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"Die Höhle der Löwen": Earebel - ist diese Mütze die Lösung, um im Winter Musik zu hören?

Earebel verbaut Kopfhörer in stylische Wollmützen - und will in "Die Höhle der Löwen" für ihre Geschäftsidee einen Investor finden. 

Earebel aus "Die Höhle der Löwen": Investiert ein Löwe in die Strickmützen mit integrierten Kopfhörern?

Earebel aus "Die Höhle der Löwen": Investiert ein Löwe in die Strickmützen mit integrierten Kopfhörern?

Das Unternehmen Earebel will ein Problem lösen, vor dem Musikhörer jeden Winter aufs neue stehen: Die großen Kopfhörer passen nicht auf den Kopf, weil die Mütze die Ohren versperrt. Und die kleinen In-Ear-Stöpsel sind unbequem unter der Kopfbedeckung. Wie man es auch dreht und wendet: Wenn es draußen kalt wird, muss man entweder ohne Mütze und mit Kopfhörern frieren - oder eben auf die Beschallung unterwegs verzichten.

Für Dietmar "Didi" Hirsch und Manuel Reisacher ein ärgerlicher Zustand, denn die beiden hören vor allem draußen beim Sport gerne Musik. Ihr Anspruch: Gemütlicher Tragekomfort, stylisches Aussehen und vernünftiger Klang. Seit September 2015 sind sie mit Earebel am Markt. Unter dem Firmennamen verkaufen sie verschiedene Mützen- und Stirnbänder mit integrierten Kopfhörern. Gestrickt werden die Mützen der Serie "Handmade" tatsächlich von 20 Allgäuer Strickerinnen per Hand gefertigt, das Garn stammt aus Italien, die Technik aus Fernost. Mützen der Sport- und Lifestyle-Serie werden maschinell produziert.

Earebel: Testern gefällt die Mütze

Der Mode-und Styling-Blog "Jestil" nahm die Mützen im vergangenen Jahr unter die Lupe. Das Fazit: "Ich finde die Mützen wirklich sehr cool. Die Kopfhörer sind von AKG und dementsprechend kein billig Schrott der verarbeitet wurde. Die Klangqualität ist wirklich gut, sehr klarer Sound und kein Rauschen was man bei vielen anderen Kopfhörern doch öfters hat." Bei Amazon gibt es nur sehr wenige Kundenmeinungen zu der Mütze. 

Auch "TrendsderZukunft" konnte die Mützen bereits testen und urteilt: "Die Mützen bieten gute Klangqualität, egal, ob Musik oder Hörbücher wiedergegeben werden. Zudem schirmen die in den Stoff eingenähten Kopfhörer die Umgebung anders als viele In-Ear-Kopfhörer die Umgebung nicht vollkommen ab, die Träger sind im Straßenverkehr also sicherer unterwegs."

Earebel in "Die Höhle der Löwen"

Doch die Gründer haben ein Problem: Noch ist das Produkt unbekannt, nur 4000 Mützen wurden bislang verkauft. Der Auftritt in

soll das ändern - Kunden sollen überzeugt und ein Investor gelockt werden. "Ohne finanzielle und professionelle Unterstützung im Vertrieb schafft man es nicht, ein Produkt, das es so bis jetzt nicht gab, am Markt zu etablieren", sagt Hirsch zu "Wirtschaftswoche". Die Gründer bieten zehn Prozent der Anteile und wollen dafür 125.000 Euro. 

Die Earebel-Gründer haben auch Wunsch-Löwen: Ralf Dümmel. "Er gilt als absoluter Produktspezialist", sagt Hirsch zu "Wirtschaftswoche". "Deshalb ist er unser absoluter Favorit, weil wir gerade im Vertrieb noch Schwächen haben."

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kg