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Olympia-Update, Tag 6: Strandjungs im "Nachsitzen" weiter

Als drittes deutsches Beachvolleyball-Team haben David Klemperer und Eric Koreng das Achtelfinale erreicht. Zuvor war Tennisstar Roger Federer sensationell ausgeschieden. Über ihre Medaillen freuen konnten sich die deutschen Dressurreiter, Ringer Englich und Schützin Brinker. Der sechste Wettkampftag im Überblick.

Nach dem überraschenden Aussscheiden der Medaillen-Anwärter Julius Brink und Christoph Dieckmann sind David Klemperer und Eric Koreng als drittes deutsches Beachvolleyball-Team eine Runde weiter. Im Viertelfinale ausgeschieden ist dagegen der Schweizer Tennisstar Roger Federer. Die deutschen Dressurreiterinnen wurden erneut Team-Olympiasieger. Für einen Eklat sorgte der Schwede Ara Abrahamian beim klassischen Ringkampf. Er fühlte sich im Halbfinale von der Jury betrogen und legte seine Bronzemedaille im Mittelkreis ab. Olympiasieger ist der Italiener Andrea Minguzzi. Silber im Finale des 96-Kilogramm-Limits holte sich Ringer Mirko Englich aus Witten. Er unterlag dem Europameister Aslanbek Chuschtow.

Reiten

Reiten, Dressur, Mannschaft

Die deutschen Dressurreiterinnen sind erneut Team-Olympiasieger. Heike Kemmer aus Winsen auf ihrem Pferd Bonaparte, Nadine Capellmann aus Würselen mit Elvis und Isabell Werth aus Rheinberg mit Satchmo setzten sich in Hongkong gegen das niederländische Trio durch. Es war der insgesamt zwölfte Olympiasieg einer deutschen Dressur-Mannschaft. Isabell Werth holte mit dem Erfolg das fünfte Gold ihrer Karriere. Zudem gewann sie bisher noch zwei Silbermedaillen. Sie ist damit die vierterfolgreichste deutsche Teilnehmerin der Olympia-Geschichte.

Tennis

Tennis, Herren-Einzel, Viertelfinale

Roger Federer ist beim olympischen Tennisturnier sensationell im Viertelfinale ausgeschieden. Der Schweizer unterlag nach einer stundenlangen Wartezeit im Regen von Peking in 90 Minuten mit 4:6, 6:7 (2:7) gegen den Amerikaner James Blake, gegen den er zuvor in acht Vergleichen überhaupt nur einen Satz abgegeben hatte. Wie in Sydney und in Athen reichte es für den 27-Jährigen damit wieder nicht zu einer olympischen Medaille. 2000 scheiterte er im Halbfinale am Hamburger Thomas Haas und unterlag dann dem Franzosen Arnaud Di Pasquale. Vor vier Jahren kam das Aus schon in der zweiten Runde gegen den Tschechen Tomas Berdych.

Beachvolleyball

Beachvolleyball, Vorrunde

Die Medaillen-Anwärter Julius Brink und Christoph Dieckmann sind beim olympischen Beachvolleyball-Turnier überraschend nach der Vorrunde ausgeschieden. Das Doppel aus Leverkusen und Köln verlor am Donnerstag sein letztes Gruppenspiel gegen die Niederländer Emiel Boersma/Bram Ronnes 0:2 (16:21, 20:22) und beendete die Vorrunde auf dem vierten und letzten Platz. Ausschlaggebend für das Aus war der Quotient der Spielpunkte, der erst kurz nach Spielschluss korrekt errechnet war. "Das Punktsystem ist merkwürdig, aber es hilft nichts", kommentierte Dieckmann. "Wenn man so spielt, hat man es aber auch nicht verdient, weiterzukommen." David Klemperer und Eric Koreng besiegten anschließend in einem Playoff-Spiel die Niederländer mit 2:0 (21:16, 27:25) und zogen damit im "Nachsitzen" noch in die Runde der letzten 16 ein.

Die beiden deutschen Frauen-Teams dagegen stehen im Achtelfinale. Einen Tag nach Okka Rau und Stephanie Pohl qualifizierten sich auch Sara Goller und Laura Ludwig für die Runde der letzten 16. Die Europameisterinnen setzten sich in ihrem letzten Vorrundenspiel mit 2:0 (24:22, 21:12) gegen Efthalia Koutroumanidou und Maria Tsiartsiani aus Griechenland durch und sicherten sich damit in ihrer Gruppe Platz zwei hinter Xue Chen/Xi Zhang aus China.

Ringen

Ringen, Männer, griechisch-römisch, bis 96 Kg

Der Ringer Mirko Englich hat die Silbermedaille gewonnen. Der 29-Jährige aus Witten unterlag im Finale des 96-Kilogramm-Limits im griechisch-römischen Stil gegen Europameister Aslanbek Chuschtow aus Russland in zwei Runden mit 0:2. Englich hatte gegen den Russen in diesem Jahr auch schon das Finale bei der Europameisterschaft verloren. Bronze holten Adam Wheeler aus den USA und der Kasache Asset Mambetow.

Ringen, Männer, griechisch-römisch, bis 84 Kg

Der Italiener Andrea Minguzzi ist Olympiasieger im klassischen Ringkampf. In der Kategorie bis 84 kg besiegte er im Finale den Ungarn Zolton Fodor in drei Runden mit 2:1. Bronze holten sich der Türke Nazmi Avluca und der Olympia-Zweite von Athen, Ara Abrahamian aus Schweden. Der sorgte für einen Eklat: Bei der Siegerehrung legte er die Medaille im Mittelkreis ab und ging in die Kabine. Der Schwede fühlte sich im Halbfinale von der Jury betrogen und hatte sogar einen Verzicht auf das Kleine Finale erwogen.

Bogenschießen

Bogenschießen, Einzel, Frauen

Die Chinesin Zhang Juan Juan ist am Donnerstag überraschend Olympiasiegerin im Bogenschießen geworden. Im Finale besiegte sie die favorisierte Park Sung-Hyun aus Südkorea mit 110:109 Ringen. Damit konnte Park, die in Peking wie bereits schon vor vier Jahren in Athen mit ihrer Mannschaft Gold gewonnen hatte, den erhofften Doppelerfolg nicht wiederholen. Das Duell um Platz drei entschied Yun Ok-He (Südkorea) mit 109:106 gegen die Nordkoreanerin Kwon Un Sil zu ihren Gunsten. Anja Hitzler (Berlin) war in der zweiten Runde an Park gescheitert und beendete das Turnier auf Rang 20.

Schwimmen

4 x 200-Meter Freistil, Frauen

Den 18. Weltrekord im "Wasserwürfel" von Peking markierte das australische Frauen-Quartett in 7:44,31 Minuten vor Gastgeber China (7:45,93) und den USA (7:46,33). Die Italienerinnen sorgten in 7:49,76 Minuten für den 19. Europarekord. Die deutsche Staffel war im Vorlauf als Zwölfte gescheitert. Seit der Aufnahme dieser Disziplin in das Olympia-Programm hatte es immer deutsche Medaillen gegeben (Silber 1996, Bronze 2000 und 2004).

200 Meter Schmetterling, Frauen

Mit dem ersten Weltrekord einer Chinesin seit elf Jahren gewann Zige Liu beim China-Doppelsieg über 200 m Schmetterling unter dem frenetischen Jubel der 11.000 Zuschauer in 2:04,18 Minuten Gold vor Liuyang Jiao (2:04,72). Weltrekordhalterin und Weltmeisterin Jessicah Schipper aus Australien musste sich in 2:06,26 Minuten mit Bronze begnügen.

100 Meter Freistil, Männer

Der Franzose Alain Bernard holte sich über 100 m Freistil in 47,21 Sekunden Gold vor dem australischen Weltrekordler Eamon Sullivan (47,32). Bronze teilten sich zeitgleich in 47,67 Sekunden der Amerikaner Jason Lezak und Cesar Cielo Filho aus Brasilien. Für Frankreichs Männer war es das erste Gold seit Jean Boiteux 1952 in Helsinki (200 m Freistil).

100 Meter Brust, Männer

Der japanische Doppel-Olympiasieger von Athen, Kosuke Kitajima, gewann nach den 100 m auch die 200 m Brust. In 2:07,64 Minuten, 13/100 Sekunden über seinem Weltrekord, siegte er vor dem Australier Brenton Rickard (2:08,88) und Hugues Duboscq aus Frankreich (2:08,94).

50 Meter Freistil, Männer

Der deutsche Rekord-Inhaber Rafed El-Masri aus Berlin hat das Halbfinale erreicht. Der Deutsch-Syrer schlug über 50 Meter Freistil nach 21,96 Sekunden als Zehnter an. Damit blieb er nur 1/10 Sekunde über seiner Bestmarke. Europarekordler Amaury Leveaux aus Frankreich schwamm als Schnellster in 21,46 um 8/100 an seiner Top- Zeit vorbei.

Tischtennis

Tischtennis, Mannschaft, Vorrunde

Tischtennis-Europameister Deutschland steht im Halbfinale und hat die angestrebte Medaille fest im Blick. Das Team um Timo Boll beendete die Vorrunde als ungeschlagener Gruppenerster. Gegen Außenseiter Kanada (3:0) und gegen Singapur (3:1) überzeugte das Düsseldorfer Trio mit Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß wie am Vortag beim 3:0 gegen Kroatien.

In der Vorschlussrunde am Samstag trifft die Mannschaft von Bundestrainer Richard Prause entweder auf Japan oder Südkorea. Als viertes Team vervollständigt Weltmeister China das Halbfinale. Der Top-Favorit bezwang vor fast ausverkaufter Halle Österreich im entscheidenden Gruppenspiel mit 3:0. Dabei zeigte die Formkurve des zuvor schwachen Einzel-Weltmeisters Wang Liqin nach oben.

Die deutschen Tischtennis-Frauen beendeten das Turnier auf dem enttäuschenden letzten Platz in der Gruppe C. Das Team von Damen-Coach Jörg Bitzigeio verlor auch die letzten Gruppenspiele gegen Polen (1:3) und Hongkong (0:3) und blieb klar hinter den Erwartungen zurück. Als bestes europäisches Team waren die deutschen Damen auf Position sechs gesetzt.

Handball

Handball, Männer, Vorrunde

Die Anspannung entlud sich in Freudensprüngen und Jubelschreien: Die deutschen Handballer haben nach dem Olympia-Aus von Pascal Hens erfolgreich gegen die eigenen Zweifel angekämpft und durch den zweiten Sieg beim olympischen Turnier das Minimalziel Viertelfinale dicht vor Augen. Mit eiserner Disziplin trotzte der Weltmeister beim "Frühsport" am Donnerstagmorgen dem Verletzungsschock und feierte gegen Afrikameister Ägypten einen 25:23 (14:14)-Arbeitssieg. "Es ist zu früh, um von einem Befreiungsschlag zu sprechen. Aber wir haben uns gute Chancen auf das Viertelfinale erhalten und das ist ein gutes Gefühl", sagte Bundestrainer Heiner Brand mit sichtbarer Erleichterung.

Favoritenschreck Ägypten, der bereits Europameister Dänemark ein Remis abgerungen und Russland am Rande einer Niederlage gehabt hatte, erwies sich erst am Ende als Aufbaugegner für die kommenden Aufgaben. Denn noch vier Minuten vor Spielende drohte beim 23:23 der Verlust von mindestens einem Punkt.

"Jetzt sind wir drin im Turnier. Wir wissen, dass wir fast im Viertelfinale sind. Dann geht das Turnier erst richtig los", meinte Torhüter Johannes Bitter. Zunächst aber muss der Olympia-Zweite noch ein Spiel aus den ausstehenden beiden Begegnungen mit Russland am Samstag und Dänemark am Montag gewinnen, um sicher aus eigener Kraft in die K.o.-Runde zu kommen.

Hockey

Hockey, Frauen, Vorrunde

Dritter Sieg im dritten Spiel: Die deutschen Hockey-Damen marschieren im Eiltempo Richtung Halbfinale. Die Titelverteidigerinnen von Trainer Michael Behrmann bezwangen am Donnerstagmorgen die USA mit 4:2 (1:1). Torhüterin Kristina Reynolds mit einer Top-Leistung, exzellente Strafecken und ein starker Willen waren für die Wende nach dem 0:1-Rückstand verantwortlich. Für die Tore sorgten vier der sechs im Team verbliebenen Olympiasiegerinnen: Natascha Keller (34.) sowie Fanny Rinne (49.), Marion Rodewald (28.) und Anke Kühn (64.) jeweils nach Strafecken. Für die USA trafen Tiffany Snow (27.) und Angela Loy (61.).

"Wir sind sensationell ins Turnier gestartet", kommentierte Behrmann, "die Mannschaft ist mit der Brechstange zurückgekommen. Ihr war der Siegeswille anzumerken." Die Behrmann-Damen verteidigten in der Gruppe B damit ihre Tabellenführung und können sich praktisch auf den Einzug in die Runde der besten vier vorbereiten. Nächster Gegner ist am Samstag Argentinien.

Judo

Judo, Halbschwergewicht, Männer

Judoka Tuvshinbayar Naidan hat für den ersten Olympiasieg der Mongolei gesorgt. Im Finale des Halbschwergewichts bis 100 Kilogrgamm bezwang der 24 Jahre alte WM-Fünfte den Kasachen Aschat Schitkejew mit Waza-ari (halber Punkt). Bronze sicherten sich Mowlud Miralijew aus Aserbaidschan und der Niederländer Henk Grol. Benjamin Behrla aus Walheim scheiterte in der Hoffnungsrunde nach zwei Siegen und zwei Niederlagen.

Judo, Halbschwergewicht, Frauen

Heide Wollert hat beim olympischen Judo-Turnier das Finale der Hoffnungsrunde erreicht. Gewinnt die 26-jährige Europameisterin aus Halle/Saale am Donnerstag das Halbschwergewichts- Duell gegen die WM-Dritte Stephanie Possamai aus Frankreich, kämpft sie anschließend um Bronze. Benjamin Behrla ist ausgeschieden.

Schießen

Schießen, Skeet, Frauen

Sportschützin Christine Brinker hat die Bronzemedaille in der Wurfscheiben-Disziplin Skeet gewonnen. Die 27-jährige Weltmeisterin aus Ibbenbüren musste sich erst im Stechen um den zweiten Platz der US-Amerikanerin Kimberly Rhode geschlagen geben, die eine Tontaube mehr traf. Gold ging an die Italienerin Cirara Cainero, die sich im Stechen am treffsichersten zeigte. Nach 100 Schüssen hatten die ersten Drei mit jeweils 93 getroffenen Scheiben gleichauf gelegen.

"Ich habe Bronze gewonnen, nicht Gold oder Silber verloren. Ich wollte bei meinen ersten Spielen unbedingt eine Medaille. Jetzt bin ich super-happy, dass es geklappt hat", freute sich Christine Brinker nach der Entscheidung bei strömendem Regen.

Schießen, KK-Sportgewehr, Dreistellungskampf, Frauen

Die Chinesin Du Li hat den olympischen Dreistellungskampf mit dem KK-Sportgewehr gewonnen. Mit 690,3 Ringen verwies sie Katerina Emmons aus Tschechien (687,7), die bereits Gold mit dem Luftgewehr geholt hatte, sowie Eglis Cruz aus Kuba (687,6) auf die weiteren Medaillenplätze.

Sonja Pfeilschifter aus Triftern und Barbara Lechner aus Ismaning waren bereits im Vorkampf gescheitert. Sonja Pfeilschifter blieb mit 578 Ringen um 16 Zähler unter ihrem Weltrekord und belegte Rang 17. Barbara Lechner verfehlte mit 582 Ringen als Neunte das Finale um drei Ringe.

Basketball

Basketball, Männer, Vorrunde

Die Stars der NBA haben ihren ersten Härtetest beim olympischen Basketball-Turnier mit Bravour bestanden. Gegen Vize-Weltmeister Griechenland feierten die USA mit dem 92:69 (51:32) am dritten Vorrunden-Spieltag den dritten Sieg und nahmen damit auch erfolgreich Revanche für die bei der WM 2006 in Japan im Halbfinale erlittene 95:101-Niederlage.

Die nächste Bewährungsprobe steht für den Gold-Aspiranten am Samstag gegen den ebenfalls in der Gruppe B noch ungeschlagenen Weltmeister Spanien auf dem Programm, die die erste Begegnung des Tages 72:59 gegen Deutschland gewannen. Der erste Sieg gelang Gastgeber China - am Samstag "Endspiel"-Gegner der deutschen Mannschaft um Gruppen-Platz vier und den Einzug ins Viertelfinale - mit einem 85:68 gegen den sieglosen Afrikameister Angola.

Ungeschlagen blieb in der Gruppe A der EM-Dritte Litauen, der sich gegen Europameister Russland 86:79 durchsetzte. Die Russen kassierten im dritten Spiel die zweite Niederlage. Seinen ersten Erfolg feierte Australien mit dem 106:68 über den Iran, der nach der dritten deutlichen Niederlage vor dem Vorrunden-Aus steht.

Volleyball

Volleyball, Männer, Vorrunde

Nach der dritten Niederlage Serbiens können die deutschen Volleyballer schon am Samstag im direkten Duell mit dem Weltliga-Zweiten den Einzug ins Olympia-Viertelfinale perfekt machen. Die Serben unterlagen am Donnerstag in Peking Vize-Weltmeister Polen in vier Sätzen und sind damit weiterhin sieglos. Das deutsche Team hatte zuvor beim 3:0 gegen Ägypten den ersten Erfolg im dritten Spiel gefeiert und hat bei einem Sieg gegen Serbien das Weiterkommen sicher.

Fechten

Fechten, Säbel-Mannschaft, Frauen

Die ukrainischen Säbeldamen sind Mannschafts-Olympiasieger. Der Vize-Weltmeister setzte sich im Finale gegen Gastgeber China mit 45:44 Treffern durch. Nur Bronze ging an Topfavorit USA, der im Halbfinale überraschend gegen die Ukraine den Kürzeren gezogen hatte. Die drei Erstplatzierten im Olympia-Einzel, Mariel Zagunis, Sada Jacobson und Rebecca Ward gewannen im Gefecht um Platz drei gegen Weltmeister Frankreich 45:38. Deutsche Säbelfechterinnen hatten sich für die erstmals olympische Mannschafts-Entscheidung nicht qualifiziert.

Turnen

Turnen

Fabian Hambüchen hat bei den Olympischen Spielen in Peking die erste deutsche Mehrkampf-Medaille seit 72 Jahren verpasst. Der Turn-Star aus Wetzlar, der durch eine Kapselverletzung am kleinen Finger der linken Hand gehandicapt war, kam nach einem Sturz am Reck mit insgesamt 91,675 Punkten nur auf Platz sieben. Überlegener Olympiasieger mit 94,575 Punkten wurde der Chinese Yang Wei, der damit zwei Tage nach dem Mannschafts-Triumph bereits die dritte Goldmedaille seiner Karriere holte. Silber ging an Kohei Uchimura aus Japan), Bronze an den Franzosen Benoit Caranobe (Frankreich).

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