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10 Millionen US-Wähler erreicht: Wie russische Facebook-Accounts in den USA Stimmungsmache betrieben haben

Über ein Jahr nach der US-Präsidentenwahl ist die Aufarbeitung von Versuchen, die öffentliche Meinung in den USA via Facebook und Twitter zu manipulieren, noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen offenbaren ein immer größeres Ausmaß der Kampagne.

Facebook

"Ich persönlich halte es für eine ziemlich verrückte Idee, dass falsche News auf Facebook (...) die Wahl auf irgendeine Weise beeinflusst haben könnten", erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg nach der US-Wahl

Unmittelbar nach der US-Präsidentenwahl im November 2016 bestritt Facebook-Chef Mark Zuckerberg noch vehement, gefälschte Nachrichten und Propaganda beim weltgrößten Online-Netzwerk könnten den Ausgang des Rennens ums Weiße Haus beeinflusst haben. "Ich persönlich halte es für eine ziemlich verrückte Idee, dass falsche News auf Facebook, die nur einen sehr geringen Anteil der Inhalte ausmachen, die Wahl auf irgendeine Weise beeinflusst haben könnten", erklärte Zuckerberg. Die Wähler entschieden auf Grundlage ihrer Lebenserfahrung. Weniger als ein Jahr später bedauerte Zuckerberg seine damalige Wortwahl als zu abweisend.

Denn seitdem zeigten tiefergehende Untersuchungen, dass Facebook und Twitter zum Schauplatz eines groß angelegten Versuchs wurden, die Spannungen in der amerikanischen Gesellschaft hochzuschaukeln. Nach bisherigen Informationen lag der Ursprung der Kampagne in Russland, die Regierung in Moskau bestreitet, dass sie dahinter steckte. Der Effekt auf die Abstimmung ist schwer messbar. Aber der US-Kongress wurde zur treibenden Kraft bei der Aufklärung und macht Druck auf die Internet-Firmen, mehr Informationen herauszurücken.

Facebook: Politische Stimmungsmache aus Russland

Facebook entdeckte schließlich 470 Profile mit vermuteter Verbindung zu Russland, die für die Verbreitung von rund 3000 Beiträgen mit politischem Hintergrund etwa 100.000 Dollar bezahlt hatten. "Unsere Analyse legt nahe, dass diese Accounts und Seiten miteinander vernetzt waren und von Russland aus betrieben wurden", erklärte Facebooks Sicherheitschef Alex Stamos. Zunächst schränkte Facebook ein, gemessen an den Gesamtausgaben für Wahlkampfwerbung gehe es nur um einen kleinen Betrag. Doch im Oktober räumte das Online-Netzwerk ein, dass die Beiträge schätzungsweise zehn Millionen Menschen in den USA angezeigt worden waren.

Fake


Bei diesen rund 3000 Anzeigen sei es vor allem darum gegangen, Spannungen zwischen ethnischen und sozialen Gruppen anzuheizen. Die Autoren der Beiträge fokussierten sich dabei auf US-Bundesstaaten mit offenem Wahlausgang und sprachen gezielt einzelne soziale Gruppen an.
Bei den einen wurde die Angst vor muslimischen Einwanderern geschürt, bei den anderen die Empörung über die Diskriminierung schwarzer Amerikaner genährt. Nach Facebook fand auch Twitter rund 200 mutmaßlich aus Russland gesteuerte Accounts, die Stimmungsmache in den USA betrieben haben sollen.

Unternehmen die Plattformen nicht genug?

Schon vorher war bekannt, dass vor allem das Wahlkampfteam des US-Präsidenten Donald Trump zusätzlich zu seiner Aktivität bei Twitter auf Facebook-Anzeigen setzte, um die eigenen Anhänge zu mobilisieren und die Unterstützer der seiner Rivalin Hillary Clinton zu entmutigen. Doch die jüngsten Enthüllungen werfen grundlegendere Fragen auf: Ist die Manipulation öffentlicher Meinung bei Online-Netzwerken einfach auf die Beine zu stellen und schwer zu kontrollieren? Unternehmen die Plattformen nicht genug - oder sind ihren Möglichkeiten Grenzen gesetzt?

Bei den Online-Netzwerken selbst heißt es, man nehme das Problem ernst und werde inzwischen immer besser darin, die verdächtige Accounts frühzeitig zu erkennen. Dahinter gebe es ein typisches Muster, sagt ein ranghoher Sicherheitsexperte aus der Branche. Es würden Accounts angelegt, die wie tausende andere aussehen: Einige angebliche persönliche Informationen, Profilfoto, ein paar Cappuccino-Bilder aus Cafés. Wenig später schlafen die Accounts ein und erwachen massenhaft erst, wenn sie gebraucht werden. Vor der Präsidentenwahl in Frankreich blockierte Facebook rund 30 000 solcher Geisterprofile, vor der Bundestagswahl seien es zehntausende gewesen. 

Vor der Wahl: Fake News: So erkennen Sie Falschmeldungen und Manipulationen
fin/Andrej Sokolow / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.