Es gibt eine Reihe von Verhaltenstipps und Techniken, die dabei helfen können, Asthma zu kontrollieren und einzudämmen. Herauszufinden, welche dieser Strategien Ihnen tatsächlich helfen, braucht oft etwas Geduld.
Selbst wenn viele Menschen die genetische Veranlagung zu Asthma in sich tragen: Nur bei einem Teil von ihnen bricht es tatsächlich aus. Bislang weiß man wenig über die auslösenden Faktoren und darüber, welche Einflüsse schützen können.
Besonders gefährdet sind Kinder aus so genannten atopischen Familien, also Familien, in denen Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis vorkommen. Sicher ist, dass diese Kinder seltener erkranken, wenn sie gestillt werden. Auch Allergiemedikamente (Antihistaminika wie Ketotifen oder Cetirizin) haben bei Kindern aus Atopiker-Familien eine schützende Wirkung. Hat ein Kind mit erblicher Vorbelastung bereits Heuschnupfen, kann die spezifische Immuntherapie den Ausbruch von Asthma oft verhindern.
Zwar gibt es viele Hinweise, dass vor allem die moderne, hygienische Lebensweise das Immunsystem überempfindlich werden lässt und so zu Allergien führen kann. Es gibt aber bislang noch keine Lösungsansätze, wie man diesem Dilemma begegnen könnte. Auch schützt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor Allergien und Asthma, sämtliche potenziell allergieauslösenden Stoffe zu meiden.