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Erste Runde K.o. für Werder aus 50 Metern – ansonsten bleiben die DFB-Pokal-Überraschungen aus

Spieler des VfL Osnabrück
Die Spieler des VfL Osnabrück können sich nach dem 2:0 gegen Werder Bremen über das Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal freuen.
© Christof Koepsel / Getty Images
Der VfL Osnabrück hat wieder einmal für eine Pokal-Überraschung gesorgt und den sechsmaligen Cup-Gewinner Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen. Weitere Überraschungen blieben in der ersten Runde bislang aus.

Die ganz großen Favoritenstürze sind ausgeblieben: Die Bundesligisten haben sich in den Nachmittagsspielen am Samstag – wenn auch manche mit Mühe – schadlos gehalten. Der Pokalfinalist der vergangenen Saison, RB Leipzig, löste seine Pflichtaufgabe in der ersten Runde ebenso souverän wie der VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen. Mühe hatten aber auch einige Klubs aus dem Fußball-Oberhaus an einem torreichen Samstag, wie der VfL Bochum. Einen ehemaligen Bundesligisten erwischte es bereits: Absteiger SV Werder Bremen erlebte eine Riesen-Enttäuschung.

Werder Bremen scheidet aus DFB-Pokal aus

Die Mannschaft von Markus Anfang kassierte trotz reichlich Chancen beim Drittligisten VfL Osnabrück eine 0:2-Niederlage. Den ersten Treffer erzielte Maurice Trapp in der 44. Minute, in der Nachspielzeit machte Sven Köhler mit einem sehenswerten Tor von kurz vor der Mittellinie die Bremer Blamage perfekt.

Beim ersten Pflichtspiel von Jesse Marsch als neuer Coach von RB Leipzig ließen die Sachsen beim SV Sandhausen keine Zweifel aufkommen, wer der Favorit ist und gewannen 4:0 (2:0). Bayer 04 Leverkusen gewann 3:0 (2:0) beim Regionallisten Lok Leipzig, der VfB Stuttgart schlug den Regionalligisten BFC Dynamo in Berlin mit 6:0 (2:0).

Ein Torspektakel gab es beim Spiel der Bielefelder Arminia bei der Spielvereinigung Bayreuth, und das auch ohne Verlängerung. Obwohl der Viertligist lange dran blieb, setzte sich Bielefeld am Ende doch klar mit 6:3 (2:1) durch.

In Rückstand geriet zunächst auch der FC Augsburg beim Greifswalder FC. Und auch nach einer 3:1-Führung der Gäste gab sich der Viertligist nicht geschlagen und verkürzte umgehend wieder. Am Ende hieß es 4:2 (1:1) aus Augsburger Sicht.

Lange zittern mussten die Fans des Bundesliga-Rückkehrers VfL Bochum. Beim Regionalligisten Wuppertaler SV gingen die Bochumer mit einem 0:1 in die Halbzeitpause, retteten sich aber in die Verlängerung. Für den 2:1 (1:1, 0:1)-Sieg sorgte dann Robert Tesche (111.).

Die Entscheidung zugunsten von Bayern-Schreck Holstein Kiel fiel ebenfalls erst in der Verlängerung. Beim Viertligisten SC Weiche Flensburg 08 glückte lange Zeit kein Treffer. Erst in den Schlussminuten der Verlängerung gelang Kiel, das in der vergangenen Saison den FC Bayern in der zweiten Runde gestoppt hatte, die Entscheidung zum 4:2. Nach 90 Minuten hatte es 0:0 gestanden.

Eine klare Sache wurde es für den Zweitligisten Hannover 96. Beim Regionalligisten Eintracht Norderstedt feierte der ehemalige Bundesligist mit 4:0 (2:0) einen überzeugenden Sieg.

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wue DPA

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