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Die Highlights der Sendung: Kopfhörermützen und gesunde Bio-Chips - so lief "Die Höhle der Löwen"

In der "Höhle der Löwen" spricht Carsten Maschmeyer diese Woche über seine Fußprobleme, ein Roboter tanzt Gangnam Style und ein Gründerduo will nur einen Euro. Das waren die Highlights der Sendung.

Höhle der Löwen Earebel

Zum feinen Anzug passen die Kopfhörermützen von Earebel nicht ganz so gut, aber sie sind ja auch fürs Jogging gedacht

Kurz vor Halloween wird's gruselig in der "Höhle der Löwen". Denn Dr. Steffen Oppermann, im normalen Leben ein freundlicher Gynäkologe, tritt in schauriger Verkleidung vor die TV-Investoren. Neben seinem Arztberuf entwickelt der 40-Jährige Latexmasken für Halloween, Karneval und andere Gelegenheiten. Angefangen hat alles mit Elfenohren für eine Schulaufführung, kurz darauf begann er, ganze Masken zu modellieren. Ein besonderes Faible hat der Arzt aus Halstenbek für Zombies (werfen Sie hier einen Blick in seinen Gruselkeller). Den Löwen ist das alles etwas zu viel Grusel. Sie loben zwar die Kreativität und den Unternehmergeist des Maskenschöpfers, doch mit Zombies will niemand von ihnen etwas zu tun haben.

Bio-Chips mit Wirsing von My Chipsbox

Erol Kaynak und seine Frau Ebru haben ihre Jobs als Investmentbanker und Lebensmitteltechnikerin aufgegeben, um sich voll ihrem Unternehmen My Chipsbox zu widmen. Sie verkaufen Bio-Kartoffelchips kombiniert mit luftgetrocknetem Gemüse unter anderem in den Sorten Rote Beete, Wirsing, Paprika. Die Chips sind vegan, glutenfrei und ohne Geschmacksverstärker. Jochen Schweizer vermutet in dem beigemischten Gemüse eine "Alibifunktion", doch bei der Verkostung schmeckt es allen Löwen. Frank Thelen und Judith Williams wollen einsteigen und bieten 300.000 Euro für 25 Prozent der Firma. Ralf Dümmel kontert mit 200.000 Euro für 12,5 Prozent, das entspricht exakt dem Angebot, mit dem die Chipsmacher in die Löwenhöhle gekommen sind. Und so macht Dümmel den Deal.

"Die Höhle der Löwen": MyChipsbox im Knabber-Test: So schmecken die Snacks aus DHDL
MyChipsbox im Test

Die Idee von MyChipsbox: Kartoffelchips in Bio-Qualität mit luftgetrockneten Gemüsechips kombinieren. Die Snacks werden nicht in einem Plastik- oder Folienbeutel verkauft, sondern - wie der Name schon sagt - in einer Pappbox. So zerbröseln die Chips nicht schon in der Einkaufstasche. 

Filii: Barfußschuhe für Kinder

Wer viel Barfuß läuft, hat meist starke, gesunde Füße. Aber natürlich kann man nicht ständig und überall ohne Schuhe herumlaufen. Für Erwachsene gibt es bereits Barfuß-Schuhe mit besonders dünner Sohle, die das Barfußgefühl für die Füße erhalten. Brigitte und Thorsten Weiß haben mit ihrer Firma Filii nun den ersten Barfußschuh für Kinder entwickelt. Die lediglich 3,5 Millimeter dicken Sohlen sollen die Gelenke schonen, für eine bessere Balance sorgen und die Fußmuskulatur stärken - sodass sich die Kinder ihre gesunden Füße bis ins Erwachsenenalter erhalten.

Carsten Maschmeyer, der nach eigenem Bekunden durch falsche Schuhe viele Probleme mit seinen Füßen bekommen hat, hätte sich solche Schuhe für seine eigene Kindheit gewünscht. Judith Williams findet die Qualität "sensationell" und Frank Thelen weiß nicht, ob er nun den Barfußverfechtern wirklich glauben soll. Am Ende wünschen alle Löwen dem Familienunternehmen viel Glück, aber ins Schuhbusiness einsteigen will niemand. (Sind Barfußschuhe für Kinder sinnvoll? Wir haben einen Mediziner gefragt.)

Roller im Praxistest: Wieviel Spaß bringt der Scuddy aus DHDL?

Scuddy-Gründer wollen nur einen Euro

Mit einem ungewöhnlichen Angebot kommen die Scuddy-Gründer Tim Ascheberg und Jörn Jacobi in die Höhle der Löwen. Obwohl sie selbst bereits 200.000 Euro in ihre Firma gesteckt haben, wollen sie nun zehn Prozent für nur einen Euro abgeben. Ihr Produkt: Ein Elektroroller, der sich auf Trolley-Größe zusammenfalten und beispielsweise im Bus mitnehmen lässt. Der Scuddy hat eine Reichweite von 30 Kilometer und ist nach einer Stunde wieder aufgeladen. Die Gründer produzieren in Kiel und verkaufen den Scuddy bereits seit einigen Jahren - doch so richtig bekannt sind sie noch nicht geworden. Für den symbolischen Euro wollen sie sich das Netzwerk von mindestens einem Löwen einkaufen. Jochen Schweizer, der bereits Segway- und Quad-Touren anbietet, will das Ding gemeinsam mit Ralf Dümmel groß machen. Aber auch Maschmeyer hat Interesse, mit 20 Prozent einzusteigen. Die Gründer entscheiden sich für das Team Schweizer/Dümmel, die zwar 25,1 Prozent der Firma wollen, aber auch 100.000 Euro geben. 

Roboter zapft Eis und tanzt Gangnam Style

Mit einem umgebauten Industrie-Roboter kommt Matthias Gehring in die "Höhle der Löwen". Marvel Boy zapft bei Münzeinwurf Softeis und reicht es mit seinen Roboterarmen herüber. Den Prototyp, der 70.000 Euro gekostet hat, hat Gehring unter anderem an Zoos und Schwimmbäder vermietet. Mit einem Investment von 250.000 Euro will der Schweizer einen verbesserten Prototypen bauen, der dann in Serie gehen soll. Doch selbst für die Eisfans unter den Löwen ist der Marvel Boy kein Investment. Sie fürchten, dass sich von dem vergleichsweise teuren Eisroboter nicht besonders große Stückzahlen verkaufen lassen.

Earebel kombiniert Mütze und Kopfhörer

Die Idee für Earebel kam den Designern Didi Hirsch und Manuel Reisacher beim Laufen. Die bestehenden Systeme - egal ob In-Ear-Kopfhörer oder Kopfhörer auf den Ohren - waren ihnen zu unbequem, daher entwickelten sie eine Mütze mit integrierten Kopfhörern. Die Strickarbeit übernahm zunächst Manuels Mutter, mittlerweile werden die Mützen und Stirnbänder auch industriell hergestellt. Die Qualität der Mützen überzeugt nicht alle Löwen, doch dann kommt Ralf Dümmel doch noch mit einem Angebot um die Ecke. Mit 125.000 Euro für 30 Prozent statt der zunächst angebotenen 10 Prozent steigt er bei Earebel ein.

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