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DFB-Pokal: Werder demontiert die "Wölfe"

Werder Bremen wirft die Tormaschine an: Die "Grün-Weißen" haben es im Viertelfinale des DFB-Pokals beim VfL Wolfsburg krachen lassen. Der Hamburger SV wurde seiner Favoritenrolle gegen Wehen Wiesbaden lange Zeit gerecht, am Ende mussten die "Rothosen" aber noch einmal zittern.

Die Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und Hamburger SV sind dem klassentieferen FSV Mainz 05 ins Halbfinale des DFB-Pokals gefolgt. Der fünfmalige Pokalsieger Bremen setzte sich am Mittwoch im Viertelfinale mit 5:2 beim Liga-Rivalen VfL Wolfsburg durch und feierte damit seinen zweiten Pflichtspielsieg in diesem Jahr, der HSV löste die Pflichtaufgabe gegen das Zweitliga- Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden mit 2:1.

Bereits am Dienstag hatte Zweitligist Mainz durch ein 1:0 gegen den FC Schalke 04 erstmals in seiner Vereinsgeschichte die Pokal- Vorschlussrunde erreicht. Rekord-Cupsieger Bayern München trat am Abend bei Bayer Leverkusen zum letzten Viertelfinale an. Die Runde der letzten Vier im DFB-Pokal wird am kommenden Samstag im Aktuellen Sportstudio des ZDF ausgelost.

Blitzstart für Werder

Mit einem Blitzstart und zwei Toren in den ersten sieben Minuten stellte Werder die Weichen für den Pokal-Coup bei den "Wölfen" die eine Woche nach dem UEFA-Cup-K.o. gegen Paris St. Germain im zweiten Wettbewerb die Segel streichen mussten.

Die Bremer Mittelfeld-Asse Diego (3.) und Mesut Özil (6.) legten schnell vor für die Hanseaten, doch die Wolfsburger schlugen durch Edin Dzeko (10./44.) zurück und glichen noch vor der Pause aus. Mit einem Foulelfmeter brachte Werders Brasilianer Diego in der 55. Minute Bremen wieder auf Sieg- Kurs. Claudio Pizarro (71. und 89.) machte den Halbfinal-Einzug der Gäste in einem temporeichen und hochklassigen Spiel mit einem Doppelpack perfekt.

Petric trifft doppelt

Für den kaum geforderten HSV geht der Tanz auf drei Hochzeiten weiter. Gegen Wehen Wiesbaden war Mladen Petric einmal mehr der entscheidende Mann im Hamburger Angriff. An der Führung durch ein Eigentor von Marko Kopilas (17.) war der Kroate zwar nur indirekt beteiligt, weil er seinen Gegenspieler hart bedrängte.

Das 2:0 erzielte Petric dann im Stile eines Torjägers selbst (37.). Die Hamburger schalteten in der zweiten Halbzeit einen Gang zurück und mussten nach dem Wiesbadener Anschlusstreffer durch Sandro Schwarz in der 85. Minute gar noch um den Sieg zittern.

DPA / DPA

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