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FUSSBALL: Sieg fürs Selbstbewusstsein

Sie können also doch noch gewinnen: Der FC Bayern besiegt Kaiserslautern im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Elfer-Krimi entschädigte für ein schwaches Spiel.

Nach sieben sieglosen Bundesliga-Spielen hat sich der FC Bayern München im DFB-Pokal zurück gemeldet. Nach torlosen 120 Minuten setzte sich der deutsche Rekordmeister beim 1. FC Kaiserslautern im Elfmeterschießen mit 5:3 durch und feierte mit dem Einzug ins Halbfinale das ersehnte Erfolgserlebnis.

Im entscheidenden Moment trafen alle fünf Münchner Schützen, während auf der Gegenseite Bjelica Nerven zeigte und den Ball neben das Tor schoss. In der von beiden Seiten überaus hart geführten Partie musste die kämpferisch vollauf überzeugende Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld den Erfolg allerdings teuer bezahlen, denn mit Alexander Zickler und Pablo Thiam schieden zwei weitere Spieler verletzt aus. Die Gastgeber vergaben ihre Siegchance bereits in der 12. Minute, als Lincoln einen Foulelfmeter an den Pfosten setzten.

Härte statt Spielkultur

Vor 37.632 Zuschauern im nicht ausverkauften Fritz Walter-Stadion waren Kampf und Härte noch mehr Trumpf: Erbitterte Zweikämpfe und viele Nickeligkeiten prägten das Geschehen auf dem ramponierten Rasen, und beide Seiten mussten froh sein, dass sie nicht schon früh Leistungsträger durch Platzverweise verloren. Denn in der siebten Minute ließ sich der frisch gebackene Nationalmannschafts-Kapitän Oliver Kahn zu einem hässlichen Ellbogencheck gegen Miroslav Klose hinreißen. Doch der allzu nachsichtige Schiedsrichter Jürgen Janssen wertete diese Aktion zu Unrecht ebenso wenig als Tätlichkeit wie auf der anderen Seite Lincolns Schlag in Thorsten Finks Gesicht (20.).

In der zwölften Minute allerdings behielt der Referee den Durchblick, als er nach einem Foul von Robert Kovac an Lincoln auf den Elfmeterpunkt zeigte. Entgegen der alten Fußballer-Weisheit, wonach der Gefoulte nie selbst zum Vollzug schreiten soll, trat Kaiserslauterns Spielmacher an - und traf nur den Pfosten.

Nach dieser Schrecksekunde kam die gegenüber dem Schalke-Debakel auf sechs Positionen veränderte Bayern-Elf, die zunächst zerfahren begann, besser in die Begegnung. Während sielerisch weiterhin viele Wünsche offen blieben, bot das Starensemble in punkto Einsatzbereitschaft und Kampfgeist ebenso wie die Gastgeber eine überzeugende Vorstellung. Vor allem der in die Kritik geratene Regisseur Stefan Effenberg und der vom Kapitän geforderte Stürmer Carsten Jancker legten sich mächtig ins Zeug.

Offensive? Fehlanzeige

Dennoch fehlte den Münchner Angriffen ebenso wie der Lauterer Offensive die Durchschlagskraft, so blieben zwingende Torchancen Mangelware. Die beste Möglichkeit zur Bayern-Führung vergab Claudio Pizarro, dessen Kopfball von Georg Koch pariert wurde (35.). Auf der Gegenseite hatte Klose kurz nach der Pause zwei große Einschusschancen. Zunächst scheiterte er an Kahn, dann drosch er den Ball übers Tor.

Die Gastgeber versäumten es aber in der Folgezeit, die nicht sattelfest wirkende Bayern-Abwehr unter Druck zu setzen. Erst in der Verlängerung wurde es wieder gefährlich, als der Ex-Münchner Basler einen 28-Meter-Freistoß an die Latte hämmerte. In der 118. Minute sorgte Kahn mit einem tollen Reflex nach einem Lokvenc-Kopfball dafür, dass es noch zum Elfmeterschießen kam.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.