HOME

Tennis: Paris - Berdych, Tsonga und Fish für Tour Finale qualifiziert

Durch seinen Erfolg über Janko Tipsarevic hat sich der Tscheche Tomas Berdych für das ATP Finale in London qualifiziert. Sein 50. Sieg in diesem Jahr sicherte auch Jo-Wilfried Tsonga und Mardy Fish die Teilnahme in London, beide profitierten von Tipsarevics Niederlage.

Das Teilnehmerfeld des ATP Tour Finales in London der acht besten Spieler diesen Jahres steht fest. Als letzte Profis qualifizierten sich Tomas Berdych, Jo-Wilfried Tsonga und Mardy Fish beim Masters Turnier in Paris. Tsonga und Fish profitierten dabei vom Sieg Berdychs über Janko Tipsarevic, der auch noch eine Chance auf die Teilnahme gehabt hatte. 

Die drei komplettieren neben dem bereits qualifizierten Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien, dem Spanier Rafael Nadal, Andy Murray (Schottland), dem Vorjahressieger Roger Federer aus der Schweiz und Nadals Landsmann David Ferrer das Feld der inoffiziellen Tennisweltmeisterschaft, die von 20. - 27. November in London stattfindet. 

Berdych beendet Tipsarevics Hoffnungen

Für Janko Tipsarevic ist hingegen der Traum von der Teilnahme in London vorbei. Der Serbe hätte das Turnier in Paris gewinnen müssen, um sich sicher für den Jahresabschluss zu qualifizieren. Und zunächst sah es im Match gegen den Berdych auch gut aus. Im ersten Satz führte Tipsarevic bereits mit 5:1, verlor danach jedoch sechs Spiele in Folge und musste den Durchgang noch mit 5:7 abgeben. 

Auch im zweiten Satz lag Tipsarevic bereits mit einem Break in Führung, eher sich Berdych zurückkämpfte und den zweiten Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte. Nach vier Niederlagen war es für Berdych der erste Sieg gegen den Serben und der insgesamt 50. Erfolg in diesem Jahr. 

Im Viertelfinale trifft Berdych nun auf einen weiteren London-Starter, Andy Murray. Der Schotte ließ Andy Roddick (USA) beim 6:2, 6:2-Erfolg keine Chance und bestätigte nach nur 61 Minuten seine herausragende Form, die ihm den 17. Sieg in Serie und den 27. Erfolg aus den letzten 28 Matches einbrachte. Die letzten beiden Aufeinandertreffen mit Berdych verlor Murray allerdings. 

Djokovic anfangs mit Mühe

Novak Djokovic hatte zu Beginn seines Matches gegen seinen Landsmann Viktor Troicki einige Mühe und musste den ersten Satz mit 4:6 abgeben. Nachdem er den zweiten Satz mit 6:3 für sich entscheiden konnte, ließ er Troicki im dritten keine Chance mehr. Er nutzte alle seine drei Breakchancen und gewann nach knapp zwei Stunden den letzten Satz mit 6:1. "Es ist erst mein zweites Hallenturnier seit Dezember letzten Jahres, ich muss mich erst noch an die Bedingungen gewöhnen", so Djokovic gegenüber atpworldtour.com. 

Nächster Gegner für den Weltranglistenersten ist der Jo-Wilfried Tsonga. Der Franzose hatte beim 6:3, 6:4-Erfolg gegen den Italiener Andreas Seppi wenig Mühe ins Viertelfinale einzuziehen. Gegen Djokovic weist Tsonga eine positive Bilanz auf (5:4), die beiden Vergleiche in diesem Jahr gewann allerdings der Serbe, darunter auch die Halbfinalbegegnung in Wimbledon.

Auch der an Nummer vier gesetzte Spanier David Ferrer ist eine Runde weiter. Er gewann gegen Alexandr Dolgopolov (Ukraine) nach 74 Minuten mit 6:3 und 6:2 und trifft im Viertelfinale auf seinen Landsmann Feliciano López oder den US-Aufschlagriesen John Isner. 

Kas/Gonzalez siegen weiter

Mardy Fish musste in seinem Match gegen Juan Monaco aus Argentinien im dritten Satz beim Stand von 6:1, 6:7 (6:8) und 1:2 verletzt aufgeben. Monacos nächster Gegenr ist Roger Federer, der die Hürde Richard Gasquet mühelos mit einem ungefährdeten 6:2, 6:4-Erfolg überwand. Nur im zweiten Satz wurde es kurz einmal spannend, als der Lokalmatador Federer den Aufschlag abnehmen und zum 3:3 ausgleichen konnte. Federer konterte aber umgehend mit einem Rebreak und hielt den Vorsprung bis zum Satzende. 

Nach dem Überraschungserfolg gegen das indische Topduo Bhupati/Paes hat Christopher Kas mit seinem Doppelpartner Santiago Gonzalez (Mexiko) auch die nächste Runde überstanden. Die beiden besiegten das Brasilianische Duo Melo/Soares mit 7:6 (8:6) und 6:3, die damit ihre Hoffnung auf die Teilnahme an der Doppelkonkurrenz in London begraben mussten. Ein einziges Break reichte Kas und seinem Partner, um nach einer Stunde und 18 Minuten ins Halbfinale einzuziehen.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity