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Fußball-Bundesliga: Hertha weiter auf Talfahrt

Fußball-Bundesligist Hertha BSC ist weiter auf Talfahrt: Mit dem 0:2 (0:0) in Dortmund blieben die Berliner zum zehnten Mal in Serie ohne Sieg.

Beim Bundesliga-Schlusslicht Hertha BSC geht das lange Warten auf ein Erfolgserlebnis weiter. Mit dem 0:2 (0:0) in Dortmund setzten die Berliner die bedenkliche Talfahrt fort und blieben zum zehnten Mal in Serie ohne Sieg. Alle Hoffnungen auf eine schnelle Trendwende unter der Regie des vor knapp einem Monat eingestellten Trainers Friedhelm Funkel erwiesen sich bisher als Wunschdenken. Ein Elfmetertreffer von Nuri Sahin (70.) und Lucas Barrios in der Nachspielzeit besiegelte am Freitag vor 77 000 Zuschauern im Signal Iduna Park die bereits neunte Saisonschlappe der Berliner. "Wir haben gut angefangen. Insgesamt hätte mehr drin sein können", sagte Hertha-Kapitän Arne Friedrich.

Die Borussia rehabilitierte sich für die peinliche Pokal-Schlappe am Dienstag beim Drittligisten Osnabrück und verbuchte aus den vergangenen vier Bundesliga-Spielen beachtliche zehn Punkte. "Es war wichtig nach dem DFB-Pokal ein Zeichen zu setzten", sagte Torschütze Sahin. Die Nachwirkungen der Pleite von Osnabrück waren den BVB- Profis jedoch lange anzumerken. Sichtlich verunsichert leisteten sie sich zu Spielbeginn eine Reihe von Fehlpässen. Dagegen erwischte die ohne die verletzten Profis Pal Dardai, Cicero, Maximilian Nicu und Florian Kringe ins Spiel gegangene Hertha den besseren Start. Bereits in der 2. Minute mussten die Dortmunder Roman Weidenfeller und Leonardo Dede in höchster Not gegen Lukasz Piszczek klären. Dabei zog sich Abwehrspieler Dede eine Kopfverletzung zu und musste 15 Minuten später durch Marcel Schmelzer ersetzt werden.

Erst mit zunehmender Spielzeit übernahm die Borussia die Regie. Doch wie schon am Dienstag im Pokalspiel schlug sie aus dem Plus an Ballbesitz zu wenig Kapital. Bis auf einen Schuss von Mohamed Zidan (33.) und einen Kopfball von Neven Subotic (39.) über das Tor blieben Chancen lange Mangelware. Gleichwohl kamen die Gäste angesichts des wachsenden Drucks kaum noch zu Entlastungsangriffen und beschränkten sich in den letzten Minuten bis zur Pause zumeist auf Torsicherung. Zahlreiche Zuschauer quittierten die dürftige Darbietung mit Pfiffen.

Auch nach Wiederanpfiff blieb der Unterhaltungswert der Partie mäßig. Zwar mühte sich der BVB redlich, ließ aber im Spiel nach vorn Kreativität und Präzision vermissen. Das ermutigte die Gäste zu eigenen Angriffe: So vergab Gojko Kacar (52.) die große Chance zur Führung, als er den Ball aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Erst ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Felix Brych erlöste den BVB: Nach Foul von Kacar an Owomoyela verwandelte Sahin den fälligen Strafstoß zum umjubelten 1:0. Mehr Sicherheit gab das nicht. So stand den Gastgebern bei einem Pfostenschuss von Piszczek (74.) das Glück zur Seite. Damit setzten die Gäste nicht nur ihre Talfahrt, sondern auch ihre Negativserie von nunmehr 351 torlosen Minuten fort.

DPA / DPA

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.