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Franck Ribéry: "Ich habe meine Wut ins Spiel gepackt"

Seine Tricks sind wilde Nummern, seine Ideen verzaubern die Fans: Franck Ribéry ist der Seiltänzer des FC Bayern. Im Pokalfinale muss der Franzose zeigen, ob er eine Elf zu einem Titel führen kann. Bislang war seine Karriere voller Irrwege. Eine Begegnung mit dem Star - und seiner Vergangenheit.

Von Giuseppe di Grazia und Stéphanie Souron

Es gibt Menschen, die verlieren, wenn man sich ihnen nähert. Ausgerechnet bei Franck Ribéry ist das anders. Die Narben sehen von Weitem aus, als wären sie in sein Gesicht gefräst. Hart. Brutal. Entstellend. Aus der Nähe sehen sie aus wie Radierungen, weich und sanft. Nur das Entstellende bleibt, und man wird den einen Gedanken nicht los, aber wer traut sich schon, ihm diese Frage zu stellen? - Vermutlich nur er selbst.

"Na", sagt er plötzlich, nach einer halben Stunde Gespräch, "warum fragst du mich nicht? Warum ich keine Schönheits-OP machen lasse? Du denkst schon länger darüber nach, nicht wahr?" Er lacht dabei.

Ehrlich gesagt, ja.

"Ich weiß, heutzutage ist alles möglich, sieht man ja bei den Hollywood-Leuten und so. Meine Narbe auf der rechten Gesichtshälfte ist 15 Zentimeter lang. Die auf der Stirn zehn Zentimeter. Die Zähne stehen schief. Das rechte Auge ist größer als das linke. Du kannst ruhig ganz genau hinschauen. Das macht mir nichts aus. Ich sehe das ja jeden Tag im Spiegel. Ich habe dieses Gesicht seit 23 Jahren. Seit dem Autounfall, da war ich zwei Jahre alt, ich bin durch die Windschutzscheibe geschleudert worden, mein Vater saß am Steuer. Die Narben sind ein ganz wichtiger Teil von mir. Sie haben mich geprägt. Sie haben mich härter gemacht, weißt du. Ich komme aus einer Betonsiedlung im Norden Frankreichs, da ist man nicht gerade zimperlich im Umgang miteinander."

Härter gemacht - das sagt man so leicht. Hört sich nach Ghettoromantik an, wie in einem Film.

"Nein, nein. Glaub mir. Das ist wirklich so. Schon als Kind haben sie mich Quasimodo genannt, später Frankenstein, Scarface. Das hat verdammt wehgetan. Ich bin weggelaufen, ich habe geheult. Ich habe dann meine ganze Wut in mein Spiel gepackt."

Diese Narben sind also die Quelle deines Willens, deines Ehrgeizes, deines Spiels?

"Die Narben haben mir mehr geholfen als geschadet. Warum sollte ich diesen Teil von mir tilgen? Das wäre dann nicht mehr ich. Ich ohne Narben - das ist nicht Franck Ribéry. Glaub mir."

Franck Ribéry, 25,

verfällt leicht ins vertrauliche Du. Es reicht ihm, dass man sich seinetwegen die Mühe gemacht hat, die wichtigsten Orte und Menschen in seinem Leben aufzusuchen und nun zu ihm nach Frankreich gekommen ist. Nach Clairefontaine, eine gute Autostunde südlich von Paris, wo sich die französische Nationalmannschaft auf Länderspiele vorbereitet.

Die Zirkusattraktion des FC Bayern

In einem großen, weißen Zelt treffen die Spieler die Journalisten zum Einzelgespräch. Ein kleiner Plastiktisch, zwei Plastikstühle. Vier Meter weiter flirtet Thierry Henry mit einer Kollegin aus Spanien, oder die Kollegin flirtet mit ihm. Ribéry schaut immer mal wieder rüber, rollt dabei die Augen und mahnt: "Thierry, oh, là là!"

In Frankreich ist Franck Ribéry dabei, den selbstgefälligen Henry als wichtigsten Spieler in der Nationalelf abzulösen; manchmal lässt er auch den großen Zidane ein klein wenig vergessen. Und in Deutschland ist Ribéry so etwas wie die Zirkusattraktion des FC Bayern. Mit ihm hat sich der Klub endlich die ewige Sehnsucht nach dem schönen Spiel erfüllt.

Sein Stil lässt

sich in kein Schema pressen. Mal knallt Ribéry die linke Außenbahn runter, mal sticht er im TGV-Tempo in die Mitte und wurstelt sich dann samt Ball durch die Abwehrkette. Die Zuschauer lieben sein Spiel, die Bayern-Bosse ebenfalls, natürlich. Sie platzen vor Stolz, soll noch mal einer sagen, dass sie keine Weltstars herbeizaubern können.

Ein Anarchist aus dem Mutterland der Revolution erweist sich als beste Image- Werbung für den kühlen FC Bayern. Die Atmosphäre in der Allianz-Arena ist ja eher getragen als explosiv, niemals wabert hier hungrige Wut wie etwa im Ruhrgebiet durchs Stadion. In München brauchten sie einen wie Franck Ribéry, der mutiger spielt, als die meisten denken können, und der es schafft, dass sie sogar auf der Haupttribüne hochschnellen aus ihren ergonomisch geformten Plastikschalen.

Die Franzosen sind entzückt

Der FC Bayern, ganz Deutschland ist entzückt von Ribéry. Und die Franzosen sind in diesen Tagen von Ribéry noch entzückter, als sie es ohnehin schon sind, weil er die Deutschen so entzückt. Nichts macht die Franzosen im Fußball stolzer als die Anerkennung der Deutschen. Obwohl die Franzosen längst erfolgreicher sind.

Die Mitspieler ordnen sich ihm unter, weil er diese Gabe hat, in gewissen Momenten jeden besser aussehen zu lassen. Niemand wagt es, Ribéry zu kritisieren, wenn dieser mit seinem Spiel die eigene Sturmreihe überrollt. Oder wenn er vergisst, hinten auszuhelfen. Franck Ribéry ist ein Mann, der sich durchs Leben spielt. Aber vor allem ist er der ewige Junge aus Boulogne-sur-Mer. Er sei ein einfacher Typ, er mache niemandem etwas vor, sagt er selbst. Und vielleicht ist das auch schon die Antwort auf alle Fragen. Vielleicht erzählen seine freundliche Unbekümmertheit und sein sanfter Zorn die ganze Geschichte. Natürlich mit all jenen Widersprüchen, die verwundern, wenn man sich seine Karriere genauer anschaut.

Man muss dazu wissen, dass Franck Ribéry nett ist, ja, sogar verdammt nett, aber auch einer, der in einem Nachtclub zuschlagen kann, wenn ihm einer blöd kommt, wie 2004 in Boulogne. Der auf dem Platz seine Gegner veräppelt. Der im Interessengestrüpp von konkurrierenden Beratern seine Glaubwürdigkeit verlieren kann; der einem Klub ewige Treue schwört und dann über Nacht abhaut. Franck Ribéry spielte einmal innerhalb von zwei Jahren für fünf Vereine. Er hat sich nie behauptet, wenn es eine Krise gab. Er ist dann immer verschwunden, oder besser gesagt: Er hat sich verschwinden lassen.

Respekt ist alles

Am Ende hat bei Franck Ribéry alles mit Respekt zu tun. Er will respektiert werden. So einfach ist das. Oder auch so schwierig. Denn mit dem Respekt ist das so eine Sache. Alles erklärt er mit erhaltenem Respekt oder mangelndem Respekt. Es ist die Schule seines Viertels: Wenn du nichts hast, ist Respekt das Einzige, was zählt.

Boulogne-sur-Mer. Die Siedlung "Chemin Vert" - das bedeutet "Grüner Weg" - liegt auf den Klippen über der Stadt, alle Wohnblocks sehen gleich aus, überall blättert die Farbe von den Fassaden, tiefe Risse ziehen sich durch den Beton, die Fenster der Sozialwohnungen sind von Satellitenschüsseln übersät, in den Hauseingängen lungern Jugendliche herum. Franck Ribéry hat hier seine Kindheit verbracht. Die Wohnblocks heißen "A" oder "L" oder "Z". Toni Bourgois sagt: "Beim Fußball spielst du immer für deinen Block. Du wirst hier in deine Mannschaft hineingeboren."

Bourgois, 32, Sozialarbeiter des Viertels, trägt Turnschuhe und Ringelpulli. Er ist sieben Jahre älter als Ribéry, hat früher mit ihm im Chemin Vert gebolzt. Franck war der Jüngste und der Kleinste. "'Ti Franck", kleiner Franck, so war sein Spitzname. Er hat sie schon damals alle verrücktgespielt.

Er steckt ein, flieht, heult

Die Arbeitslosigkeit in der Siedlung liegt bei 50 Prozent, doppelt so hoch wie im Rest der Hafenstadt. Unten im Stadtzentrum sind die Jungs vom Chemin Vert nicht gut angesehen. "Wenn es eine Schlägerei gab, hieß es, wir hätten damit angefangen", sagt Bourgois. "Dabei haben wir uns nur gewehrt." Franck wird wegen seiner Narben oft verprügelt. Er steckt ein, flieht, heult. Aber er heult nie vor den anderen. Irgendwann lernt er, zurückzuschlagen.

Mitten in der Siedlung

, neben der Essensausgabe für Bedürftige, liegt das Vereinsheim des FC Conti. Bourgois ist dessen Sportwart. Während die Mütter für das kostenlose Obst, Gemüse und Fleisch anstehen, überzeugt er sie, ihre Kinder ins Training zu schicken. So wie 1990 Mama Ribéry. Franck war damals sechs Jahre alt.

Schon nach einem Jahr umwerben ihn die Späher der Nachbarklubs, 1992 wechselt Ribéry zum A.C.O. Aiglon. Er macht das Spiel, er schießt die Tore, bei den Auswärtsspielen wird er wegen seiner Narben gehänselt. Franck kennt nur eine Antwort, er spielt ihnen den Ball durch die Beine, demütigt sie, so wie sie ihn demütigen. Sie machen es mit Worten. Er mit dem Ball.

Um in die Fußball-Akademie des OSC Lille aufgenommen zu werden, muss man mindestens 15 Jahre alt sein. Franck holen sie, da ist er 13. "Lille hat für ihn eine Ausnahme gemacht", sagt Jean-Noël Duzé, 59. 13 Jahre lang hat er mit seiner Frau Nelle die Akademie geführt. Er war für das Training verantwortlich, sie kümmerte sich um die Erziehung der 22 Jugendlichen. Die Dusche und das Klo teilte sich Ribéry mit sechs anderen. "Ich habe immer ganz besonders auf den Kleinen aufgepasst", sagt Nelle. "Er war noch so anhänglich."

Einmal im Jahr neue Schuhe

Einen Vertrag mit der Akademie hat Ribéry nicht, das Geld fürs Kino und die Ausflüge ans Meer streckt Jean-Noël Duzé vor. In seinem früheren Klub Aiglon sammeln sie Geld und schicken "'Ti Franck" einmal im Jahr neue Fußballschuhe.

"'Ti Franck" ist einer der Besten, dennoch zweifeln die Vereinsoberen von Lille an ihm: Wird sich der Junge jemals bei den Profis durchsetzen? Franck Ribéry wächst nur langsam. Noch mit 16 Jahren ist er einen Kopf kleiner als seine Altersgenossen. Sie entscheiden sich gegen ihn. Die Duzés wollen das nicht wahrhaben. Noch am gleichen Tag gehen sie mit Franck zum Arzt und lassen seine Handknochen röntgen. Der Arzt attestiert dem Jungen eine "körperlich retardierte Entwicklung". "Es war klar, dass Franck noch wachsen würde", sagt Nelle. Sie weinte damals, sie tut es jetzt wieder. Das Ehepaar versucht, mit den Röntgenbildern den Verein umzustimmen. Vergebens. Im Januar 1999 muss Franck Ribéry die Akademie verlassen.

"Sie haben nicht an mich geglaubt"

"Das ist der wahre Grund. Und nicht, wie später immer wieder geschrieben wurde, weil ich in der Schule zu schlecht war und ich mich oft geprügelt hätte. Ich war in der Schule nicht gerade ein Vorbild. Aber ich habe meine Mitschüler und Lehrer immer respektiert. Sie haben in Lille nicht an mich geglaubt. Sie haben einfach nicht an mich geglaubt. Nur meine Eltern und das Ehepaar Duzé, die so gute Menschen sind, ich besuche sie noch oft. Der Abschied von Lille hat sehr geschmerzt. Mein Gott, was habe ich da geheult - ey, mir fällt gerade auf, wie oft ich früher weinen musste."

Er kehrt mit 16 Jahren

nach Boulogne zurück, er träumt nicht mehr, er schuftet, nimmt einen Job als Assistenztrainer am Chemin Vert an und kickt mit der Jugendmannschaft des USBCO Boulogne. Ribéry lernt Wahiba kennen, seine spätere Frau, sie ist gebürtige Algerierin, er konvertiert zum Islam und wird auf den Namen Bilal getauft. So rufen ihn nur Wahiba und seine muslimischen Freunde.

"Ich wohnte in einem Viertel, in dem viele Muslime lebten. Algerier, Marokkaner. Ich fing damit an, kein Schweinefleisch mehr zu essen. Dann begegnete ich Wahiba, es war für mich ein natürlicher Schritt, zum Islam überzutreten. Was mich am meisten berührte, war der Respekt der Kinder für die Älteren. Der Respekt für die Familie. Vor jedem Spiel halte ich inne für ein kleines Gebet, man nennt es 'Sohat', es bringt mich in die richtige Stimmung, es gibt mir Selbstvertrauen. Wenn der Anpfiff ertönt, fühle ich mich befreit."

Dritte Liga

2002 wechselt er nach Alès, dritte Liga. Es ist sein erster Vertrag als Profi. Er ist 19 Jahre alt, er glaubt wieder an seinen Traum. Aber das Geld, das er bekommt, reicht nicht zum Leben. Und dann bezahlt der Klub nicht mal mehr das Gehalt.

"Ich war 1000 Kilometer weit weg von meinen Eltern und Freunden. Ich musste mir Geld bei der Bank leihen, damit ich Möbel kaufen konnte. Ich hatte Schulden bei der Bank und kein Geld zum Essen. Mein Vater hat mich nach Hause gerufen, du kommst zu mir, wir suchen dir einen Job. Ich habe drei Monate lang mit meinem Vater auf dem Bau gearbeitet, ein harter Job. Die meiste Arbeit erledigte mein Vater."

Das ist nicht mal fünf Jahre her. Ribéry dachte damals: So kann meine Geschichte nicht enden. Es folgte eine Karriere voller Irrwege und Streitigkeiten.

Flucht im Privatjet

Nach der Pleite in Alès heuert er in Brest an, dann beim FC Metz. Am vierten Spieltag 2004/2005 steht der Erstligaklub trotz seines geringen Etats dank Ribéry an der Spitze. John Bico, ein Berater aus Kamerun, hat ihn nach Metz gebracht. Von dort bringt er ihn aber auch ganz schnell wieder weg. Ribéry flieht nachts mit einem Privatjet nach Istanbul. Es ging um Geld, sagt Präsident Carlo Molinari. Ribéry sagt, es ging um Respekt. Es ist kein schöner Abschied.

Bei Galatasaray wiederholt sich die Geschichte. Die Fans lieben Ribéry, der sagt, er fühle sich wohl. Er wohnt in einer Villa mit Pool und Jacuzzi, die Türken nennen ihn "Ferraribéry". Ribéry spielt seinen Klub nach oben, wie alle Vereine zuvor, aber er muss lange auf sein Gehalt warten. Der Vertrag enthält die Klausel, dass er nach 90 Tagen ohne Geld wechseln darf. Am 13. Juni 2005 sind die 90 Tage verstrichen, am 15. Juni unterschreibt Ribéry in Marseille. Die Türken wittern Verrat.

Sie schicken ein sogenanntes Versöhnungskommando nach Boulogne. Mit dabei Ribérys alter Berater John Bico. Die Türken bestehen auf dem Vertrag, wollen Ribéry dazu bringen, nicht nach Marseille zu wechseln. Sie kommen zu ihm nach Hause, Ribéry hat seine Familie und seinen neuen Agenten um sich. Das Gespräch dauert zehn Minuten, es wird immer lauter, die Türken drohen, Ribéry gibt nicht nach, er kriegt es mit der Angst zu tun. Seine Familie ruft die Polizei.

Sie räumen sein Haus leer

Aber auch Olympique will er schon nach einem Jahr verlassen, obwohl er vertraglich bis 2010 gebunden ist. Ribéry hatte bei der WM 2006 Frankreichs altehrwürdige Equipe wiederbelebt, sein Berater spricht vom gestiegenen Marktwert, sein Klient sei nun ein Star. In Marseille, wo die Menschen eher wie Süditaliener als Franzosen ticken, wissen sie sich zu helfen. Als Ribéry eines Nachts in sein Haus kommt, ist es leer geräumt. Er bleibt noch ein Jahr. Den Zeitpunkt des Abschieds bestimmen dieses Mal die anderen.

Warum läuft das bei dir so, Franck?

"Ja, es stimmt, ich hatte ein paar Probleme mit einigen Klubs. Es mangelte mir an Respekt. Ich bin ein einfacher Junge, wie gesagt, und wenn mir die Menschen Gutes tun, dann gebe ich das aus vollem Herzen zurück. Wie in München. Hier läuft alles ruhig ab, seriös. Monsieur Hitzfeld, mein Trainer, Monsieur Hoeneß, der Manager, alle bemühen sich um mich."

Der FC Bayern himmelt diesen Ribéry an wie einen sensiblen Rockstar, den bloß kein Kleingeist in seiner Schaffenskraft stören soll. Er darf die Elfmeter schießen; er darf sich noch den blödesten Pennälerscherz erlauben; er bekommt frei, wann er möchte. Die Ribérys wohnen im feinen Stadtteil Grünwald, in der Nähe des Hauptbahnhofs haben sie eine Moschee gefunden. Aber Freunde sagen: An dem Tag, an dem seine Frau sich hier nicht mehr wohlfühlt, könnte es ein Problem geben. Ribéry selbst schwärmt von England, von der Rasanz der Premier League. Im Sommer wird er auf der EM-Bühne vorspielen. "Bayern ist schon der richtige Klub für mich. Aber es gibt immer mal Phasen in einer Mannschaft, da läuft es richtig gut, dann wieder weniger gut. Man weiß im Fußball nie, was die Zukunft bringt. Da spielen viele Sachen eine Rolle. Im Moment fühle ich mich hier sehr wohl, ich hoffe, dass es noch lange so sein wird."

Im Januar war

seine hochschwangere Frau zu Besuch in Boulogne, bei seinen Eltern und drei Geschwistern, für die er dort ein Apartment gekauft hat. Ribéry trainierte in München. Er bekam einen Anruf: Frühgeburt. Er ging zu Uli Hoeneß. Der Manager organisierte einen Privatflieger, am Abend hielt Ribéry seine zweite Tochter Shahinez in den Armen. Bislang haben die Bayern im Umgang mit Ribéry alles richtig gemacht. Nun erwarten sie, dass der Künstler ihr Team zu Titeln führt: im Uefa-Cup, dem DFB-Pokal, der Meisterschaft. Ribéry genießt das Vertrauen seines Trainers - aber Monsieur Hitzfeld wird bald Geschichte sein. Im Juli übernimmt Jürgen Klinsmann.

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