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FUSSBALL: Zickler will Länderspiele absagen

Rudi Völler kann Alexander Zickler vom FC Bayern München aus seinen Planungen für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Albanien und Griechenland streichen.

Rudi Völler kann Alexander Zickler vom FC Bayern München aus seinen Planungen für die beiden WM-Qualifikationsspiele der Fußball-Nationalmannschaft gegen Albanien (24. März) und Griechenland (28. März) streichen. Der 27- jährige Angreifer wird nach seiner Sprunggelenksverletzung auch am Samstag im Münchner Bundesliga-Lokalderby gegen den TSV 1860 München noch nicht wieder für den deutschen Meister zum Einsatz kommen, sondern erst in der kommenden Woche ins Mannschafts-Training einsteigen.

Endgültige Entscheidung am Montag?

»Es ist darum eher unwahrscheinlich, dass ich in der kommenden Woche bei den Länderspielen dabei sein werde«, sagte Zickler am Freitag der dpa. Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld würde einen Verzicht auf die Länderspiele begrüßen. Er wolle vor der endgültigen Entscheidung aber noch das Wochenende abwarten »und dann mit dem Teamchef telefonieren«, sagte Zickler. Er hatte sich vor vier Wochen beim Bundesliga-Spiel in Unterhaching (0:1) am Sprunggelenk verletzt. Der Fuß war zunächst in Gips gelegt worden. Inzwischen hat Zickler aber wieder mit Lauftraining begonnen.

Der konterstarke Angreifer ist neben Abwehrchef Jens Nowotny (Bayer Leverkusen), Sebastian Deisler und Marko Rehmer (Hertha BSC) einer von vier angeschlagenen Profis, die Völler in seinen 23er Kader für die beiden Partien in Leverkusen und Athen berufen hatte. »Ich habe auch die besten Spiele gemacht, wenn ich lange verletzt war«, hatte der Teamchef die Nominierung des Quartetts ohne Spielpraxis begründet. Das DFB-Team trifft sich am kommenden Dienstag in Siegburg-Kaldausen.

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