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Frauenfußball-Weltmeisterschaft Beckenbauer und Gomez ganz Gentlemen


Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft startet heute um 18.00 Uhr als Titelverteidiger und Favorit gegen Kanada in die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Lob und freudige Erwartung wurden ihnen jetzt schon mit auf den Weg gegeben.

Im ausverkauften Berliner Olympiastadion kann Bundestrainerin Silvia Neid ihr bestes Team aufbieten. Zahlreiche prominente Gäste werden erwartet, darunter Bundespräsident Christian Wulff, Kanzlerin Angela Merkel und FIFA-Präsident Joseph Blatter. Drei Stunden vorher wird bereits das Spiel zwischen den deutschen Gruppen-Gegnern Nigeria und Frankreich in Sinsheim angepfiffen.

Der "Kaiser" hat zum Auftakt der Weltmeisterschaft den Fußballerinnen noch einmal Respekt gezollt. "Ich gebe ehrlich zu, dass ich früher eine andere Meinung hatte über den Frauenfußball", sagte Franz Beckenbauer auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (www.dfb.de). Doch seine Grundhaltung habe sich geändert - "weil ich selbst miterlebt habe, wie dynamisch und elegant die Frauen inzwischen Fußball spielen".

Deshalb, so der Weltmeister von 1974 (als Spieler) und 1990 (als Trainer) werde 2011 "bestimmt ein sehr gutes WM-Turnier. Und auch die Begeisterung wird bei uns in Deutschland groß sein." Beckenbauer setzt auf den Titelverteidiger: "Ich hoffe natürlich, dass unsere Mannschaft den dritten WM-Titel in Folge holt. Die nötige Qualität hat sie auf jeden Fall."

Ganz gentleman-like gibt sich Nationalstürmer Mario Gomez vom FC Bayern München. "Was ich meiner Sturmkollegin Birgit Prinz mit auf den Weg gebe?", meinte er auf der DFB-Seite. "Es ist wohl eher so, dass die Birgit mir Tipps geben kann. Sie ist so erfahren, hat so viele Turniere gespielt, sie ist etliche Male Weltfußballerin geworden. Sie hat keine Tipps von mir nötig."

hw/DPA DPA

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