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Die Höhle der Löwen: Für diese Automarken gibt es den automatischen Heckklappenöffner Go Simply

Die Autoschrauber von GB Tuning wollen in "Die Höhle der Löwen" die Jury von ihrem automatischen Heckklappenöffner Go Simply überzeugen. Für diese Automarken bieten sie den Service an.

Go Simply Heckklappenöffner

Ralf Dümmel checkt den Heckklappenöffner Go Simply.

Ein Druck aufs Knöpfchen auf der Fernbedienung - und schon öffnet sich die Heckklappe. Allerdings nicht so richtig, denn eigentlich springt nur der Verschluss auf. Öffnen muss der Autobesitzer die Klappe immer noch per Hand. Nur teurere Modelle öffnen die hintere Klappe automatisch. Oder Autobesitzer mussten diesen Service bislang teuer nachrüsten.

Die Gründer von GB Tuning haben mit Go Simply eine Nachrüstmöglichkeit entwickelt, mit der auch Autobesitzer von Mittelklasseautos oder älteren Wagen in den Genuss einer automatischen Heckklappe kommen. Mit der Idee wollen sie am Dienstagabend in "Die Höhle der Löwen" (29. September, 20.15 Uhr auf Vox) auch die Jury überzeugen. Für 150.000 Euro sind die Gründer bereit, sich von 10 Prozent der Firmenanteile zu trennen.

Go Simply öffnet Heckklappen automatisch

Pluspunk der fünf Gründer Christoph Eisold, Jan-Lucca Sielski, Simon und Benjamin Gabriel und Alexander Wirtgen: Ihre Erfindung kostet Kunden nicht die Welt. Schon ab knapp 20 Euro können Autos umgerüstet werden. Allerdings kosten einige Modelle mehr. "Der Einbau ist kinderleicht. Man schraubt den Kugelkopf ab und setzt das System auf", sagt einer der Gründer dem "Weser-Kurier". "Mit unseren Einbausätzen können wir derzeit über 60 Modelle ausrüsten." Die Hersteller Volkswagen, BMW und Audi seien besonders gefragt bei den Kunden.

Hier eine Übersicht, in welche Autos Go Simply eingebaut werden kann und wie teuer die Sets sind:

Audi A1 99,99 Euro 
Audi A3, A4, Q5 ab 89,99 Euro 
BMW 1ab 19,95 Euro
BMW X1, X5ab 39,99 Euro
Citröen DS419,95 Euro
Fiat Bravo 219,95 Euro
Fiat Croma 239,99 Euro
Ford Fiesta79,99 Euro
Ford Focus, Mondeoab 19,95 Euro
Ford C-Max39,99 Euro
Ford Kuga99,99 Euro
Kia Ceed GT19,95 Euro
Seat Altea, Exeo89,99 Euro
Seat Leonab 39,99 Euro
Skoda Fabia, Octavia, Rapidab 19,95 Euro
Skoda Superb39,99 Euro
VW Golf, Poloab 19,95 Euro
VW Passat, Scirocco19,95 Euro
VW Tiguan, Touran99,99 Euro


kra
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?