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Das Publikum buhte, Kritiker verließen den Saal: Die Premiere von "Jud Süß - Film ohne Gewissen", in der Oskar Roehler erzählt, wie der Hetzfilm der Nazis entstand, geriet zum Aufreger der Berlinale.
Am Freitag wird der 51. Deutsche Filmpreis verliehen. Gibt?s was zu feiern? Sicher: gute Filme. Aber alle nominierten hatten zusammen nicht mal fünf Millionen Zuschauer. Ohne Subventionen wäre der Deutsche Film am Ende ? und selbst damit tut sich die Branche schwer. Szenen aus einem harten Gewerbe
Dank seiner gesellschaftskritischen Handlung und einer glänzenden Besetzungsliste erntete Oskar Roehlers Film "Elementarteilchen" zwar viel Beachtung, aber geteilte Bewertungen. Das deutsche All-Star-Team stand Rede und Antwort.
Oskar Roehlers "Jud Süß - Film ohne Gewissen" erzählt von der Entstehung des größten Nazi-Propagandafilms. Doch Mechanismen von Stigmatisierung und Ausgrenzung wirken auch heute.
Regisseur Oskar Roehler kommt diese Woche mit einer radikalen Geschichte in die Kinos: Es geht um ein ungleiches Paar, das sich trotz aller Verletzungen auf bedingungslose Weise liebt.
Die Berlinale ist mit einer glanzvollen Gala eröffnet worden. Viel Filmprominenz zeigte sich den begeisterten Fans auf dem roten Teppich - die Stars des Abends waren Alan Rickman und Sigourney Weaver.
Demonstrationen, Unverständnis über die Vergabe der Premieren-Tickets, Frust über nicht eingehaltene Zeitpläne: Am fünften Tag sorgte nur Oskar Roehlers neuer Film für positive Schlagzeilen.
Die Glitzerwelt im Blitzlicht-Gewitter hielt inne, als die Nachricht vom Tode Bernd Eichingers eintraf. Die "Diva"-Verleihung in München wurde zum "Bernd"-Abend. Die Premiere von Til Schweigers neuem Film in Berlin ebenfalls. Das Motto im Sinne Eichingers: The Show must go on.
Die Kritik an Jud Süß - Film ohne Gewissen ist immens: Geschichtsfälschung wirft man dem Werk vor, und Moritz Bleibtreu eine zu unreflektierte Darstellung von NS-Propadandaminister Joseph Goebbels - für den Schauspieler ein unberechtigter Vorwurf.
Die Berlinale wird 60. Stars von Jessica Alba bis Hanna Schygulla müssen auf dem roten Teppich frieren, wenn das größte Publikumsfestival der Welt mitten im eisigen Berliner Winter das Kino feiert. Trotz Krise gibt es mehr Filme als je zuvor.
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Oskar Roehler ist ein deutscher Filmregisseur, Journalist und Autor. Roehler ist der Sohn der Schriftstellerin Gisela Elsner und des Schriftstellers Klaus Roehler. Er wuchs ab dem vierten Lebensjahr bei seinen Großeltern und dann wieder bei seinem Vater in Berlin auf. Er lebt heute noch in Berlin und ist seit Beginn der 1980er-Jahre als Autor tätig. Zu seinen Werken zählen unter anderem Drehbücher für Niklaus Schilling, Christoph Schlingensief und Mark Schlichter. Seit Mitte der 1990er-Jahre ...