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10. Juni 2008, 11:46 Uhr

Nazi-Rock als Stimmungsmache

Am Donnerstag in Klagenfurt erwartet die DFB-Auswahl mit der kroatischen Mannschaft ein unangenehmer Gegner. Denn im Vorfeld geben sich die Kroaten alle Mühe, die Rollen der Bösewichte zu spielen. Sogar Trainer Slaven Bilic bedient sich zweifelhafter Methoden – und sei es bei der Musikauswahl. Von Frank Hellmann, Bad Tatzmannsdorf

Kroatiens Trainer Slaven Bilic ließ sich bei der Pressekonferenz am Montag nicht in die Karten blicken© AP

Am Hauptplatz von Bad Tatzmannsdorf flattern drei Dutzend kroatische Fahnen im Wind. Daneben hängt ein Hochglanzplakat mit einem Foto der kroatischen Nationalmannschaft. Der Slogan "dobro dosil" ist nicht nur auf ein Schild am neu gebauten Sportplatz, sondern auch auf die Straße gepinselt. Hier im südlichen Burgenland, in einem der vielen Thermenörtchen, ist alles getan worden, um den Kroaten den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Schließlich waren mit dem Aufenthalt des Geheimfavoriten, der sich im Avita Thermen- und Freizeitzentrum, einer Vier-Sterne-Herberge, einquartiert hat, ja auch einige touristische Hoffnungen verbunden.

Doch in den Geschäften, Pensionen und auch beim Campingplatz-Betreiber Klaus Janits ist man ernüchtert, "wir sind so etwas von enttäuscht". Klar, die kroatischen Landsleute kamen vergangene und diese Woche zum (verregneten) öffentlichen Training, hupten, schauten und schrien – und dann nichts wie weg. In einem 1600-Seelen-Dörfchen mag niemand residieren, bloß um vor dem Hotel herumzulungern.

Rauchende Spieler

Was gäbe es zu sehen? Vielleicht einen Ersatztorwart Vredan Runje, der auf dem Balkon eine Zigarre raucht. Möglicherweise einen Trainer Slaven Bilic, der ungeniert seine zwei Packungen Zigaretten raucht. Und möglicherweise könnte man auch eine CD hören, die wahlweise der Trainer in den Recorder legt oder die Spieler gemeinsam singen – so wie sie das nach dem legendären 3:2-Qualifikationssieg in Wembley gegen England oder just am Sonntagabend nach dem 1:0 im Auftaktspiel gegen Österreich getan haben.

Bilic, 39, selbst Mitglied der Rockband Rawbau, hat ja verraten, was er zur Stimmungsmache eingelegt habe: Thompson. Was harmlos klingt, ist in Wahrheit eine fragwürdige Musikwahl. Hinter dem Namen verbirgt sich Frontmann Marko Perkovic, der Heavy Metal und Rock im Repertoire hat. Und natürlich das von den Kroaten gehörte "Lijepa li si", was so viel heißt wie: "Du bist wunderbar." Ganz und gar nicht wunderbar ist allerdings, dass Perkovic nicht nur mit Vorliebe die Schönheiten Kroatiens besingt, sondern auch rechtsradikaler Hardliner ist, der gern neofaschistische Töne anschlägt – etwa jene, die das faschistische Ustascha-Regime während des Zweiten Weltkriegs verwendet hat. Und Thompson heißt die Band nur, weil so eine Maschinenpistolen-Marke heißt, die Perkovic während des Balkankrieges bei der Waffenausgabe erhielt. Dieser Sänger sei ein rechtsradikaler Irrer, schimpfen österreichische Politiker, Konzerte in der Schweiz wurden wegen Gefährdung der öffentlichen Ordnung abgesagt, zumal sich Perkovic-Verehrer gern einer Geste bedienen, die dem Hitler-Gruß ähnlich ist.

Österreichische Medien kritisieren Doppelmoral

Nun lässt sich von der der Beschallung der Kabine nicht auf das Auftreten einer Mannschaft schließen, doch Fakt ist, dass kein EM-Teilnehmer so viel Angriffsfläche bietet wie die Kroaten. "Wo es raucht, sind die Feurigen nicht weit", titelte die seriöse Tageszeitung "Standard". "Kroaten reden mit gespaltener Zunge", kommentierte die angesehene "Presse". Die österreichischen Medien mokierten sich über die Doppelmoral dieser Profis im Doppelpass mit nationaler und internationaler Presse. Denn erst wird ausschließlich auf Kroatisch Klartext geredete, danach auf Englisch Weichgespültes gesprochen. Deutsch reden die Protagonisten – obwohl es Bilic und etliche Spieler bestens beherrschen –, bevor sie am Donnerstag in Klagenfurt auf Deutschland treffen, möglichst gar nicht mehr.

Widersprüchliches kommt auch so heraus. "Alle Österreicher haben technisch gemeinsam nicht so viel drauf wie ich", hat beispielsweise Josip Simunic gegenüber seinen kroatischen Vertrauten getönt, um gegenüber deutschsprachigen Medienschaffenden zu erklären: "Die Österreicher haben viele gute Spieler." So ging das tagein, tagaus – und das "falsche Spiel" ("Kronen-Zeitung") wird sich vor der Deutschland-Partie gewiss wiederholen. Torwart Stipe Pletikosa, erstaunlicherweise "Man of the match" gegen Österreich, hatte zum Beispiel in der offiziellen Matchpressekonferenz nur mitzuteilen: "Ich schließe mich den Worten des Trainers an."

"Feuriger Wahnsinn"

Die Kroaten sind eine Wundertüte – hitzig, heißblütig, unberechenbar. "Vatreno Ludilo" – feuriger Wahnsinn – heißt das Lied, das der vielfach tätowierte Bilic, 44-facher Internationaler, von 1993 bis 1996 beim Karlsruher SC unter Vertrag, selbst zur EM geschrieben und gespielt hat. Er trägt beim Training immer zwei Uhren und einen auffälligen Lederring am rechten Handgelenk. Der soll ein Glücksbringer des 39-Jährigen sein, der weiß, dass es bei diesem Turnier auch schnell um ihn gehen könnte. "Es kann passieren, dass wir in der Vorrunde ausscheiden. Aber dann fordert nicht die Köpfe der Spieler, sondern meinen Kopf."

Nun richtet Bilic den Fokus ganz auf den Donnerstag – und da haben Untergangsszenarien keinen Platz. "Wir werden für Deutschland bereit und ein gefährlicher Gegner sein." Die Kritik am kraftlosen Auftritt der Seinen ist ihm nicht entgangen, wohl deshalb hat Bilic betont: "Wir haben am Sonntag nicht gegen San Marino gespielt. Es gibt keinen Grund, an unserem Team zu zweifeln. Wir müssen nur einiges besser machen." Das gilt auch für seine Bundesliga-Spieler, von denen Mladen Petric, 27, im Sturm kaum in Erscheinung trat, der 36-jährige Nico Kovac im Mittelfeld die Kontrolle verlor, immerhin aber die viel kritisierten Robert Kovac, 34, und Josip Simunic, 32, in der Abwehr beinahe jedes (Kopfball-)Duell gewannen.

Abwehr rustikal

Zumindest im Nationalteam räumen die in Deutschland zuletzt stark kritisierten Recken robust-rustikal auf – bezeichnend, wie der jüngere der Kovac-Brüder mit beiden Beinen gegen Österreichs Raubein Emanuel Pogatetz zu Werke ging. Gleich bündelweise flogen die Rasenstücke mit über die Außenlinie. Am arg selbstbewussten Simunic war die Kritik ja vorher schon abgeprallt: "Wir sind bei hohen Bällen bei Weitem nicht so stark wie am Boden." Doch er räumt immerhin ein: "Wenn wir gegen die Deutschen so spielen, werden wir ganz große Probleme bekommen." Aber vielleicht hat der Berliner auch nur seinem Co-Trainer Robert Prosinecki gelauscht, der aus seiner aktiven Zeit nur zu gut weiß: "Wenn es losgeht, spielen die Deutschen fantastisch. Die Mannschaft hat große Qualität und eine besondere Qualität."

Bilic ist es – zumindest hat er das gesagt – ganz recht, dass mutmaßlich gleich sechs Spieler auflaufen werden, die die deutsche Spielklasse bestens kennen. "Robert Kovac weiß alles über Miroslav Klose, aber Klose weiß auch alles über Kovac. Für wen das ein Vorteil ist, werden wir im Spiel erleben", lautete die vielsagende Auskunft des kroatischen Chefcoaches. Er kündigte nun übrigens an, noch eine weitere Bundesliga-Größe zu bringen: Neben den Kovac-Brüdern, Simunic, Petric und Ivica Olic auch noch Ivan Rakitic, den Spielmacher des FC Schalke 04. "Er war nicht für das erste, aber für das zweite Gruppenspiel vorgesehen", murmelte Bilic unter der weißen Zeltplane im Provisorium des Pressezentrums von Bad Tatzmannsdorf in die Mikrofone. Das muss man ihm freilich nicht glauben – Deutschlands nächster Gegner beherrscht schließlich alle Tricks, die man für ein erfolgreiches Turnier braucht.

Von Frank Hellmann, Bad Tatzmannsdorf
 
 
KOMMENTARE (10 von 20)
 
woman_in_red (12.06.2008, 16:39 Uhr)
Investiert in besser ausgebildete Journalisten
Was soll man zu so viel Unsinn eigentlich kommentieren? Man kann der stern Redaktion nur den Ratschalg geben, Journalisten einzustellen, die ihr Handwerk besser beherrschen, als Herr Hellmann. Zur guten journalistischen Arbeit gehören Objektivität und gute Recherche, beides hat Herr Hellmann nicht hinbekommen, denn ich habe selten so viele (bewusste?) Fehlinformationen und so viel Einseitigkeit in einem Artikel lesen müssen. Herr Hellmann versucht zwanghaft die Kroaten, als unfairen, rechtsradikalen, blutrünstigen Abschaum der Menschheit darzustellen mit fast schon lachhaften "Belegen".
Also ihm nach hören kroatische Spieler die faschistische Heavy Metal Band Thompson. Erstens ist Thompson keine Band, sondern ein Sänger und zweitens, hat Thompson so viel mit Heavy Metal zu tun, wie der König von Mallorca mit guter Musik. Um den Faschismusvorwurf zu belegen, wird das Konzertverbot in der Schweiz aufgeführt, komischerweise vergisst? der Autor zu schreiben, dass der Sänger einen Tag vor Fronleichnam in Stuttgart aufgetreten ist, und zwar nachdem man dort alle Texte übersetzen ließ und nichts rechtsradikales oder gar faschistisches daran entdecken konnte. Das Konzert verlief ganz friedlich, zum Ärger der Linksextremen, die so sehr auf ein Verbot gehofft hatten.
Herr Hellmann behauptet nur, Herr Perkovic (Thompson) sei rechtsradikal, aber liefert keinen Beweis aus seinen Liedern für diese These. Dürfte allerdings auch schwer werden, denn in Thompsons Liedern aus der Kriegszeit, als sich Kroatien übrigens verteidigt hat, und nicht andere Staaten angegriffen hat, wird zur Heimatverteidigng aufgerufen , was nicht verwerflich, rechtsradikal oder gar faschistisch ist. In seinen Liedern aus der Nachkriegszeit singt er über die Schönheit des Landes, was man bestenfalls als patriotisch bezeichnen kann- und ja Patriotismus ist nichts Böses, auch wenn Menschen wie Claudia Roth anders darüber denken mögen. Außerdem behandelt er soziale Probleme in seinen Texten, die Wichtigkeit der Familie, widmet Lieder seinem Großvater, der sein ganzes Leben hart aber ehrlich gearbeitet hat und ihn (Thompson) auch auf diesen tugendhaften Weg gebracht hat. Es bedarf schon sehr viel Phantasie um in solche Lieder rechtsradikales Gedankengut hinein zu interpretieren.
Dann muss sich Herr Hellmann über Kroatiens Nationatrainer auslassen. Fazit, er ist tätowiert, spielt in einer Rockband und raucht Kette, also kann er kein guter Mensch sein, er ist der böse Bube. Dass Herr Bilic, als einer der wenigen Fussballer studierter Jurist ist, mehrere Sprachen fließend spricht, dem Gegner immer mit Respekt gegenüber tritt, aber das eigene Können nicht verleugnet, braucht nicht erwähnt zu werden, entspricht auch nicht dem Image eines bösen Bubens, also kann man das ausnahmsweise auslassen.
Ja, und natürlich sind alle kroatischen Spieler Holzfäller, die nichts anderes können, außer den Gegner von den Beinen zu holen, nach dem Motto, die kommen aus einem Land in dem es vor eingen Jahren noch Krieg gab, also können sie nur hart durchgreifen. Dass die kroatische Nationalelf als fairste Mannschaft, die EM Qualifikation beendet hat mit nur sieben gelben Karten, ist ein völlig unwichtiges Detail und nicht erwähnenswert, würde nur den stern Leser verwirren. Da führt man doch liebr das Foul von Robert Kovac im Spiel gegen Österreich an, das entspricht wieder eher dem Bild. Natürlich vergisst man zu schreiben, dass die fairen Österreicher schon nach einer guten halben Stund eine gelb rote Karte hätten bekommen müssen, wenn der Schiedsrichter sich an die Regeln gehalten hätte, und dass es noch einge andere gelbe Karten für Österreich hätte geben müssen, aber auch hier unwichtige Details, die nur für Verwirrung sorgen mwürden.
Und natürlich bleiben auch die Pressekonferenzen der kroatischen Nationalmannschaft nicht verschont. Wie kann man es wagen, sich als kroatischer Teamchef vor kroatischen Journalisten kroatisch zu äußern? Das ist eine bodenlose Frechheit. Schöner wäre es, wenn er sich auf deutsch äußern würde, dann müssten halt die kroatischen Journalisten deutsch lernen oder sich Dolmetscher anschaffen. Journalisten, die der kroatischen Sprache nicht mächtig sind, stehen natürlich keine Sprachmittler zu, somit auch keine Möglichkeit an den Pressekonferenzen in kroatischer Sprache teilzunehmen.
Dann bietet die kroatische Nationalmannschaft auch noch internationale Pressekonferenzen an, aber auch das ist nicht gut. Denn es wird nicht das gleiche gesagt. (Vielelicht werden auch nur andere Fragen gestellt). Aber darum kümmert man sich nicht, wichtiger ist zu behaupten, dass die Rhetorik in den kroatischsprachigen Konfernzen viel kriegeriscer ist. Die Frage darf aber schon gestellt sein, woher das Herr Hellmann weiß. Vielleich hat er nie eine solche Pressekonfernz besucht- liegt nahe, denn hätte er es gemacht, würde er nicht solchen Unsinn behaupten- sondern sich einfach einge "Berichte" von index.hr übersetzen lassen, verdaut haben. Und was soll man dazu sagen? Dort wird Herr Hellmann an Fehlinformationen und Einseitigkeit durch noch schlechtere Journalisten übertroffen.
Oder lässt er sich nur von österreichischen Kollegen leiten, die die Niederlage noch nicht verdaut haben?



Oluja (11.06.2008, 09:55 Uhr)
Ich glaube
ich sollte mein Stern-Abbo nochmal überdenken, denn die BILD (Blöd) zeitung bekomme ich billiger, auf ca. gleichen Niveau wieder Artikel und noch dazu schädlich für die Deutsch-Kraotische Freundschaft die existiert, vor allem da viele Kroatien Deutschland und die Deutschen respektieren, als befreundete Nation ansehen und dankbar sind für die deutsche Hilfe und unterstützung während des Krieges und der Grosserbischen Agression gegen Kroatien.
Sehr beliebt sind die Deutschen in Europa nicht, dann sollte man nicht auch noch die wenige Freunde vor den Kopf stossen.
eltalein (11.06.2008, 08:31 Uhr)
Die Kroaten sind stolz auf ihr Land….
na und…?,..ist es nicht so, dass wir Deutschen unter der ständigen Gehirnwäsche an Verfolgungswahn leiden.
Nur zur Erinnerung, der Krieg ist seit über 60 Jahren vorbei und wer sich heute die Deutsche-National-Fahne ans Auto hängt, könnte ja vielleicht ein Rechtsradikaler sein.
Wer als Deutscher-Politker bestimmte Wahrheiten ausspricht, steht sofort unter Nazi-Verdacht und wird zum Rücktritt aufgefordert, eine Hysterie, die bestimmte Menschen am Leben erhalten möchten, um politisch oder finanziell davon zu profitieren.
Wir sind in Deutschland schon so irre, dass wenn ein betrunkener Schwarzer eine Schlägerei anfängt, der Bundes-Staatsanwalt wegen Fremdenfeindlichkeit ermittelt.
Die Deutschen stehen unter einem solchen Druck, sodass aus einem Kroatischen-Volkslied plötzlich das Böse erwacht, doch bitte Deutsche, verschont andere Länder damit.
hugo1946 (11.06.2008, 01:47 Uhr)
böse und fiese Kroaten
Eigentlich lese ich diese Zeitschrift nur bei meinem Friseurtermin,da mein Friseur sonst nur die Brigitte und das goldene Blatt zur Auswahl hat.In Zukunft gebe ich wohl der Brigitte ne Chance.Selten so ein peinlichen Artikel
gelesen.Da hilft dem Autor(Praktikant?) auch nicht das er nur "seriöse" österreichische Zeitungen zitiert.
vegefranz (10.06.2008, 18:44 Uhr)
kein selbstrespekt
die Deutschen werden in Osteuropa (kroatien, polen etc) nur als die Idioten angesehen, die über die EU alles finanzieren. Die Deutschen haben keinen Selbstrespekt, erdulden Hohn und Spott und zahlen trotzdem
tpschnei (10.06.2008, 18:10 Uhr)
Kroatien
Hallo deutschland,
Hallo stern.de,
der artikel den ich gelesen habe fand ich gewissermasen oberflächlich, hetzerisch und primitiv.
ich lebe in kroatien, mit kroaten und dieser von mehreren medien verhetzte "Thompson" is ein volksmusiker hier in kroatien. worauf ich hinaus möchte ist, dass man, nur weil man in deutschland kein patriot sein darf, in anderen ländern patrioten mit gutem recht existieren.
als deutscher, denke ich oft nach über die dinge die in meiner heimat falsch laufen. ich möchte hier doch gerne das thema ansprechen: dürfen deutsche patrioten sein ohne sofort nazis zu sein?
kroatien, hat eine menge durch gemacht und wird seit kriegsende von der EU nicht gerecht behandelt. Ante Gotovina muss sich vor dem tribunal in den haag verantworten. warum, ist die frage!
Die EU hat zu einer schlichtung in diesem krieg nichts beigetragen, und jetzt benimmt sich diese zweifelhafte regierung als wäre sie legitim.
kroatien ist ein land das eine menge mitgemacht hat, viel gelitten hat, angegriffen wurde und sich verteidigt hat - und letzteres wird diesem jungen, stolzen land jetzt zum vorwurf gemacht.
kroatien ist jung und stolz; sie haben ihre helden und sie haben ihre ideale und deutsche und österreicher können so etwas nicht verstehen - wir waren verlierer im krieg. die kroaten sind stolz und sie haben ihre lebensweise, sie sind keine faschisten wie sie bezeichnet wurden. sie sind eine kleine, stolze nation und sie stehen zu ihrer geschichte - im gegensatz zu deutschland und österreich....
lasst die kroaten in ruhe, oder gebt euch wenigstens mühe sie verstehen, ehe ihr dummen müll schreibt!!!
weiss man nichts, hält man die klappe
gruss aus dubrovnik
J.Lindenau (10.06.2008, 17:28 Uhr)
Ole Ole Ole Ole
was ein schnee was ein schnee was ein schnee !!!!
maggo525 (10.06.2008, 17:15 Uhr)
@senf-dazu-geben
Naja, es wurde "Medien" geschrieben weil es ähnliche Berichte in nahezu allen deutschen Medien gab.
Aber ich fussballguckender halbaffe bin besser ruhig bevor ich ausgezählt werde :)
Ich bücke mich mal lieber gaaaaanz tief und seh zu ob ich meinen IQ wieder finde...
senf-dazu-geben (10.06.2008, 16:57 Uhr)
Fußball als Identifikationsschema für Halbaffen?
@PennyLuTube: kurz über den Artikel drüber gelesen, klick, eingerastet, irgendwas behaupten, kein zweites mal lesen wollen... so funktioniert hier offenbar die Meinungsbildung eines Teiles der Leserschaft, hier speziell Ihre. Ihre Vorhaltungen sind nicht gerechtfertigt und nachvollziehbar. Vielleicht sollten Sie, bevor Sie hier meterweise Kritik üben, erst einmal versuchen, das Gelesene zu verstehen: es wurde niemals behauptet, dass das angeführte Lied rechtsradikal sei.
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Und schuld an allem Elend sind natürlich, wie immer, "die Medien". Klar, der Stern bzw. ein einzelner Autor des Sterns ist "die Medien". Bitte eigenen Sie sich doch erst einmal Medienkompetenz an, bevor Sie pauschal werden.
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Armes Deutschland. Wie weit kann Dein IQ noch fallen?
Oluja (10.06.2008, 16:30 Uhr)
Oh je, armer Stern, welch ein Blödsinn
Lieber dimmelmann, Ihre Aussage beruht wohl darin das Sie nicht wissen das kroatiens eit fast 1.000 JAhren für seine unabhängigkeit gekämpft hat und diese erst vor rd. 16 Jahren erlangt hat in einem blutigen Abwehrkrieg gegen marodierende, brandschatzende, vergewaltigende und mordende Tschetnikbanden und die Jugoslavische Volksarmee mit Zehntausenden toten.
@Stern, sorry, ebr mehr als peinlich für dieses Blatt, denn das Lied: lijepa li si (wie schön du bist) umschreibt die shcönheiten kroatiens und ist in keinster Weise und mit keinem einzigen Wort rassistisch oder gar faschistisch.
MArko Perkovic ein FAschist?, LOL, klar, und ich bin ein Ausserirdischer.
Es gibt von im ein Dutzend Alben mit über 100 Liedern und KEINES ist in irgend einer Form rassistisch oder faschistisch, entgegen der Propaganda mancher Serben gegen MArko Perkovic (Thompson) die ihn nicht nur deswegen hassen weil er patriotishe kroatische Lieder singt, sondern eben mit der besagten MP-Thompson an forderster front sein Dorft verteidigte gegen die Tschetnikbanden und diese in die Flucht schlug.
DAs die hetzpresse ihn als FAschisten diffamieren liegt an einem einzigen Lied (jasenovac i gradiska stara) das weder von ihm stammt noch er je öffentlich gesungen hat, sondern auf einer PRIVATEN Feier, deren Aufnahme im i-Net landete, mit einigen anderen (stark angeheitert) mitgesungen hat, leider, sich aber dafür mehrfach öffentlich entschuldigte.
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