HOME

Formel 1: Hamilton cool trotz Monstercrash

Mit einer grandiosen Vorstellung ist Senkrechtstarter Lewis Hamilton im Chaosrennen von Montreal zu seinem ersten Formel-1-Sieg gerast. Der Erfolg des Briten und Nick Heidfelds zweiter Platz wurden von einem fürchterlichen Unfall überschattet.

Als erster dunkelhäutiger Pilot gewann der 22 Jahre alte Brite im McLaren-Mercedes ein Rennen in der "Königsklasse". Der nunmehr jüngste britische Grand-Prix-Sieger behielt bei dem von dem spektakulären Unfall des Polen Robert Kubica und vier Safety-Car- Phasen geprägten Großen Preis von Kanada am Sonntag die Übersicht und entschied mit seinem souverän herausgefahrenen Erfolg vorerst den teaminternen Kampf mit Weltmeister Fernando Alonso für sich.

"Das ist fantastisch. Das ist wahrlich Geschichte. Ich war schon lange bereit für den ersten Sieg", sagte Hamilton, der seinen Erfolg mit einem Sprung von seinem Auto feierte. Er wusste, wem er den Sieg zu verdanken hatte: "Ich möchte den Sieg meinem Vater Anthony widmen. Ohne ihn wäre alles nicht möglich gewesen."

Während der Spanier Alonso sich nach einem für ihn verkorksten Rennen mit ungewohnt vielen Fehlern mit dem siebten Platz zufrieden geben musste, übernahm Hamilton auch die Führung in der Fahrerwertung vor dem Titelverteidiger und nahm Revanche für den verpassten Sieg beim Großen Preis zwei Wochen zuvor in Monte Carlo. Überraschender Dritter wurde der Österreicher Alexander Wurz im Williams.

Crash von BMW

Das beste Saisonergebnis für BMW-Sauber durch den Mönchengladbacher Heidfeld mit Rang zwei wurde überschattet vom fürchterlichen Crash seines Kollegen Kubica, der aber wohl mit einem Beinbruch davongekommen ist. "Was mich glücklich gemacht hat, war, dass ich am Ende gehört habe, dass Robert wahrschweinlich nur einen Knochenbruch hat. Bei der Schwere des Unfalls, ist das akzeptabel", meinte Heidfeld, der sich ansonsten über ein für ihn "perfektes Wochenende" freute.

Kubica verunglückte in der 28. Runde schwer. Nach einem Manöver von Toyota-Fahrer Jarno Trulli verlor er die Gewalt über sein Fahrzeug, krachte in eine Mauer, überschlug sich mehrmals und blieb auf der Seite an den Streckenabgrenzung liegen. Kubica wurde in ein Krankenhaus gebracht. "Es wird noch darüber diskutiert, ob der Knöchel gebrochen ist. Die Szene ging einem durch Mark und Bein. Deswegen bin ich von meinem Platz ins Medical Center gegangen", berichtete BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Beim nächsten Rennen in einer Woche in Indianapolis könnten für Kubica die deutschen Testfahrer Sebastian Vettel (19) oder Timo Glock (25) zum Einsatz kommen.

Ferrari sieht die Rücklichter

Für Ferrari endete das Wochenende trotz des "Super-Beraters" Michael Schumacher in der Box mit einem sportlichen Desaster. Der Finne Kimi Räikkönen wurde nur Fünfter. Der Brasilianer Felipe Massa wurde wie Renault-Pilot Giancarlo Fisichella wegen Überfahrens einer Roten Ampel disqualifiziert. Schon beim Start waren Massa und Räikkönen aneinander geraten. Dabei beschädigte der Finne den Frontflügel.

Der Wiesbadener Nico Rosberg verpasste durch eigene Fehler im Williams eine bessere Platzierung als Rang zehn. Erst musste er wie Alonso eine Stop-and-go-Strafe wegen zu frühen Reinfahrens in die Box in einer Safety-Car-Phase hinnehmen. Dann drehte sich Rosberg in der 38. Runde, nachdem er zwischenzeitlich bis auf Rang vier vorgefahren war.

Ralf Schumachers Pechsträhne bei Toyota hielt auch am Wochenende in Kanada an. Nach Problemen mit der Standfestigkeit seines Rennwagens fuhr er als Achter immerhin zu einem Punkt. "Das war das Maximum", sagte der Kerpener. Der Münchner Adrian Sutil musste nach einem Unfall im Spyker in der 22. Runde aufgeben.

Hamilton cool

Jungstar Hamilton zeigte sich vom Chaos völlig unbeeindruckt und fuhr einen sicheren Start-Ziel-Sieg heraus. "Sensationell! Sechstes Rennen, erster Sieg. Was für eine Leistung von Lewis. Er ist heute wie von einem anderen Stern gefahren, von einem anderen Mercedes- Stern", sagte Mercedes-Motorchef Norbert Haug. "Ein perfekter Job von Lewis", lobte Teamchef Ron Dennis seinen Ziehsohn. "Ein bisschen bin ich betrübt, dass es bei Alonso nicht so lief."

Nach 70 Runden und 305,270 Kilometer fuhr Hamilton in 1:44:11,292 Stunden über die Ziellinie. Am Ende hatte er einen Vorsprung von knapp vier Sekunden auf Heidfeld, der den dritten zweiten Platz nach Monaco und Nürburgring 2005 holte. In der Fahrerwertung übernahm der Brite die alleinige Führung mit 48 Punkten vor Alonso (40), Massa (33) und Räikkönen (27). Heidfeld ist mit 26 Punkten weiterhin Fünfter. Das McLaren-Mercedes-Team (88) baute die Spitzenposition vor dem ärgsten Verfolger Ferrari (60) und BMW-Sauber (38) weiter aus.

Das Rennen auf dem mit 120 000 Zuschauern ausverkauften Circuit Gilles Villeneuve begann bereits spektakulär. Ausnahmetalent Hamilton verteidigte mit einem Blitzstart die erste Pole Position seiner Karriere. Alonso versuchte durch ein spektakuläres Manöver den Briten schon in der ersten Kurve zu überholen. Doch das ging daneben: Heidfeld nutzte den Fehler und schob sich auf den zweiten Platz vor. Während Hamilton auf und davon fuhr, hielt der Deutsche Alonso in Schach. Bis zum ersten Boxenstopp lief anschließend alles nach Plan. Doch mit dem Unfall von Sutil begann das Chaos.

Volker Gundrum/DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(