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Bernard Madoff: König der Hochstapler

Einen solchen Betrüger hat die Welt noch nicht gesehen! Charmant, clever und cool. Ihm vertrauten Prominente ihr Vermögen an. Nun sind 50 Milliarden Dollar weg. Bernard Madoff steht jetzt unter Hausarrest. Sitzt in seinem New Yorker Millionärsapartment, raucht dicke Zigarren und wartet auf seinen Prozess.

Von Jan Christoph Wiechmann

Vielleicht hätte sie ihn ja stoppen können. Vielleicht, sagt sich Joyce Greenberg, hätte sie, die 31 Jahre an der Börse arbeitete, etwas ahnen müssen, aber Bernard Madoff hatte ihr die Bilanzen immer detailliert vorgelegt. Vielleicht hätte sie wenigstens beim Besuch seiner New Yorker Firma misstrauisch werden müssen, aber sie stieß dort auf erstklassige Analysten und einen Chef, von dem sie heute sagt, dass er seriös und aufrichtig erschien, eine wohltuende Ausnahme im Haifischbecken der New Yorker Finanzwelt.

"Ich vertraute ihm blind"

Joyce Greenberg, 76, sitzt in ihrer Villa in Houston und fragt sich, wie sie zum Opfer des wohl größten Finanzbetrugs der Geschichte werden konnte. Mehr als drei Jahrzehnte war die scharfsinnige Frau als Börsenhändlerin tätig, sie galt als Expertin für Risikogeschäfte, doch jetzt sind einige ihrer Millionen Dollar ausgelöscht, einfach weg. Aber nicht nur ihre Millionen, sondern die ihrer Verwandten und Freunde und ihres jüdischen Bekanntenkreises. Vernichtet von einem Mann, der, so glaubten sie, endlich mal kein Hochstapler war und den sie in fast zärtlicher Anhimmelung nur "Bernie" nannten.

"Es lief alles perfekt mit Bernie", sagt Greenberg. "Ich vertraute ihm blind. Ich habe sogar 2001 mein Konto bei ihm mal aufgelöst, und er hat mir sofort die Millionen ausgezahlt, jeden Cent. Das war für mich der letzte Beweis seiner Unantastbarkeit. Deswegen habe ich mein ganzes Geld wieder bei ihm investiert." Sie weint nun ein paar Tränen der Enttäuschung und Wut, vor allem über Madoff, aber auch über sich selbst. "Ich verachte ihn. Meine Familie hat viele Millionen verloren, meine Stiefmutter gleich ihr ganzes Kapital. Ihre Rente wird nicht reichen. Sie ist 95 und müsste eigentlich wieder arbeiten. Ich werde sie jetzt durchschleppen."

Noch ist das ganze Ausmaß des größten Pyramidensystems der Geschichte nicht abzusehen. Investoren aus Asien und Saudi-Arabien stellen erst in diesen Tagen fest, dass auch sie ihre Millionen über Banken und Hedgefonds bei Bernard Madoff investiert hatten. Häftlinge in Texas erfahren, dass ihre Anwaltskosten nicht mehr gezahlt werden, weil große Wohltätigkeitsorganisationen plötzlich vor dem Aus stehen. Der Madoff-Skandal, so viel ist klar, betrifft sehr viele mehr als ein paar reiche Juden. Er betrifft Banken in Österreich, Spanien und der Schweiz, er betrifft das Internationale Olympische Komitee, Wohlfahrtsverbände und Privatkunden in aller Welt. Er ist der passende Abschluss eines Jahres, in dem die Welt am Rand des Finanzkollapses stand. Und eine Parabel auf das Versagen der Aufsichtsbehörden und die grenzenlose Gier der Wall Street.

Der Fels in der Brandung

Spricht man mit Opfern und Freunden des Bernard Lawrence Madoff, zeichnen sie das Bild eines wahren Genies. Eines Zauberers der Wall Street, wie es die New Yorker Finanzwelt in 50 Jahren nicht erlebt hat. Eines Felsens der Sicherheit in einer immer unsichereren Welt. Jahr für Jahr garantierte Madoff seinen Investoren Toprenditen von zehn Prozent oder mehr, selbst in schlechten Jahren, selbst im schwarzen September 2008 noch, als die Investmentbank Lehman Brothers unterging und mit ihr ein Teil des amerikanischen Turbokapitalismus. Ich hole acht Prozent Rendite, kündigte Madoff noch im November an, als andere Hedgefonds längst 40 Prozent Verluste meldeten.

Er stand da inmitten von Freunden im exklusiven Palm Beach Country Club, dem Epizentrum jenes Skandals, der inzwischen etwa 50 Milliarden Dollar vernichtet hat. Der 70-jährige Madoff musste zu der Zeit bereits gewusst haben, dass sein Ende nahte. Er trug wie immer einen feinen Anzug und teure Schuhe, aber er war nie ein Prahler oder Aufreißer, wie so viele in diesem Geschäft. Er und seine Frau Ruth, die Kochbücher herausgibt, waren allseits respektiert, sie besaßen drei Villen und eine Yacht mit Namen "Bull" und waren bei sechs Golfclubs eingetragen, aber ihr Auftreten war stets bescheiden, fast altmodisch. "Madoff reicht zurück auf eine frühere Ära der Finanzwelt", warb er auf seiner Website, mit einer "tadellosen Bilanz fairer Geschäfte und hohen ethischen Maßstäben".

Es ist eine besondere Welt dort in Palm Beach, im Südosten Floridas, einem der reichsten Flecken der Welt. Die Ansässigen befahren in Ferraris und Porsches die mit Palmen beschmückten Boulevards, die Villen kosten bis zu 20 Millionen Dollar, die Aufnahmegebühren für den Country Club allein 250.000 Dollar. Er wurde 1952 von reichen Juden gegründet, die unerwünscht waren in den Privatclubs der weißen christlichen Elite. Hier, in dieser sehr jüdischen Welt aus Industriellen, Bankern und reichen Anwälten, rekrutierte Madoff seine Kunden. Unter einer Million Dollar Einsatz nahm er keinen Investor an, von einigen forderte er gar 20 Millionen. Barbara Fox, die Präsidentin eines großen Immobilienbüros, bettelte inständig, bei ihm investieren zu können, doch Madoff lehnte ab. Sie hatte nicht so viel.

Talentiert und pedantisch

Seine Taktik ging auf. Die Investoren wollten dazugehören, so wie sie zum Country Club gehörten und zum Club der Ferrari-Fahrer, und je mehr Neukunden Madoff ablehnte, desto stärker fühlten sie sich ihm verbunden. "Sie sahen ihn als Teil der Familie", erzählt Richard Bernstein, der viele Clubmitglieder versicherte, "viele kannten ihn seit Jahrzehnten." Madoff galt als Pedant der Branche, der nach Feierabend noch die Schreibtische seiner Angestellten kontrollierte und die Rollläden selbst hinunterließ. Noch glaubwürdiger machte ihn, dass er ein Freund des Holocaust-Überlebenden und Nobelpreisträgers Elie Wiesel war. Er verwaltete das Geld von dessen Stiftung wie auch derjenigen von Steven Spielberg und die 545 Millionen Dollar des Kleidungsbarons Carl Shapiro, der Madoff wie seinen eigenen Sohn behandelte. So wie Spielberg der Größte im Filmgeschäft war und Wiesel einer der größten Humanisten, so war Madoff es eben in der Finanzwelt, glaubten sie. Ein Jahrhunderttalent. Ein wahrer "Mensch", so nannten sie ihn im Jiddischen, einer, der sein eigenes Geld an Bedürftige gibt. 19 Millionen Dollar steckte Madoffs Stiftung in wohltätige Zwecke, unter anderem die Krebsforschung. So empfahlen alle seine Dienste weiter, an die Familie und Freunde, er schien so verlässlich, dass seine Papiere als "Jüdische Bonds" bekannt wurden, sicher wie Bundesanleihen.

Inzwischen hat der Fall Madoff eine hitzige Debatte unter Amerikas Juden ausgelöst. Sie fragen sich, wie groß der "Shanda-Faktor" jenseits der finanziellen Verluste ist. Als Jude, so befürchten sie, habe Madoff die schlimmsten Klischees vom diebischen jüdischen Banker noch übertroffen, "er ist der neue Heilige der Antisemiten", schreibt der Kolumnist Bradley Burston, "die Einlösung des größten Wunsches jedes Judenhassers". " Es ist eine Katastrophe", sagt Rob Eshman, Chefredakteur des "Jewish Journal".

Vielleicht hätte ich ihn ja aufhalten können, sagt sich Robert Chew in manch schlafloser Nacht, aber auch er weiß nicht genau, wie. Chew stieg als Investor erst vor fünf Jahren ein, aber in den 30 Jahren zuvor hatte seine Familie schon einige Millionen bei Madoff untergebracht. Chew hatte ernsthafte Zweifel an Madoff, "es schien mir zu gut, um wahr zu sein", sagt er heute, "du hast immer Angst, dass irgendwann der bittere Anruf kommt, aber die Behörden hatten ihn ja angeblich durchleuchtet, das hat mich beruhigt. Dennoch war alles eigenartig, fast geheim. Uns war es nicht mal erlaubt, Fragen zu stellen". Sie taten also nichts? - "Ich war immer versucht, ihn entlarven zu wollen, aber dann kam wieder die gute Rendite, und ich ließ es bleiben."

Einfache Erklärung

Chew konnte nicht direkt investieren, fand aber eine Hintertür über Hedgefonds, die gegen Gebühren einen Zugang zu Madoff herstellten. Die Mindesteinlage betrug so nicht eine Million, sondern nur noch 500.000 Dollar. Mindestens 15 Hedgefonds machten Geschäfte mit Madoff, einige kassierten bis zu 500 Millionen Dollar an Provisionen und brüsteten sich damit, selbst im November noch einen Gewinn von 8,26 Prozent zu verzeichnen, wie etwa der Rye Select Broad Market Fund.

Wie Madoff solche Renditen erzielte, blieb Chew, einem eher misstrauischen Unternehmer, ein Rätsel. Selten äußerte sich Madoff zur Strategie, und wenn, dann blieb er vage. "Uns wurde es so erklärt: Er tätigt 20-mal im Jahr simultane Transaktionen mit Aktien, Währungen und Futures, bei denen er immer ein Prozent Gewinn macht. So erreicht er eine Rendite von 20 Prozent, abzüglich Gebühren landest du dann bei 12 bis 15 Prozent. Wie zum Beweis zeigt er die jährliche Rendite der letzten Jahre: 11,5 Prozent in 2007, 13,36 Prozent in 2006, 10 Prozent in 2005." Warum aber, fragte sich Chew, gab Madoff seinen Kunden nie online Zugriff auf ihre Daten, ausgerechnet dieser Madoff, der doch ein Technikfan war und zu den Ersten gehörte, die Aktien per Computer handelten?

Heute weiß Chew: Madoff hat die Bilanzen einfach gefälscht. Er führte getrennte Bücher. In dem einen hielt er die wahren Zahlen fest und in dem anderen jene, die er an die Kunden gab. Sein Erfolgsgeheimnis war nichts als ein simples Schneeballsystem mit globaler Reichweite. Er brauchte das Geld neuer Investoren, um die Zinsen an die alten auszuzahlen.

Chew sitzt in einem Restaurant in Los Angeles und spricht von dem Skandal wie von einer Naturkatastrophe. Im Hintergrund läuft eine Sondersendung des Wirtschaftssenders CNBC mit dem Titel: "American Greed" - amerikanische Gier. Hier saß Chew auch vor drei Wochen mit seiner Frau und Freunden, als ihn der Anruf erreichte: "Bernie Madoff wurde festgenommen, alles ist verloren" - das eigene Vermögen, aber auch das der Eltern, der Schwiegereltern, auf einen Schlag etwa 30 Millionen Dollar. "Es ist wie Mord", sagt Chew, "ein finanzieller Mord. Unsere Leben sind zerstört und die von Tausenden Rentnern. In meiner Familie gibt es Menschen, die die Ausbildung der Kinder nun nicht bezahlen können oder das Altersheim der Eltern." So klingen viele der Geschichten. Die Frage ist, ob es nicht blauäugig war, Madoff alles anzuvertrauen, ein Akt bloßer Gier, und da spricht Robert Chew ein leises, aber deutliches "Ja".

50 Jahre lang ging alles gut. Vor fast 50 Jahren gründete Madoff seine Firma Bernard L. Madoff Investment Securities. Er war in einem Arbeiterviertel von Queens aufgewachsen und begann seine Karriere mit 5000 Dollar, die er als Bademeister auf Long Island verdient hatte. Seine Firma konzentrierte sich auf den Aktienhandel, verlangte aber weniger Gebühren als andere und wuchs schon bald zu einer der größten der Wall Street. Doch Madoff blickte voller Neid auf die Profite von Firmen, die sich auf die Vermögensverwaltung ihrer Kunden spezialisierten. Also schuf er eine separate Firma, nur ein Stockwerk unterhalb seiner Zentrale in Midtown Manhattan. Er verdiente bald 700 Millionen Dollar im Jahr und kaufte sich Villen in Palm Beach, auf Long Island und in Südfrankreich. Als er immer mehr Geld brauchte, um sein Schneeballsystem aufrechtzuerhalten, ging er nach Europa und Asien und köderte Banken wie die Banco Santander, die Royal Bank of Scotland und HSBC.

Familienbande

Stets half ihm dabei sein Ruf als Pionier des elektronischen Aktienhandels, der die Technologie-Börse Nasdaq aufgebaut hatte und eine Zeit lang sogar als ihr Vorsitzender diente. Madoff war eine Institution der Wall Street, laut einer Umfrage unter Hedgefonds 1999 sogar der am meisten respektierte Manager, noch vor George Soros. Er war außerdem Vermögensverwalter der jüdischen Yeshiva-Universität in New York und saß im Beratergremium der Securities and Exchange Commission SEC, jener Börsenaufsichtsbehörde, die später gegen ihn ermitteln sollte.

Madoff aber hatte seine Familienmitglieder in der Firma untergebracht und sie strategisch klug verteilt. Sein Bruder Peter saß im Aufsichtsrat von SIFMA, einem Wertpapier- und Finanzmarktverband. Seine Söhne Andrew und Mark platzierte er ebenfalls in Ausschüssen einer Branchenorganisation, und auch seine Nichte Shana Madoff, die für ihn als Richtlinienbeauftragte arbeitete, saß im Ausschuss der Financial Industry Regulatory Authority FINRA. Sie heiratete ausgerechnet einen Anwalt der SEC, der damit beauftragt war, die Deals von Madoff unter die Lupe zu nehmen.

Die SEC, so viel ist heute klar, hätte Madoffs Komplott frühzeitig aufdecken können. Schon im Jahr 2000 hatte sie eine Beschwerde des Anlagespezialisten Harry Markopolos erhalten, dessen Investmentfirma ihn gebeten hatte, Madoffs einzigartige Erfolgsstrategie unter die Lupe zu nehmen. Markopolos versuchte die Strategie zu kopieren und stellte schnell fest, dass solche Gewinne nicht möglich waren. "Es macht keinen verdammten Sinn", sagte er schon damals einem Kollegen, "das muss ein Schneeballsystem sein." Er informierte die SEC, bekam jedoch als Antwort, seine Dokumente seien verloren gegangen. Er versuchte es noch einmal zwei Jahre später und auch 2005, und selbst im April 2008 schrieb er der SEC noch eine E-Mail mit der Ankündigung: "30 Milliarden Dollar Hedgefonds-Betrug in New York". Auch die Beratungsfirma Aksia riet ihren Kunden, die Hände von Madoff zu lassen. Sie hatte herausgefunden, dass sein Wirtschaftsprüfer Friehling & Horowitz aus einem dubiosen Drei-Personen-Team bestand: einer Sekretärin, einem Buchhalter und einem 80-Jährigen, der in Florida lebte. In den Jahren 2005 and 2007 untersuchte die SEC schließlich Madoffs Praktiken, sie stellte laut Unterlagen sogar fest, dass Madoff "das Untersuchungsteam bezüglich seiner Strategie getäuscht hat und bestimmte Informationen über die Konten der Kunden zurückhielt". Kurioserweise aber beließ sie es bei Ermahnungen und der Auflage, dass Madoff sich fortan als Investmentberater zu registrieren habe.

Endstation Finanzkrise

Zu Fall brachte ihn schließlich keine Finanzaufsicht und kein Investor, sondern einzig die Finanzkrise. Viele Investoren hatten so viel Geld auf dem Aktienmarkt verloren, dass sie nun auf ihre besten Fonds zurückgreifen wollten. Schon bald sah sich Madoff Forderungen in Höhe von sieben Milliarden Dollar ausgesetzt. Freunde stellten fest, dass er zunehmend gereizt erschien. Nach Angaben des FBI beichtete er seinen beiden Söhnen am 9. Dezember, dass sein Unternehmen "am Ende" sei, dass er "absolut nichts" mehr habe und alles "eine große Lüge" sei. Schon lange sei er insolvent gewesen. Seine Söhne benachrichtigten das FBI, das ihn zwei Tage später in seinem Fünf-Millionen-Dollar-Apartment auf der Upper East Side verhaftete. Madoff sagte aus, dass er pleite sei und damit rechne, im Gefängnis zu landen. Er sei ein Einzeltäter, doch Ermittler gehen davon aus, dass mehrere Personen beteiligt gewesen sein mussten und er sein Geständnis Monate im Voraus geplant hatte, um so viel Geld wie möglich beiseitezuschaffen. Keiner weiß, ob er die Milliarden einfach verlor, verpulverte oder in Sicherheit brachte, nur eines ist klar: Sie sind weg.

Madoff erwarten nun 20 Jahre Gefängnis und eine maximale Geldstrafe von fünf Millionen Dollar. Er steht unter Hausarrest, umgeben von bewaffneten Beamten, die ihn vor Übergriffen schützen sollen. Nur ab und zu kann man ihn noch sehen: wie er am Fenster seiner New Yorker Wohnung sitzt und eine dicke Zigarre raucht.

Das FBI rechnet mit Ermittlungen von sechs Monaten, allein um das "Aktenchaos" in Madoffs Firma zu entwirren. Die Bundespolizei kündigte einen Strategiewechsel an. Man werde Ermittler der Terrorbekämpfung und anderer Einheiten abziehen, um sich dem viel größeren Problem des Finanzbetrugs in den USA zu widmen. Schon das Justizministerium hatte im Zug der faulen Subprime-Deals 40 Sondereinheiten geschaffen. Geschuldet ist die neue Ausrichtung einer simplen und gleichzeitig brutalen Erkenntnis: Nicht die viel beschworene Drogenkriminalität oder der islamische Terrorismus gefährden Amerika in seinen Grundfesten, sondern die Machenschaften einer kleinen reichen Elite an New Yorks Wall Street.

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