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16. Dezember 2008, 13:03 Uhr

Passau und die braunen Schatten

Das ostbayerische Passau wird seinen Ruf nicht los, eine Hochburg der Rechten zu sein. Dabei haben Stadt und Bürger den Neonazis zuletzt mutig die Stirn geboten und sie aus dem Zentrum vertrieben. Der Anschlag auf Polizeichef Alois Mannichl könnte nun ein Klima der Angst verbreiten. Das Psychogramm eines Ortes.

Passau, Neonazis, NPD, Polizeichef, Attentat

Passau wehrt sich: Mehr als 300 Menschen demonstrieren gegen rechte Gewalt und bekunden ihre Solidarität mit Polizeichef Alois Mannichl© Tobias Koehler/AP

Passau. Passau. Immer wieder Passau. Die ostbayerische Stadt mit den drei Flüssen, sie wird ihren Ruf einfach nicht los. Für den politischen Aschermittwoch der CSU steht die Stadt, für deftige, derbe, bisweilen brutale Rhetorik. Für bissige Kabarettisten steht sie, für Sigi Zimmerschied und Bruno Jonas. Und Passau, diesen Ruf wird die Region einfach nicht los, steht für eine Kultur, in der rechtsextremes, ewiggestriges Gedankengut besser gedeihen kann als anderswo.

1990 war es Michael Verhoevens grandioser, aufrüttelnder Film "Das schreckliche Mädchen", das den schlechten Leumund der Stadt weltweit verbreitete. Verhoeven zeichnete nach, wie die Abiturientin Anna Rosmus (heute: Rosmus-Wenninger) in den 80er Jahren in Passau behindert, bespuckt und bedroht wurde, als sie versuchte, die Gräueltaten der Nazis in ihrer Heimatstadt nachzuzeichnen. Sogar für einen Oscar war der Film nominiert. Aber damit nicht genug. Seit den 70er Jahren war die Passauer Nibelungenhalle immer wieder Versammlungsort für publikumswirksame Aufmärsche rechter Parteien, der Deutschen Volksunion (DVU), der NPD.

Für das Image der Stadt war das ein Desaster. Und es wurde nicht besser. "Passau ist braun", noch 2001 überschrieb der "Spiegel" einen Artikel mit diesem Zitat. Und jetzt also, im Dezember 2008, die feige Messerattacke, mutmaßlich eines Neonazis, an einem Aufrechten, am Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Dass der Anschlag in Fürstenzell, einem Vorort, verübt wurde, kann nicht verhindern, dass Passau wieder in den Ruch gerät, eine Hochburg der Braunen zu sein.

Konsequente Politik gegen die Rechten

Dabei verdeckt der Ruf Passaus, dass sich in der Stadt in den vergangenen Jahren einiges bewegt hat, dass sich vieles verändert hat. "Kaum eine bayerische Stadt ist so bunt wie unsere. In keinem anderen Ort sind so viele unterschiedliche Gruppierungen im Stadtrat vertreten wie in Passau", versichert Boris Burkert von den Grünen und ergänzt: "Und es ist kein einziger Rechter dabei."

Burkert ist vor rund 20 Jahren aus dem Norden ins bayerisch-österrreichische Grenzland gezogen. Seit den Zeiten, als Anna Rosmus-Wenninger an der Recherche im Stadtarchiv gehindert worden sei, sagte Burkert, sei viel passiert. Den großen Ruck habe es zu Beginn der 90er Jahre gegeben, als auch die letzten Beamten mit brauner Vergangenheit endlich in Pension waren. Mit Willi Schmöller sei damals ein Mann aus der SPD an die Stadtspitze gewählt worden, der sich offen und konsequent gegen rechte Umtriebe zur Wehr gesetzt habe. Diese konsequente Politik gegen Rechts sei auch in den letzten Jahren unter dem heuer abgewählten CSU-Mann Albert Zankl fortgesetzt worden. Zankel war es auch, der der rechten Szene 2004 mit dem Abriss der Nibelungenhalle die letzte Wallfahrtsstätte nahm.

In Zankls Zeit gelang auch der Schulterschluss der sonst schwer zu einenden Passauer Gastronomen. Die Wirte beschlossen, rechten Gruppierungen keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung zu stellen. Sie ließen den Neonazis schlicht keinen Raum. Auch das war ein deutliches Zeichen. Einen Ausrutscher leistete sich seither nur der Pächter eines Lokals, als er im Januar 2007 sein Lokal für eine "Reichsgründungsfeier" mit NPD-Mitgliedern zur Verfügung stellte - und dafür herbe Kritik erntete. Abgesehen von diesem einmaligen Faux Pas gab es in den Passauer Gaststätten und deren Hinterzimmern jedoch keine rechtsgerichteten Versammlungen mehr. Die rechte Szene, die oft auch mit österreichischen Rechtsextremen Kontakt hält, musste ausweichen, in das Umland, nach Pocking, nach Ruhstorf, Vilshofen, nach Oberösterreich - oder eben nach Fürstenzell, den Wohnort Mannichls. Aber auch dort, behauptet Fürstenzells Bürgermeister Franz Lehner, hätten zwei Gastwirte die NPD-Clique abgelehnt, bevor sie in "Traudls Café" Unterschlupf für ihre Treffen gefunden hätte. Seither hätten sich dort jeden Monat rund zwei Dutzend NPD-Anhänger getroffen, so Lehner.

Solidaritätskundgebung für Mannichl

Nicht zuletzt steht auch das konsequente Eintreten der Polizei, geführt von Mannichl, gegen die Rechten für das geänderte Klima in Passau - und für eine mutige Bürgerschaft, die den Neonazis die Stirn bietet. Vor ein paar Wochen hatte das sogar der Publizist und Holocaust-Überlebende Ralph Giordano gewürdigt. Bei der Passauer Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht hatte er die Entwicklung Passaus gelobt: "Der Name ihrer Stadt gibt mir Hoffnung", hatte Giordano gesagt. Und dennoch findet Grünen-Lokalpolitiker Burkert, dass all die Erfolge Passaus zu wenig Beachtung fanden. "Trotz allem wird die Stadt immer wieder mit den Rechten in Verbindung gebracht", sagt er.

Auch jetzt, nach dem Angriff auf Alois Mannichl, gingen einige Passauer sofort auf die Straße, versuchten, das Image der Stadt zu korrigieren. Ein Student und das vor zwei Jahren gegründete Bündnis "Runder Tisch gegen Rechts" organisierten am Montag einen Solidaritätsmarsch für das Anschlagsopfer. 350 Demonstranten, darunter viele Studenten und Lokalpolitiker, zogen durch die Altstadt. Sprüche wie "Nazis Stinken", "Schöner leben ohne Nazis" oder "Nazis - nein danke!" waren auf Plakaten zu lesen. Der Bischof, vor dessen Residenz die Demonstration endete, blieb dem Umzug zwar fern, aber der Geistliche ließ immerhin wissen, dass sich Mannichl "im Gebet begleitet wissen" dürfe.

Auch in Fürstenzell, dem Ort des Anschlags, hat man die Neonazis nicht ungehindert handeln lassen. Auch hier hat man sich gegen die unerwünschten Gäste gewehrt. Zweimal, im Januar und im März, haben sie auf dem Marktplatz gegen Extremismus - linken und rechten - demonstriert, auch dem Passauer "Runden Tisch gegen Rechts" hat sich die Marktgemeinde angeschlossen. Hunderte Menschen sind bei den Veranstaltungen mitgelaufen, der katholische und der evangelische Pfarrer haben für Frieden und Demokratie gebetet. Mannichl, der Passauer Polizeichef, ist dabei immer in erster Reihe marschiert. Der Fürstenzeller Dönerbuden-Besitzer mit Migrationshintergrund sagt, er habe noch keinerlei Probleme mit Rechten gehabt, in dem Ort gehe man immer freundlich mit ihm um. Und am Dienstag will der Marktgemeinderat darüber beraten, eine Lichterkette anzuregen. "Wir wollen zeigen, dass wir gegen solche Übergriffe sind, egal von wem und gegen wen", sagt Bürgermeister Lehner.

Anrufe vom angeblichen NPD-Religionsbeauftragten

Dabei ist der Mut, sich offen mit den Rechten auseinandersetzen, nicht allerorts zu spüren. Ernst Fuchs, Vize-Chefredakteur der "Passauer Neuen Presse", der örtlichen Zeitung, warnte am Montag in einem Kommentar, der Anschlag auf Mannichl sei "teuflisch dazu geeignet, ein Klima der Angst zu erzeugen, nach der widerwärtigen Devise, wer sich gegen Rechtsextremismus erhebt, dem kann schnell was passieren". Und Fuchs könnte recht haben. Denn Meinungen und Einschätzungen von Passanten und Bürgern erhält man als Journalist in Passau derzeit viele, das ja. Aber eine namentliche Erwähnung, in der Öffentlichkeit, das ist vielen zu prekär. "Man weiß ja nie, wer das einmal liest", werben sie um Verständnis. Und selbst bei den Organisatoren des Solidaritätsmarsches scheint mancher Angst vor der eigenen Courage zu habe. "Wenn Sie mich zitieren, schreiben sie bitte nur den Anfangsbuchstaben meines Namens", sagt einer, um dann hinzuzufügen: "Nicht dass ich persönlich Angst hätte. Aber ich wohne bei meiner Mutter, und die flippt aus, wenn sie meinen Namen irgendwo liest." Ihren Namen nicht lesen will auch eine Vertreterin des Rathauses. Sie sei nicht die Pressesprecherin, sagt sie. Und wolle niemandem ins Handwerk pfuschen. Mit Angst habe das freilich nichts zu tun, versichert sie. "Denn wenn wir wieder Angst haben müssten, dann wäre es schon zu spät."

Eine bemerkenswerte Geschichte kann in diesem Zusammenhang auch der Fürstenzeller Pastor Andreas Schmidt erzählen. Ein paar Tage nach der Demonstration gegen Extremismus sei er von einem Mann angerufen worden, der sich als Religionsbeauftragter der NPD ausgegeben habe, berichtet er. "Er hat mir gesagt, dass ich das christliche Abendland verraten habe." Ernst genommen habe er die Kritik nicht, sagt Schmidt. Die mehrmaligen Anrufe, die auch von einem Brief begleitet worden seien, seien ihm eher lästig gewesen. Der vergangene Samstag habe etwas verändert. Zwar wolle er sein Verhalten keinesfalls ändern - aber "beängstigend" sei der Angriff auf Mannichl schon.

Von Robert Pfiffer, Christian Gressner und Florian Güßgen
 
 
KOMMENTARE (10 von 24)
 
Paulek (18.12.2008, 19:29 Uhr)
Ermyas M. Ostern 2006
Ja, das alles erinnert fatal, an das "Theater" um den besoffenen Ermyas M., der Ostern 2006, randalierend und pöbelnd durch die Disco-Nacht zog. Er stürzte auf den Bürgersteig, immerhin 2,06 Promille im Blut, und zog sich eine Schädelverletzung zu. Auch damals hat man willkürlich zwei Deutsche Jungs aufgegriffen, diese ein Jahr lang gefoltert. Auch damals sollte eine Partei verboten werden. Viele, viele Gutmenschen waren auf der Strasse um zu protestieren - nein, nicht gegen Trunkenheit, nicht gegen Pöbelei.....
In Berlin soll auch schon mal ein Politiker (von der SED), von „Rechten“ angegriffen worden sein. Später stellte sich heraus – ein Fake....
Jetzt hat man sich ein Deutsches Ehepaar gegriffen.....
Ich glaube denen nichts mehr.....
utospatz (17.12.2008, 16:17 Uhr)
Die oberste Bildungsintitution der
Republik sollte ihre Titelseite verändern, und als Geschichtsseite installieren! In früheren Jahren kamen die Mongolischen Reiter immer aus dem Osten über Europa.
Komischer Weise kommen die Braunen immer aus dem Süden!(bewusst tut niemand etwas dagegen, denn auch meine Pfründe könnten schrumpfen)
Ich glaube der größte Anteil der Kommentatoren hat die Geschichte von Braun nicht erlebt.
Braun war die Zeit, als ein Tapezierer nach Deutschland kam.(er kam aus dem Süden) Dort verlor ich als 4jähriger meine erste Gespielin, sie hieß mit Namen Ashra, nach dem 7ten Luftangriff stürmte Alles in den Luftschutzbunker, am Eingang stand ein gymnasiatischer Fahnenjunker, mit Hakenkreuz am Stahlhelm und SS-Zeichen am Kragen, hat mit seinen vom Fußvolk gespendeten Knobelbechern meiner Ashra den Eintritt verwehrt!
So verblieb mir von meiner Ashra aus unserem gemeinsamen Sandkasten nur mehr der Sand!
Und jetzt kommen die wieder aus dem Süden!
appaz (16.12.2008, 21:54 Uhr)
Halbblind !?
Wie eingeschränkt und vor allem ein-dimensional die Sicht doch wird, wenn man auf einem Auge vollständig blind ist! Auf welchem fernen Planeten, „Herr Reuber“, haben Sie sich denn aufgehalten, als die Münchner U-Bahn-Schläger von Teilen der Presse verbal gelyncht wurden?
Damit kein Missverständnis entsteht: Bei den v.g. Tätern handelt(e) es sich (zum Zeitpunkt des Verbrechens) um brutale, feige, asoziale = zutiefst verabscheuungswürdige Zeitgenossen.
Je nach Ausmaß des Rachedurstes ist es in solchen Fällen daher durchaus auch legitim, dass Teile der Bevölkerung und / oder gewisse Medien ( bzw. gewisse Medien und in der Folge dann bestimmte Teile der Bevölkerung ) die Anwendung der Gesetze mit maximal möglicher Härte fordern.
Wenn diese Gesellschaft aber dem sich selbst verliehenen Titel „Rechtsstaat“ ( und „Rechts-„ kommt hier von „Recht“! ) genügen soll / will, muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine Forderung z.B. nach „Höchststrafe“ für alle (!) vergleichbaren Fälle gelten muss. - Und dies wiederum vollkommen unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, gesellschaftlicher Position etc. von Opfer und (!) Täter!
Und da diese Republik sich auf allen Ebenen ( Legislative, Exekutive und Judikatur ), trotz aller Erfahrungen aus der Zeit des „Dritten Reichs“ im Zweifelsfall bisher lieber das rechte Auge zugehalten hat, ist es allerhöchste Zeit, hier für eine Nivellierung zu sorgen. - Und wenn dabei in einem denkbaren Überschwang ein paar „unserer“ Faschisten womöglich auch zu streng behandelt werden sollten, hätte ich damit - trotz ansonsten äußerst (!) stark ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn - zugegebenermaßen eher ein wenig weniger Probleme als würden ein „Linker“ oder ‚sogar‘ ein „Nicht-Deutscher“ ausnahmsweise einmal zu lasch zur Verantwortung gezogen.
In diesem Sinne, mit besten Wünschen auch für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, besonders aber auch in Richtung einiger der „neuen“ Länder.
appaz (16.12.2008, 21:39 Uhr)
Halbblind !?
Wie eingeschränkt und vor allem ein-dimensional die Sicht doch wird, wenn man auf einem Auge vollständig blind ist! Auf welchem fernen Planeten, „Herr Reuber“, haben Sie sich denn aufgehalten, als die Münchner U-Bahn-Schläger von Teilen der Presse verbal gelyncht wurden?
Damit kein Missverständnis entsteht: Bei den v.g. Tätern handelt(e) es sich (zum Zeitpunkt des Verbrechens) um brutale, feige, asoziale = zutiefst verabscheuungswürdige Zeitgenossen.
Je nach Ausmaß des Rachedurstes ist es in solchen Fällen daher durchaus auch legitim, dass Teile der Bevölkerung und / oder gewisse Medien ( bzw. gewisse Medien und in der Folge dann bestimmte Teile der Bevölkerung ) die Anwendung der Gesetze mit maximal möglicher Härte forder(te)n.
Wenn diese Gesellschaft aber dem sich selbst verliehenen Titel „Rechtsstaat“ ( und „Rechts-„ kommt hier von „Recht“! ) genügen soll / will, muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine Forderung z.B. nach „Höchststrafe“ für alle (!) vergleichbaren Fälle gelten muss. - Und dies wiederum vollkommen unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, gesellschaftlicher Position etc. von Opfer und (!) Täter!
Und da diese Republik sich auf allen Ebenen ( Legislative, Exekutive und Judikatur ), trotz aller Erfahrungen aus der Zeit des „Dritten Reichs“ im Zweifelsfall bisher lieber das rechte Auge zugehalten hat, ist es allerhöchste Zeit, hier für eine Nivellierung zu sorgen. - Und wenn dabei in einem denkbaren Überschwang ein paar „unserer“ Faschisten womöglich auch zu streng behandelt werden sollten, hätte ich damit - trotz ansonsten äußerst (!) stark ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn - zugegebenermaßen eher ein wenig weniger Probleme als würden ein „Linker“ oder ‚sogar‘ ein „Nicht-Deutscher“ ausnahmsweise einmal zu lasch zur Verantwortung gezogen.
In diesem Sinne, mit besten Wünschen auch für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, besonders aber auch in Richtung einiger der „neuen“ Länder.
Franzoesin (16.12.2008, 19:57 Uhr)
Cebo-21 + tricky-dude
Wenn ein Ausländer einen Deutschen überfällt ist dies eine rassistische Tat und ein ein ausländerfeindlicher Angriff.
Gab es nach dementsprechend eigentlich nach dem Überfall auf den "Deutschen"Rentner - und nach sonstigen Angriffen auf Deutsche , weil sie "Deutsche sind , durch Ausländer auch sofort Schweigemärsche und Lichterketten durch besorgte Bürger?
makira (16.12.2008, 19:28 Uhr)
Was tun
Das ganze was da jetzt wieder hochkocht mit der rechten Gewalt wird von den Medien, auch Stern, sehr gepusht. Vielleicht ist da garkeine riesen Organisation dahinter, sonder ein verwirrter/krimineller Geist der mal vom Polizeichef verhaftet wurde und sich nun rächen wollte. Verbrechen ist Verbrechen, ganz klar. Aber die SternArtikel lesen sich so, als wenn da eine neue braune RAF am werkeln sei, was zwar möglich, aber nicht bewiesen ist.
Das es mit dem NPD-Verbot nichts wird haben sich die Behörden teilweise selbst gemacht, man munkelt da laufen seltsame Sachen mit V-Leuten.
Man sollte jetzt mal den Täter fassen und dann gucken was da überhaupt dahinter steckt. NPD-Verbot sollte man weiter diskutieren und auch die extremen Linken im Auge behalten.
makira (16.12.2008, 19:21 Uhr)
Da haben Sie Recht
Sie haben natürlich vollkommen recht. Wenigstens einer dems auffällt :)
Wollte halt auch mal hier dumm labern :)
mupfeline (16.12.2008, 18:51 Uhr)
@ makira
Na schau mal an, bei Ihnen kann Mann/Frau auch sagen/schreiben: "Gelernt ist gelernt, nicht wahr!?" Ihre Forderung nach standrechtlicher Sippenhaft ist im 3. Reich eine gängige Praxis gewesen, und auch Stalin und Honnecker praktizierten diese Rechtssprechung sehr gern. Fällt Ihnen an Ihren Forderungen die Ähnlichkeit nicht auf? Aber es ist ganz einfach, alles was uns nicht passt muss weg, wie ähnlich sich doch in dieser Ansicht braun und rot sind.
mupfeline (16.12.2008, 18:43 Uhr)
Hi Salzsteuer
Du stellst ganz unbedarft fest dass die Hälfte von D braun ist - das "Leider" passt dazu. Da dies nur die Hälfte der Bevölkerung ist muss also die andere Hälfte rot sein, oder wie sehe ich das?
Und was ist mit unseren ausländischen Mitbürgern? Sind die nun braun oder rot?
Interessante Frage, gell? ...
The_Fiddler (16.12.2008, 17:43 Uhr)
Das ist ja wohl....!
Zitat: "makira (16.12.2008, 15:30 Uhr)
Braunen Sumpf vernichten
Der Braune Sumpf aus dem auch der feige Attentäter stammt muss standrechtlich bestraft werden. Deren Familien auch gleich mit in Sippenhaft, schliesslich sind die mit verantwortlich für die verfassungsfeindliche Gesinnung eines Familienangehörigen. Mit linken Terroristen muss natürlich genau gleich verfahren werden überhaupt ist jeder zu bestrafen der politisch extreme Ansichten verfolgt, egal ob links oder rechts !
Schützt unsere Polizeibeamten gefälligst besser !"
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@Makira: Wenn man keine Ahnung von Soziologie, Psychologie und im besonderem vom Vorgang der Sozialisation hat, wie ihr Kommentar EINDEUTIG belegt: Einfach mal Fresse halten!
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nochmal Zitat "überhaupt ist jeder zu bestrafen der politisch extreme Ansichten verfolgt", na dann können wir ja mit ihnen gleich anfangen!!!.
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Sowas dummes habe ich lange nicht gelesen. Wenn wir dieser bescheuerten Logik gefolgt wären, würden wir immernoch im Mittelalter sitzen! Und ein letztes Zitat diesmal von George Bernhard Shaw: "Alle grossen Wahrheiten beginnen als Blasphemie." Mal darüber, und über gesellschaftlichen Wandel, nachdenken.
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Überall nur I***ten nicht zu fassen.
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