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Fernsehauftritte sind seine Sache nicht: Präsidentschaftsbewerber Rick Perry hat sich bei einer TV-Debatte zum wiederholten Male blamiert. Drei Ministerien, so führte der Republikaner aus, wolle er abschaffen. Das dritte wollte ihm aber partout nicht einfallen.
Alles deutete bisher auf Mitt Romney als Herausforderer von US-Präsident Barack Obama. Doch jetzt gibt Rick Perry auf, stärkt so Mitbewerber Newt Gingrich. Zudem entziehen die Republikaner Romney den Sieg in Iowa.
Yes means No - No means Yes, oder die Frage ob Rick Perry den Hut in den Ring wirft um 2012 Präsident zu werden, konnte bisher mit einem entschiedenen 'vielleicht' beantwortet werden.  Rick Perry, der George W. Bush in Austin 2000 beerbte, will nun doch nach Washington. Er tritt gegen seine Parteimitstreiter Bachman, Santorum, Romney und noch einigen anderen ins Rennen. Wird er Geroge W. von Texas aus folgen und Obama besiegen können? In Texas waren und sind die Meinungen geteilt. Einige freuen sich, ihn in Austin loszuwerden, andere sagen, er sei der Einzige, der es gegen Obama schaffen kann. Der 61jährige Perry, der auch 47. Governor von Texas ist, scheint hier im Süden unantastbar. Der Fakt, dass alleine die Rasenpflege seines Hauses den Steuerzahler 40.000 Dollar pro Jahr kostete ging im Lone Star State als Randnotiz unter. Frauen und Mütter waren dann schon etwas mehr erregt, als Perry es anordnete, dass jedes Mädchen eine HPV Impfung haben muss und mit seiner "Mandatory Ultrasound Bill", machte er sich wenige feminine Freunde. Mögliche und  fragwürdige Verbindung von Perry zum einzigen zugelassenen Hersteller des HPV (human papilloma virus) Impfstoffes (Merck) wurden von den Medien in Texas allerdings nur nebenbei angemerkt. Viele Freunde unter LehrerInnen dürfte er nach dem Ringen um die Kürzungen auch nicht haben. Sein striktes 'NO" den sog. 'Rainy Day Fund' zu nutzen, um die Situation an den Schulen nicht krass zu verschlechtern und das 'NO' zum Geld was vom 'Obama-Stimulus' kam, werden mit nach D.C. gehen. Es wird sich entscheiden, ob als Ballast, oder gute Entscheidung. Leider ist in einem 2-Parteien-System die Möglichkeit der Interpretationen und mithin der fruchtbare Dialog sehr '2Schneidig'. Nun es ist klar Rick Perry hat etwas, was viele seiner republikanischen Mitkandidaten nicht haben - Ausstrahlung und Charisma. Ich habe Rick Perry vor 10 Jahren erlebt, als er zusammen mit Chuck Norris eine unserer Schulen besuchte. Er wirkte souverän und die Frauenherzen flogen ihm zu. Er wird Schwung in das Rennen der Republikaner bringen und ich bin auf die kommenden Debatten gespannt. Die Frage, ob die texanischen Vergangenheitspannen auf dem Weg nach DC auch als Randnotiz enden, wird sich zeigen. Ein spannendes Wahlkampfjahr liegt vor uns. Wird Perry der nächste texanische Präsident?
Die Heim-WM der Frauen endet, bevor sie wirklich losgeht, ein US-Politiker blamiert sich mit einem Blackout vor laufenden Kameras und auch der Sommer fällt ins Wasser: die Ausfälle des Jahres.
Neuer Schwung in den lahmen Vorwahlkampf der US-Republikaner: "Anti-Obama" Rick Perry wirft den Cowboyhut in den Ring - und darf mit der Unterstützung der erzkonservation Tea-Party-Bewegung rechnen. Der Texaner könnte ein ernsthafter Herausforder für Barack Obama sein.
Es ist endlich soweit, der sinnentleerte Wahlkampf hat heute am Wahltag ein Ende. Wenn Radio hören durch die gegenseitigen Attacken zur Qual wird, tobt der Kampf um die Stimmen. Bei diesem Wahlkampf zur "Texas Gubernatorial Primary" offenbart sich in Texas das perfide politische System besonders deutlich. Normalerweise dreschen Republikaner auf Demokraten ein und umgekehrt. Republikaner stehen geschlossen zu einer Meinung und ihren Werten. In Washington blockieren sie die Gesundheitreform und in Austin geht es darum, alles was aus dem demokratisch geführten Washington kommt zu minimieren. Was passiert wenn zwei, bzw. drei texanische Republikaner gegeneinander um die Nominierung für das Amt des Governors streiten? Samthandschuhe könnte man erwarten, aber es werden die Boxhandschuhe ausgepackt und noch ein Hufeisen reingesteckt. Was sich der amtierende Governor Rick Perry and die Herausforderin Kay Bailey Hutchinson aus der eigenen Partei da lieferten, war als würde man einen Spiegel vor das politische System halten. Was vorher innerparteilich richtig war, ist plötzlich grundlegend falsch. Anfeindungen und Unterstellungen, die man sonst nur GOP (Grand Old Party) gegen Dems und umgekehrt kennt. Es geht um Macht und mithin Geld und da ist plötzlich die vielzitierte republikanische Wertewelt völlig egal. Stimmen nur 10% der Anfeindungen müsste man Anklage erheben. Man stellt nicht die eigene Stärke in den Focus, sondern die vermeindlichen Schwächen des politischen Gegners, der in diesem Fall aus der gleichen Partei kommt. Da stehen die anderen Kandidaten Bill White (Democrat), Farouk Shami (Democrat) und Debra Medina (GOP) im Hintergrund und warten eher ab, wer auf beiden Seiten nominiert wird. Ich hoffe Bill White wird gegen Rick Perry antreten und möge der bessere Kandidat gewinnen und nicht der mit der meisten Knete. Update : Einen Aspekt hatte ich noch vergessen. Wenn es Perry wieder schafft und sich in der bis 2012 bei den Republikanern niemand findet der das Zeug und natürlich das Geld dazu hat gegen Obama anzutreten, würde es mich nicht wundern, wenn er neben Palin bei den Debatten steht. Ich will nicht den Hellseher spielen, aber den Namen Rick Perry darf man sich schon mal merken. Er wäre nicht der erste der von Austin direkt nach Washington zieht.
Der texanische Gouverneur Rick Perry steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aus.
Der texanische Gouverneur Rick Perry steigt Medienberichten zufolge aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner aus.
Nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei der ersten Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa will der texanische Gouverneur Rick Perry seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner überdenken.
Schluss mit dem Geplänkel: In Iowa beginnen die Vorwahlen der US-Republikaner. Ziel ist es, den Herausforderer von Barack Obama zu nominieren. Doch das Bewerberfeld begeistert wenig.
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