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NBA: Dallas Mavericks gehen gegen San Antonio unter

Eine katastrophale Wurfquote und müde Beine bescherten den Dallas Mavericks bei den San Antonio Spurs eine Klatsche. Das sechste Spiel binnen acht Tagen war zu viel für die Mavs und Dirk Nowitzki - selbst Spurs-Coach Gregg Popovich erkannte, dass ''nicht der richtige Dirk'' auf dem Parkett stand. Zu allem Überfluss verletzte sich Jason Kidd.

Die Dallas Mavericks mussten im texanischen Duell bei den San Antonio Spurs dem voll gepackten Terminplan in der verkürzten NBA-Saison Tribut zollen. Im sechsten Spiel binnen acht Tagen lieferte der Titelverteidiger eine katastrophale Leistung ab und verlor mit 71:93.

Auch Dirk Nowitzki war völlig von der Rolle und kam lediglich auf sechs Punkte - so wenige Punkte hatte er zuletzt vor über zwei Jahren erzielt und damals musste er wegen einer Verletzung frühzeitig ausgewechselt werden. Der deutsche Superstar passte sich mit seiner Leistung dem Niveau seiner gesamten Mannschaft an.

Er traf nur drei seiner elf Würfe und vergab darüber hinaus noch drei Dreier - Mavs-Coach Rick Carlisle hatte ein Einsehen und ließ Nowitzki im letzten Viertel auf der Bank. Auch San Antonios Trainer Gregg Popovich hatte beinahe Mitleid und merkte bei espn.com an: "Das war ganz sicher nicht der richtige Dirk hier auf dem Parkett. Aber im Verlaufe der Saison werden alle Teams noch besser in Form kommen und einen besseren Eindruck hinterlassen."

Mavericks: Zahlen des Grauens

In San Antonio hatten die Mavericks zu keinem Zeitpunkt den Hauch einer Chance. Schon zur Pause lagen die Gäste mit 26 Punkten in Rückstand. Am Ende des Spiels glich die Statistik einer Ansammlung von Zahlen des Grauens.

Dallas traf 35,1 Prozent der Zwei-Punkte-Würfe aus dem Feld, die Dreierquote von 5,3 Prozent (1 von 19) war kaum noch zu unterbieten. Jason Terry (12) und Delonte West (10) waren die einzigen beiden Spieler, die zweistellig punkten konnten. Bei den Spurs trafen Matt Bonner (17) sowie Richard Jefferson (16) am besten.

"Ich wünschte, wir hätten uns zurückgekämpft und es versucht, aber keiner hatte die Kraft dazu. Sechs Spiele in acht Tagen sind für jeden eine ganze Menge", bilanzierte Nowitzki bei espn.com ernüchtert. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Spielmacher Jason Kidd am Rücken. Am Ende des ersten Viertels verließ er das Feld und kehrte nicht mehr zurück. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht.

Dramatischer Sieg für die Heat ohne James und Wade

Miami Heat hat die Revanche gegen die Atlanta Hawks nach dreimaliger Verlängerung mit 116:109 gewonnen. Vor wenigen Tagen hatten die Hawks dem Starensemble aus Florida noch die erste und bisher einzige Saisonniederlage zugefügt. Nun schlug Miami zurück, und das ohne die beiden angeschlagenen Superstars LeBron James und Dwyane Wade.

Für die sprang vor allem Chris Bosh in die Bresche, der mit 33 Punkten nicht nur bester Werfer war, sondern in der regulären Spielzeit mit einem verwandelten Dreier in der letzten Sekunde eine Verlängerung erst ermöglichte. "Das war ein Glückstreffer", gestand er bei espn. Mario Chalmers überzeugte auf Seiten der Heat ebenfalls mit 29 Zählern. Bei Atlanta war Joe Johnson mit 20 Punkten bester Werfer.

Lakers verlieren beim Angstgegner Portland

Die Reise nach Portland können sich die Lakers fast schon sparen, beim 96:107 kassierte Los Angeles die elfte Niederlage in den letzten 13 Partien bei den Trail Blazers. Die setzten mit diesem Erfolg ihren glänzenden Saisonstart fort und bauten ihre Bilanz auf 5:1 Siege aus.

Gerald Wallace (31 Punkte) und LaMarcus Aldridge (28 Punkte/10 Rebounds) ragten bei Portland heraus. Bei den Lakers traf Kobe Bryant (30 Punkte) trotz Handverletzung am besten. Die beiden Big Men Pau Gasol (19) und Andrew Bynum (21 Punkte) punkteten ebenfalls gut, außer diesem Trio hatten die Lakers aber nichts zu bieten.

Kings gelingt nach Trainerentlassung tolle Aufholjagd

Wenige Stunden vor der Partie entließen die Sacramento Kings ihren Coach Paul Westphal, dessen Streit mit Jungstar DaMarcus Cousins zu eskalieren drohte und dessen sportliche Bilanz mit 2:5 enttäuschend war. Sein Nachfolger wurde Keith Smart und der hatte gleich im ersten Spiel gegen die Milwaukee Bucks Grund zur Freude.

Nach einem Halbzeit-Rückstand von 21 Punkten gewannen die Kings noch mit 103:100. Sorgenkind Cousins bot mit 19 Punkten und 15 Rebounds eine starke Vorstellung, Marcus Thornton (27 Punkte) und Tyreke Evans (26 Punkte) trugen ebenfalls maßgeblich zum Erfolg bei. Auf Seiten der Bucks war Brandon Jennings mit 31 Zählern der herausragende Akteur.

sportal.de / sportal

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