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Fußball-Nationalmannschaft: Gomez und Reus kehren ins DFB-Team zurück

Bundestrainer Joachim Löw hat Mario Gomez und Marco Reus in den DFB-Kader für die Länderspiele gegen Argentinien und Schottland berufen. Auch ein Stuttgarter ist wieder mit dabei.

Bundestrainer Joachim Löw hat für die Neuauflage des WM-Finales gegen Argentinien (in Düsseldorf am 3.September) und das erste EM-Quali-Spiel gegen Schottland (7. September in Dortmund) 18 Weltmeister nominiert. Aus dem WM-Aufgebot fehlen Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker. Die drei hatten ihren Rücktritt aus dem DFB-Team verkündet und werden beim Spiel gegen Argentinien verabschiedet.

Daneben fehlen Shkodran Mustafi, der erst vor wenigen Tagen ins Training beim FC Valencia eingestiegen ist, und Bastian Schweinsteiger, der weiter an einer Verletzung der Patella-Sehne laboriert.

Drei Spieler kehren zurück

Marco Reus, Mario Gomez und der Stuttgarter Verteidiger Antonio Rüdiger stehen dafür wieder im Aufgebot des Nationalteams. "Für Marco Reus freut es mich riesig, dass er wieder dabei ist und seine Verletzung überwunden hat. Er hat uns in Brasilien gefehlt", sagte Löw, "Ich bin sicher, dass er noch einige große Turniere spielen und dabei für Furore sorgen wird."

Zu Mario Gomez sagte der Bundestrainer: "Ich weiß, dass er unglaublich hart und diszipliniert gearbeitet hat. Er wollte unbedingt zurück in die Nationalmannschaft und hat sich seine Nominierung absolut verdient." Von Antonio Rüdiger sei der Bundestrainer beim Polen-Länderspiel beeindruckt gewesen. Er stelle eine Alternative in der Abwehr da.

Argentinien "wilkommener Härtetest"

Nach dem WM-Titel freut sich Löw auf die Herausforderungen der neuen Saison: "Aus sportlicher Sicht ist das Spiel gegen Argentinien der willkommene Härtetest, um uns umgehend wieder auf höchstem Niveau zu messen." Vier Tage nach dem Argentinien-Spiel beginnt für Löws Teams die Qualifikation für die Europameisterschaft 2016. Georgien, Gibraltar, Irland, Polen und Schottland warten auf die DFB-Elf.

"Wir haben die WM gewonnnen, sie ist aber Vergangenheit, wir haben uns neue Ziele gesteckt, für die Gegenwart, für die Zukunft. Wir wollen neue Spieler integrieren, die Tür zur Nationalmannschaft ist offen", sagte Löw. Der Bundestrainer erwartet starke Schotten: "Sie spielen mit Leidenschaft und Herz, sie werden alles in die Waagschale werfen und aufopferungsvoll kämpfen."

feh

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