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Pressestimmen zum WM-Achtelfinale "Deutschland am Rande der Katastrophe"


Die Presse ist sich einig: Das deutsche Team hat sich gegen Algerien nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und auf Twitter sorgt Boris Becker mal wieder für Stirnrunzeln.

Uff. Einmal durchatmen bitte! Ganz Deutschland ist nach dem Achtelfinal-Sieg gegen Algerien geschafft. Die nationale und internationale Presse lässt an der deutschen Elf kein gutes Haar. Eine Auswahl der Kommentare:

Deutschland

Spiegel Online:"Knapper DFB-Sieg gegen Algerien: Wandeln am Abgrund"

Zeit Online:

"Neuer! Neuer! Neuer!"

FAZ:

"Zittersieg gegen Algerien: Mit schlaffen Flügeln"

Spox.com

"Reicht gegen Frankreich auf keinen Fall"

Sport1:

"Viel Verschleiss, viele Fehler, viele Fragen"

Bild.de

"Schürrle stark, neuer top, der Rest ist schande..."

Großbritannien

"The Telegraph": "Deutschland zwängt sich an Algerien vorbei"

"The Mirror":

"Die Wüstenfüchse versetzen das wankende Deutschland in massive Angst"

"The Guardian":

"Es sollte keine Revanche geben, für das was als "Schande von Gijon" bekanntwurde."

"The Times":

"Andre Schürrle und Mesut Özil ließen Algerien den verpassten Chancen nachtrauern."

"Independent":

"Schürrle und Özil warten auf die Verlängerung, um den Durchbruch zu finden."

Spanien

"El Mundo": "Blut, Schweiß und Tränen kostete es Löws Truppe, um enthusiastisch aufspielende Algerier zu besiegen."

"El Mundo Deportivo":

"Deutschland am Rande der Katastrophe. Die Torhüter M'Bolhi und Neuer waren die Helden in einem emotionalen Match."

"Marca":

"Deutschland überlebt die algerische Revolte. In der ersten Halbzeit war Algerien die bessere Mannschaft, erst nach der Pause fanden die Deutschen zu ihrer Dominanz."

"As":

"Schürrle verhindert das algerische Wunder. Seine Einwechslung bringt die Entscheidung gegen ein starkes Algerien, das sich erst in der Verlängerung geschlagen gibt."

Italien

"La Gazzetta dello Sport": "Deutschland Thrilling. Die Deutschen brauchen 120 Minuten, um die Afrikaner zu besiegen, die Löw bis zur letzten Sekunde erschrecken. Deutschland ist in der Nachkriegszeit immer unter die besten Acht bei einer WM gekommen. Dieses Mal schien es jedoch so, als ob sich die Geschichte ändern könnte, noch nie waren die Deutschen so sehr in Schwierigkeiten."

"Corriere dello Sport":

"Deutschland weiter, aber was für eine Anstrengung! Spannung bis zum Schluss."

"Tuttosport":

"Deutschland, Schluss mit dem Alptraum dank Schürrle und Özil. Algerien zwingt es in die Verlängerung. Keine Überraschung, keine Rache für Algerien. Deutschland zieht nach einem punktgenauen Sieg ins Viertelfinale ein."

"Corriere dello Sport":

"Das Erwachen Europas. Das bislang unbeholfenste Deutschland bei dieser WM hätte gestern in Porto Allegre ohne Weiteres nach Hause geschickt werden können."

"La Repubblica":

"Algerien geht zu Herzen und scheidet aus. Deutschland weiter in der Verlängerung."

Algerien

"Echorouk": "Ihr habt wie Männer gespielt und wie Helden verloren."

"Dépêche de Kabylie":

"Sie scheiden aus, ohne sich schämen zu müssen. Die Verlängerung war fatal für die algerische Mannschaft, die körperlich nicht mit der Ausdauer der Deutschen mithalten konnten."

"Algérie Press Service":

"Die algerische Mannschaft hat das Land würdig vertreten. Vor allem, weil sie es zum ersten Mal in der algerischen Geschichte bis ins Achtelfinale geschafft hat".

"Le soir d'Algerie":

"Von den eigenen Landsleuten ausgebuht, erduldet (der brasilianische Referee) Ricci die Pfiffe, aber unterstützt weiter den Deutschen. Er gibt ihnen vier zusätzliche Minuten. Das reicht aber nicht, um sie vor der Verlängerung zu bewahren."

Niederlande

"De Telegraaf": "Deutschland kommt mit dem Schrecken davon."

"De Volkskrant":

"Die Möglichkeiten von Algerien zeigten, wo die Schwächen der deutschen Mannschaft liegen: hinten."

Schweiz

"Neue Zürcher Zeitung": "Der Favorit taumelt, doch er fällt nicht"

"Blick":

"Wüstenfüchse" nach großem Kampf out - Schürrle rettet DFB-Elf mit Hacken-Tor!"

"Tages-Anzeiger":

"Deutschland kegelt sich mit haarsträubenden Abwehrfehlern beinahe selber aus der WM. Um die gute Stimmung ist es erst einmal geschehen."

Das twitterten Boris & Co.

Die Dramatik der Verlängerung ließ auch zahlreiche Promis nicht kalt. Auf Twitter kommentierten sie das Geschehen auf dem Rasen. Insbesondere Boris Becker sorgte durch ein wirres Bild für Aufsehen.

kng/feh/DPA DPA

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