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P. Köster: Kabinenpredigt: Alles wieder gut beim FC Bayern? Nein, die Krise fängt gerade erst an

Ist der FC Bayern nach dem Sieg gegen Dortmund wieder in der Spur? Nein! Den Rekordmeister plagen tiefe, strukturelle Probleme, meint stern-Stimme Philipp Köster.

Hier feiern Coman, Neuer und Müller (v.l.)

Nach dem hohen Sieg über Konkurrent Dortmund war die Freude bei den Münchenern verständlicherweise groß: Hier feiern Coman, Neuer und Müller (v.l.)

Getty Images

Der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Herrschte letzte Woche noch Untergangsstimmung beim FC Bayern München und wurde Trainer Niko Kovac nach einer ausgiebigen Krisensitzung gefeuert, so hätte es sieben Tage später niemanden überrascht, wäre Coach Hansi Flick während der Pressekonferenz nach dem Dortmund-Spiel von den Spielern mit Weißbier übergossen worden.

Denn es scheint alles wieder gut beim FC Bayern, weil Flick unter der Woche die richtigen Worte fand, um eine etwas verunsicherte Mannschaft aufzurichten, weil die Mannschaft einen indisponierten Dortmunder Gegner aus dem Stadion schoss – und weil nun alle Münchner gerne glauben wollen, dass am ruckeligen Saisonstart allein der Trainer und seine spieltaktischen Versäumnisse Schuld waren.

Uli Hoeneß platzt am "Dopa"-Telefon der Kragen: "Dieser Anruf wird mein neuer Klingelton"

Das ist nachvollziehbar, das ist bequem. Und das ist auch der Garant dafür, dass die Krise des FC Bayern nicht beendet ist, sondern gerade erst so richtig Fahrt aufnimmt. Denn abseits der weltwichtigen Fragen, ob Hansi Flick der richtige Mann auch für die ganze Saison ist, warum Thomas Tuchel abgesagt hat und wer genau eigentlich bei Arsene Wenger durchgeklingelt hat, plagen den Rekordmeister tiefgreifende, strukturelle Probleme.

Die klare sportliche Philosophie fehlt

Es fehlt vor allem eine klare sportliche Philosophie. Anders als beim FC Barcelona, bei Liverpool, ManCity oder auch Ajax Amsterdam, gibt es beim FC Bayern kein Konzept, dem sich alle Teams des Klubs verpflichtet fühlen. Niko Kovac wurde vor eineinhalb Jahren geholt, einfach nur, weil er mit Eintracht Frankfurt erfolgreich war, nicht weil er besonders gut zum FC Bayern gepasst hätte.

Und es macht es nicht besser, wenn man zynisch entgegnet, dass eine teamübergreifende Philosophie gar nicht so wichtig ist, weil schließlich kaum noch ein Spieler aus der eigenen Jugend den Sprung zu den Profis schafft. Was allerdings stimmt: Es fehlt an Durchlässigkeit, an der anderswo längst gelernten Selbstverständlichkeit, den Nachwuchs konsequent in den Profibetrieb einzubinden.

All das gehört zum Pflichtenheft der Geschäftsführung: Erstens das sportliche Korsett der Mannschaft zu erneuern. Zweitens eine klare Hierarchie zu schaffen, in der sich Spieler nicht beim Vorstand ausheulen. Drittens ein Konzept zu finden, das unabhängig von Trainerpersönlichkeiten für den FC Bayern steht – und viertens endlich miteinander zu arbeiten und nicht gegeneinander.

Wer gehofft hatte, mit der nun offiziell anstehenden Demission des Uli Hoeneß würde etwas mehr Stringenz in der Bayern-Führung einziehen, wurde eines Besseren belehrt. In seinen letzten Amtstagen zerdepperte Hoeneß nochmal ordentlich Porzellan, stellte die Kovac-Entlassung als Folge einer Mannschafts-Revolte dar und erreichte mit einem vor Furor dampfenden Anruf im Sport1-Doppelpass nur, dass sein eh schwankender Sportdirektor Hasan Salihamidzic noch ein bisschen schwächer dastand als vorher. Die Kakophonie dieser Tage gipfelte dann darin, dass Karl-Heinz Rummenigge bereits freudig verkündete, Hansi Flick bleibe vorerst Trainer, während Uli Hoeneß das zunächst offen ließ und Hasan Salihamidzic auf den auch nicht völlig unwichtigen Umstand hinwies, dass auch Hansi Flick noch gefragt werden müsse ob er denn überhaupt weitermachen wolle.

Ein fast babylonisches Stimmengewirr, das schleunigst verstummen muss und einer klaren Hackordnung weichen muss, die klar regelt, wer was entscheidet und wie es kommuniziert wird. Eine Hierarchie, die sich vor allem vom Patron Uli Hoeneß emanzipiert, dessen öffentliche Wortmeldungen ja auch in Zukunft zum Alltag des FC Bayern gehören werden. Ansonsten wird auch Hansi Flick bald erleben, wie Trainer demontiert und Spieler protegiert werden. Ungeachtet der aktuellen Lobeshymnen. 

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?