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6. Januar 2006, 11:45 Uhr

Dritte Notoperation beendet

Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hat die dritte OP überstanden. Eine Computertomographie soll nun seinen Zustand klären. Scharon hatte einen schweren Schlaganfall erlitten.

Klinikdirektor Schlomo Mor-Josef hat wenig gute Nachrichten für die wartenden Journalisten© DPA

Der Zustand des schwer kranken israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon hat sich am Freitagvormittag dramatisch verschlechtert. Mit einer Notoperation versuchten die Ärzte im Jerusalemer Hadassah-Krankenhaus, neue Blutungen und einen Anstieg des Gehirndrucks unter Kontrolle zu bringen. Die OP ist mittlerweile beendet. Eine Computertomographie soll nun klären, in welchem Zustand der Patient ist.

Der Regierungschef hatte am Mittwochabend einen schweren Schlaganfall erlitten. Nach einer ersten, mehrstündigen Notoperation war er in ein künstliches Koma versetzt worden. In der Nacht zum Freitag sei sein Zustand stabil gewesen, hatte es in einer Erklärung der Ärzte am Morgen zunächst noch geheißen.

Der Fernsehsender Kanal 10 berichtete, Mitarbeiter Scharons seien auf dem Weg in die Klinik. In anderen Berichten hieß es, auch der amtierende Ministerpräsident Ehud Olmert und der frühere Ministerpräsident Schimon Peres eilten ins Krankenhaus. Eine Mitarbeiterin von Peres, die der von Scharon gegründeten Partei Kadima angehört, erklärte, ihr sei gesagt worden, dass der Zustand des Regierungschefs "nicht gut" sei.

DPA/Reuters/AP
 
 
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