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Die Höhle der Löwen: So machten die Löwen aus der Jury Karriere

Auf Vox buhlen heute Abend wieder Start-up-Gründer um das Geld der Jury. Doch wie erfolgreich sind die Juroren eigentlich mit ihren eigenen Unternehmen?

Von Alica Müller

Die Jury der Sendung "Die Höhle der Löwen" auf ihren Sesseln im Studio

Kritische Blicke: Die Investoren Vural Öger, Judith Williams, Frank Thelen, Lencke Steiner und Jochen Schweizer (v.l.) entscheiden über die Zukunft von Start-up-Gründern. 

Sie liegen auf Badeinseln Probe, probieren blaues Bier und Wirsingchips und steigen anschließend knallhart in die Verhandlungen ein. In der Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen" entscheiden fünf Unternehmer nach dem Castingshow-Prinzip, in welche Start-ups sie investieren. Schaut man sich ihre Biographien an, ist schnell klar: Einen schnurgeraden Lebenslauf hat nur eine der Löwinnen. Die anderen Juroren sind selbst Unternehmensgründer und haben Karrieren, die von Pleiten, Krankheit und Unfällen beeinflusst wurden.

Jochen Schweizer: Der Mann, der Abenteuer verkauft

Der Unternehmer ist ein ehemaliger Stuntman. Hatte er als Kind noch Höhenangst, war er es später, der Bungee-Sprünge nach Deutschland brachte. Sein actionreiches Leben verlief nicht geradlinig: Seit einem Unfall, bei dem Schweizer mit seinem Kajak einen Wasserfall hinunterstürzte, besteht eines seiner Kniegelenke aus Titan. Auch sein Unternehmen, das Erlebnisgutscheine verkauft, stand zwischenzeitlich vor dem Aus. 2003 starb ein Mann, als in einer von Schweizers Bungee-Anlagen das Seil riss – der schlimmste von drei Unfällen dort. Schweizer verkaufte sein Haus, um das Unternehmen zu retten, und ist damit mittlerweile wieder erfolgreich. Fast 1900 Erlebnisse kann man in seinem Shop kaufen, von der Ausbildung zum Hubschrauberpiloten für 25.000 bis zum Yogakurs für 20 Euro.

Judith Williams: Die Königin des Teleshoppings

Gerüchtweise war sie vor ein paar Jahren die bestbezahlte Moderatorin im deutschen Fernsehen. Dabei startete die 43-Jährige ihre Karriere als Sängerin. Nach ihrem Studium der klassischen Musik trat sie jahrelang als Sopranistin auf, unter anderem im Musical West Side Story. Ein Tumor beendete ihre Zeit auf der Bühne. Damals musste sie sich entscheiden, ob sie nach der Operation weiter singen kann und unfruchtbar wird oder eine Hormontherapie macht und dann zwar schwanger werden, aber nicht mehr singen kann. Sie entschied sich für eine Familie und begann ihre Laufbahn beim Fernsehen. Vor 16 Jahren stieg Williams beim Teleshopping-Sender QVC ein, wo sie unter anderem mit Walter Freiwald moderierte. Schöne Dinge zu verkaufen, scheint ihr Talent zu sein – Williams bekam schnell eine eigene Sendung beim Sender HSE24. Mittlerweile verkauft sie Kosmetik, Mode und Schmuck mit ihrem eigenen Unternehmen und betreibt einen Schönheitssalon in München. Ihr Umsatz wird auf 100 Millionen Euro im Jahr geschätzt.

Vural Öger: Der Tourismus-Löwe

Er jobbte schon als Model und Dolmetscher und saß für die SPD im EU-Parlament. Reich geworden ist Vural Öger aber in der Hotelbranche. Mit achtzehn kam der heute 73-Jährige aus Ankara nach Berlin, um zu studieren. Sein erstes Reisebüro gründete er mit 27 Jahren, damals flog er noch hauptsächlich türkische Einwanderer zum Heimatbesuch. In den Jahren danach gründete und verkaufte Öger mehrere Reiseunternehmen und ist nach eigenen Angaben mit 1,2 Millionen Passagieren und einem jährlichen Umsatz von 700 Millionen Euro der größte Anbieter für Türkei-Reisen in Europa. Heute managt seine Tochter Nina Öger das operative Geschäft in seinen Hotels.

Lencke Steiner: Die Unternehmerin und Politikerin 

Lencke Steiner hat in den letzten Jahren ordentlich Karriere gemacht und einen lückenlosen Lebenslauf. Als einzige der "Löwen" hat sie zwar kein eigenes Unternehmen gegründet, dafür ist sie mit 29 Jahren aber schon seit fünf Jahren Mit-Geschäftsführerin im Bremer Familienunternehmen W-Pack. Steiner ist Vorsitzende des Bundesverbands Junge Unternehmer, sitzt in Aufsichtsräten und Präsidien. Außer als "Löwin" kannte man Steiner vorwiegend als Talkshow-Gast, bis sie dann Anfang des Jahres Spitzenkandidatin für die FDP in Bremen wurde. Die Unternehmerin erregte mit einem unkonventionellen Wahlkampf Aufsehen: Für eine Modestrecke in der "Gala" poste sie im Fotostudio, auf ihren Wahlplakaten war sie top gestylt mit dem ironischen Slogan "Grundrecht auf Mode? – Was will die eigentlich?" zu sehen.

Frank Thelen: Der Seriengründer

Der 39-Jährige Bonner ist ein richtiger Experte für die Start-up-Szene, denn er hat eine ganze Serie an Unternehmensgründungen hinter sich. Als er seine erste eigene Firma auf die Beine stellte, war er erst achtzehn. Damals hatte er eine Plattform entwickelt, mit der man Multimedia-CD-ROMs erstellen konnte – sogar der Deutsche Bundestag nutzte Thelens Technik. In den folgenden zwanzig Jahren gründete Thelen bei insgesamt sechs weiteren Start-Ups mit. Dabei lief nicht immer alles glatt: Mit 26 stand er kurz vor der Privatinsolvenz und machte harte Zeiten durch: "Ich hatte immer wieder Nasenbluten, mein Körper rebellierte, ich fuhr meinen BMW zu Schrott", erzählte er vor drei Jahren der "Wirtschaftswoche". Thelen weiß also, welche Risiken eine Gründung mit sich bringt – und geht trotzdem immer weiter auf die Jagd nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Wer weiß, vielleicht wird er in der Sendung heute Abend ja  zuschlagen, wenn junge Gründer Ideen wie Snacks aus Insekten oder Toasteraufsätze an den Mann bringen wollen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(