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Länderspiel gegen Frankreich: Das sagt Joachim Löw zu einem möglichen Comeback von Mesut Özil

Das Thema Mesut Özil begleitet die Nationalelf beim Start nach dem WM-Desaster weiter. Eines hat Joachim Löw klar gestellt: Ein Comeback sei überhaupt "kein Thema".

Joachim Löw über Mesut Özil: "Die Tür selbst zugemacht"

Joachim Löw über Mesut Özil: "Die Tür selbst zugemacht"

Getty Images

Bundestrainer Joachim Löw hat eine Rückkehr von Mesut Özil in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ausgeschlossen. "Mesut Özil hat aus meiner Sicht klar seinen Rücktritt erklärt und die Tür damit selbst zugemacht. Ein Comeback ist daher überhaupt kein Thema", sagte der 58 Jahre alte Löw der "Sport Bild".

Der 29-jährige Özil hatte sich nach dem WM-Debakel in Russland mit einem heftigen verbalen Rundumschlag aus der DFB-Auswahl zurückgezogen. Unter anderem hatte er DFB-Präsident Reinhard Grindel persönlich angegriffen. Özil fühlte sich im Zuge der Affäre um Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan als Sündenbock für das sportliche WM-Desaster abgestempelt. 

Özil hat sich nicht persönlich bei Löw gemeldet

In einer mehrteiligen Botschaft in den sozialen Netzwerken erklärte der 92-malige Nationalspieler, er werde nicht mehr für Deutschland spielen, "solange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre". Damit hatte Özil zumindest theoretisch die Möglichkeit eines Comebacks im Nationaltrikot offen gelassen.

Löw hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass ihn Özil nicht vorab über seinen Rückzug aus der Nationalmannschaft unterricht habe. "Mesut hat sich für einen anderen Weg entschieden", erklärte Löw. Mehrere Versuche seinerseits, "ihn ans Telefon zu bekommen", seien danach gescheitert, sagte Löw irritiert und auch verärgert. 

Die Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag in München gegen Weltmeister Frankreich ohne Özil ihr erstes Länderspiel nach der WM.

Joachim Löw Oliver Bierhoff auf PK
tis / DPA

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