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Champions League Der FC Bayern im Losglück: Der Gegner im Achtelfinale der Königsklasse ist ein Leichtgewicht

Unverschämtes Losglück: Der FC Bayern profitiert von der Wiederholung der Auslosung
Unverschämtes Losglück: Der FC Bayern profitiert von der Wiederholung der Auslosung
© Bernd Thissen / DPA
Es hätte sie schwerer treffen können: Der FC Bayern trifft im Achtelfinale der Champions League auf RB Salzburg. Die Auslosung musste wegen einer Panne wiederholt werden. Nach der ersten Ziehung hieß der Gegner noch Atletico Madrid.

Der FC Bayern im Glück: Mit RB Salzburg trifft der deutsche Rekordmeister auf ein Leichtgewicht unter den Achtelfinal-Teilnehmern der Champions League. Das ergab die Auslosung im schweizerischen Nyon. Das Kuriose war, dass die erste Ziehung wegen einer Panne wiederholt werden musste. Da hatte der Gegner noch Atletico Madrid geheißen, eine ungleich schwerere Aufgabe. 

Die genauen Termine stehen noch nicht fest. Die Hinspiele der Achtelfinal-Partien in der Königsklasse sind für den 15./16. und 22./23. Februar angesetzt, die Rückspiele finden am 8./9. und 15./16. März statt. Das Endspiel wird am 28. Mai in St. Petersburg ausgetragen.

Europa-League-Auslosung lief unfallfrei

Unfallfrei verlief hingegen die Auslosung der Zwischenrunde in der Europa League. Die beiden Bundesligisten Borussia Dortmund und RB Leipzig erwischten namhafte Gegner. Der BVB trifft auf den schottischen Meister Glasgow Rangers, die Leipziger spielen gegen den spanischen Top-Club Real Sociedad San Sebastian. Beide deutschen Mannschaften haben am 17. Februar zunächst Heimrecht, die Rückspiele werden am 24. Februar ausgetragen.

Salzburg mit dem umworbenen deutschen Nationalspieler Karim Adeyemi dürften die Münchner als Gegner lieber nehmen als Atlético. In der vergangenen Saison trafen beide Clubs in der Gruppenphase aufeinander, damals siegten die Bayern klar mit 3:1 und 6:2. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann hatte sich als Gruppenerster für das Achtelfinale qualifiziert. Im vergangenen Jahr war für die Bayern im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain Endstation.

In den weiteren Achtelfinal-Partien sticht das Duell zwischen PSG und Real Madrid heraus. Jürgen Klopp und der FC Liverpool treffen auf Inter Mailand. Der von Ralf Rangnick trainierte englische Rekordmeister Manchester United spielt gegen Atlético, und Titelverteidiger FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel bekommt es mit Wolfsburg-Bezwinger OSC Lille zu tun. Auch Salzburg setzte sich in der Gruppe mit Wolfsburg durch.

Es lief alles schief bei der ersten Auslosung

Die erste Auslosung am Mittag hatte die Uefa wegen "technischer Probleme mit der Software eines externen Dienstleisters" annulliert. Dabei war Man United zunächst dem spanischen Club FC Villarreal zugelost worden. Dies war laut Reglement aber gar nicht erlaubt, da beide Clubs schon in der Gruppenphase aufeinandertrafen. Der frühere russische Nationalspieler Andrej Arschawin musste noch einmal ziehen und loste Villarreal dann dem United-Stadtrivalen Manchester City zu.

Doch damit nicht genug: Nachdem Atlético Madrid als nächster Gruppenzweiter gezogen wurde, wurde Man United als möglicher Gegner fälschlicherweise ausgeschlossen. Stattdessen war der FC Liverpool mit im Topf, der aber schon in der Gruppenphase gegen Atlético spielte. Schließlich erhielten die Spanier den FC Bayern als Gegner.

In den sozialen Netzwerken begann schnell eine Diskussion, ob die Auslosung Bestand haben könne oder wiederholt werden müsse. Kurz darauf reagierte die Uefa dann und erklärte die Ziehung der Lose in der Königsklasse für ungültig.

Der FC Bayern ist der letzte verbliebene Bundesligist in der Königsklasse. Dortmund und Leipzig mussten als Gruppendritte in die Europa League, der VfL Wolfsburg ist nach Platz vier in der Gruppenphase gar nicht mehr international vertreten. So schlecht war die Bundesliga letztmals in der Saison 2017/18. Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt steigen als weitere deutsche Vertreter in der Europa League erst eine Runde später im Achtelfinale ein, da sie in der Gruppenphase jeweils den ersten Platz belegt hatten.

tis DPA

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