffentliche Entschuldigung des spanischen Keepers für den Vorfall vom Sonntag. Bei der Endspiel-Niederlage gegen Manchester City hatte der 24-Jährige kurz vor dem Elfmeterschießen die von Trainer Maurizio Sarri geplante Auswechslung verweigert. Es habe sich um ein Missverständnis gehandelt, betonten Kepa und der Coach in dem Club-Statement. Kepa bekannte aber auch, er habe einen "großen Fehler im Umgang mit der Situation" gemacht.

Sarri hatte den Torhüter mehrfach wild gestikulierend ermahnt, den Platz zu verlassen. Ersatzkeeper Willy Caballero, der im Ligapokal-Finale 2016 drei Elfmeter gehalten hatte, stand bereit. Doch Kepa, der sich zuvor wegen Krämpfen behandeln lassen hatte, blieb stur und verließ nicht das Feld.

Persönliche Entschuldigung bei Sarri 

Dafür habe er nun persönlich bei Sarri, Caballero, seinen anderen Teamkollegen und dem Verein um Verzeihung gebeten, sagte Kepa. "Ich werde aus dieser Episode lernen und jede Strafe oder disziplinarische Maßnahme akzeptieren, die der Club für angemessen hält", fügte der Torwart hinzu.

Sarri versicherte, für ihn sei der Fall damit abgeschlossen. Der Trainer steht selbst wegen einer jüngsten Serie von Misserfolgen unter Druck. Torwart Kepa war zu Beginn dieser Saison für eine Ablöse von 80 Millionen Euro zu Chelsea gewechselt - noch nie zuvor war für den Wechsel eines Keepers mehr Geld geflossen.

Ed Sheeran durfte bei den brasilianischen Profis mitspielen.
tis DPA

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