. .
Autokauf - Kaufberatung
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
28. März 2006, 11:03 Uhr

Schicht für Schicht

Als Carl Benz vor 120 Jahren auf seinem dreirädrigen "Motorwagen" über beschauliche Sträßchen tuckerte, reichten ihm hölzerne Speichenräder mit einer Gummiauflage. Wenn heute ein schwerer Mercedes S 500 mit 250 Sachen über die Autobahn jagt, muss es schon etwas mehr sein.

Auch ein Formel-1-Reifen folgt einen bestimmten Aufbau© DPA

Moderne Autoreifen sind überaus komplexe Gebilde, die extreme Belastungen aushalten müssen. Ein Reifen besteht grob gesagt aus der Karkasse und dem Laufband. Beide Teile bestehen aus vielen verschiedenen Schichten. Im Querschnitt kann man - von innen nach außen gesehen - folgende Schichten unterscheiden:

Karkasse:

Wulstverstärker: Er besteht unter anderem aus Nylon, sorgt für Fahrstabilität und präzises Lenkverhalten. Die Wulst ist der Teil des Reifens, der mit dem Rad in Verbindung steht.

Stahlgürtel: Der in Kautschuk eingebettete Stahlkern sorgt für einen festen Sitz auf der Felge.

Kernprofil und Seitenstreifen: Beide Bestandteile werden aus Kautschuk gefertigt. Das Kernprofil ist wichtig für den Federungskomfort, der Seitenstreifen schützt die Karkasse vor Beschädigungen, zum Beispiel beim Entlangschrammen an der Bordsteinkante.

Innenschicht: Sie dichtet den mit Luft gefüllten Innenraum ab und ersetzt bei modernen schlauchlosen Reifen den Schlauch.

Textilkordeinlage: Besteht in der Regel aus gummiummantelten Textilfasern und bildet den letzten Bestandteil der Karkasse. Daher kommt auch der Spruch, dass ein Reifen "bis auf die Karkasse abgefahren" ist: Wenn man bei seinem Reifen diese Fasern sehen kann, hat man die Reifen schon sehr, sehr lange nicht mehr gewechselt.

© Continental

Laufband:

Stahlcord: Die wie ein Seil verknüpften Stahlbänder sorgen für Stabilität und verbessern den Rollwiderstand. Das ist der Widerstand, der beim Rollen dem Vortrieb des Autos entgegensteht. Je niedriger der Rollwiderstand, desto geringer ist auch der Spritverbrauch. Der Rollwiderstand ist bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 100 Km/h sogar größer als der Luftwiderstand des Autos.

Spulbandlage: Sitzt über dem Stahlcord und besteht aus Nylon, das in Kautschuk eingebettet ist. Die Spulbandlage ist besonders wichtig bei Hochgeschwindigkeitsreifen.

Laufstreifen: Die Lauffläche hat direkten Kontakt zur Fahrbahn und ist mit dem Profil versehen. Die Seite des Laufstreifens nennt man Flanke, der Punkt, an dem Flanke und Lauffläche aufeinander treffen, ist die Reifenschulter. Der Laufstreifen besteht aus künstlichem Kautschuk und Naturkautschuk.

Pressinform
 
 
 
Partnerangebot Kfz-Versicherungsvergleich

Versicherungsbeiträge erhöht? Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht und sparen Sie bis zu 500€ im Jahr. mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft