. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
11. Dezember 2007, 13:38 Uhr

"Die Bundesregierung ist prüde"

Die Kritik am "Petting-Paragrafen" hat dazu geführt, dass die Verschärfung des Sexualstrafrechts vorerst von der Tagesordnung des Bundestags verschwunden ist. Eine junge Grünen-Politikerin warf Justizministerin Brigitte Zypries Doppelmoral in Sachen Sexualität vor - und bezichtigte die Regierung der Prüderie. Von Malte Arnsperger

Die Regierung will bestimmte sexuelle Kontakte zwischen Jugendlichen verbieten, die Opposition ist empört© KG photography/zefa/corbis

Der Bundestag wird das heftig kritisierte neue Sexualstrafrecht an diesem Donnerstag doch noch nicht verabschieden. Die Entscheidung darüber ist nach Angaben der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD in das neue Jahr verschoben worden. Es sollte über den Entwurf des Bundesjustizministeriums beraten werden, der unter anderem vorsieht, künftig bestimmte sexuelle Handlungen mit Personen unter 18 Jahren unter Strafe zu stellen. "Der Entwurf wird offensichtlich nicht im Bundestag verhandelt", sagte ein Sprecher von Justizministerin Brigitte Zypries am Dienstag stern.de. "Es gibt weiteren Diskussionsbedarf von Abgeordneten." Von dem umstrittenen Gesetzesentwurf, heißt es, wolle man jedoch nicht abweichen. "Das Justizministerium sieht keinen Änderungsbedarf", sagte der Sprecher.

Der Vorsitzender der Arbeitsgruppe Recht der Unionsfraktion Jürgen Gehb berichtete, dass er im Fraktionsvorstand der CDU darum gebeten habe, sich den Gesetzentwurf noch einmal genauer anzusehen. Dafür habe er im Fraktionsvorstand volle Unterstützung gefunden. "Bevor wir mit dem schärfsten Schwert hier reagieren, dem Strafrecht, will ich vorher noch mal drübergucken", sagte Gehb zu stern.de. "Ich habe im Vorstand gesagt, bisher habe ich das Gesetz nicht ganz verstanden. Und ich verabschiede kein Gesetz, das ich nicht richtig durchschaue." Anfang 2008 solle deshalb noch mal über die geplante Reform verhandelt werden.

Opposition sieht sich bestätigt

Die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, begrüßte die Verschiebung. "Die Kritik der Bundestagsopposition hat offensichtlich gewirkt. Ich hoffe, dass die Koalitionsfraktionen neu nachdenken. Der bisherige Entwurf geht zu einfach weit", sagte die FDP-Politikerin zu stern.de. Durch die bisher vorgesehen Änderungen des Strafgesetzbuches bestehe die Gefahr, dass künftig manch intensiver Austausch von Zärtlichkeiten von Jugendlichen unter 18 Jahren in des Bereich des Strafrechtes gerückt würden.

Mit dem Gesetz setzt die Koalition einen Rahmenbeschluss der Europäischen Union um. Der Gesetzentwurf war bereits am 2006 vom Bundeskabinett verabschiedet worden. Mit dem Gesetz sollen Kinder und Jugendliche vor dem Abgleiten in die Prostitution geschützt werden. Künftig soll nach dem Willen des Justizministeriums zudem nicht nur die Darstellung von Kindesmissbrauch unter Strafe stehen, sondern auch das aufreizende "Zur-Schau-Stellen des Schambereichs" der Kinder.

"Die vom Bundesjustizministeriums geplanten Änderungen greifen zu stark in das sexuelle Verhalten von jungen Menschen ein", sagte die frühere Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger. "Der liberale Trend zur Entkriminalisierung einvernehmlicher sexueller Handlungen wird von der Regierung Merkel umgekehrt. Im Ergebnis wird die Sexualstrafrechtsreform der Regierung Merkel zahlreiche rechtliche Grauzonen schaffen."

Leutheusser-Schnarrenberger hält Änderungen des Sexualstrafrechtes nicht für notwendig. "Wir haben einen sehr guten Kinderschutz vor Missbrauch und Prostitution. Ich sehe hier keine Gesetzeslücken." Sie kritisierte die Regierungskoalition dafür, dass ihr Entwurf zu weit über entsprechende EU-Vorgaben hinausgingen. "Der Eindruck drängt sich auf, dass die große Koalition ein politisches Signal setzen möchte", sagte Leutheusser-Schnarrenberger.

Auch die Grünen sehen sich durch die Verschiebung in ihrer Kritik bestärkt. "Das ist ein Erfolg von sachlicher Oppositionspolitik. Die Koalition schien ja entschlossen, diesen Unsinn durchzusetzen. Aber zum Glück scheinen sie jetzt davon Abstand zu nehmen", sagte der Grünen-Rechtspolitiker Jerzy Montag zu stern.de. Montag kündigte an, mit den für dieses Thema zuständigen Fachpolitikern aller Parteien erneut über den Gesetzesentwurf beraten zu wollen.

"Von Prüderie kann man sprechen"

Grünen-Parteiratsmitglied Julia Seeliger bezichtigte die Koalition wegen der geplanten Reform der "Prüderie". "Das Vorhaben steht für eine Politik, die gegen eine offene und moderne Gesellschaft gerichtet ist", sagte Seeliger stern.de. "Ich glaube nicht, dass die Koalition eine geistig-moralische Wende einläuten will. Aber von Prüderie kann man sprechen", sagte sie.

Die Grünen-Politikerin griff auch Justizministerin Zypries scharf an. "Ich finde es befremdlich, dass sich Frau Zypries nicht an ihre Jugend erinnert. Denn ich glaube nicht, dass sie keinen Sex vor ihrem 18. Lebensjahr hatte oder keinen Jungen angefasst hat", so Seeliger. Sollten die Änderungen wie vom Justizministerium geplant trotz der Kritik umgesetzt werden, befürchte sie, sagte Seeliger, dass künftig Sexualität zwischen Jugendlichen in Deutschland künftig kriminalisiert werde. Deshalb sehe sie keinen Handlungsbedarf. "Es gibt im bisherigen Regelwerk keine Gesetzeslücken. Um Kinder und Jugendliche vor Missbrauch zu schützen, helfen keine Verbote. Stattdessen muss es einen gesellschaftlichen Diskurs geben. Das wichtige ist aber, Kinder stark zu machen, so dass sie nein sagen können - dem läuft der Gesetzentwurf aber entgegen."

Der Unionspolitiker Gehb wehrte sich gegen die Angriffe der Opposition. Er zeigte sich erbost über den Verdacht, die Koalition wolle bloßes Schmusen und Fummeln unter Jugendlichen bestrafen. "Meine Bedenken richten sich nicht gegen sexuelle Handlungen unter Jugendlichen als solche. Nur wenn eine Zwangslage ausgenützt wird oder es gegen ein klassisches Entgelt geschieht, dann ist das Prostitution."

Mitarbeit: Hans Peter Schütz
 
 
KOMMENTARE (10 von 24)
 
Caroline-NL (13.12.2007, 16:40 Uhr)
Kriminalisierung breiter Bevölkerungsteile droht
Einige Beiträge hier bringen es auf den Punkt. Durch die Reform des § 184er wird nicht nur ein Teil ( jetzt noch legaler ) Teenagerpornographie zur "Kinderpornographie", sondern durch die völlige Umdeutung des - eigentlich vom BGH definierten - Pornographiebegriffes, werden selbst
normale Nacktbilder, von unter 18-jährigen, zur "Kinderpornographie". Es genügt lediglich ein Lächeln des jugendlichen Modells, pardon "Kindes", um dieses als "aufreizend" und "erotisierend" zu bewerten.
Aber daß ist eben die Quittung dafür,
wenn der Wahlbürger für Parteien stimmt, die ihn immer weiter entmündigen.
Jimbat (13.12.2007, 13:47 Uhr)
Armes Deutschland!
Wird dieser Gesetzesentwurf tatsächlich verabschiedet ,sind unsere Gefängnisse bald mit pupertierenden Jugendlichen überfüllt!
Unsere Politiker entwickeln ein totalitäres Staatsgehabe.
Ich selbst bin Vater von vier Kindern und überlege bereits wie ich meine Kinder vor diesen Leuten ,die sie angeblich beschützen wollen ,schützen kann.
clementine1 (13.12.2007, 11:58 Uhr)
aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
hi
wartet mal ab!
die große koalition palavert etwas rum-vielleicht auch noch 1-2 scheindiskussionen bei hart aber fair usw. und dann machen sie es doch!-etwas rumdoktern am §182 aber die killerapplication neuer §184b
wird dann gesetz-wahrscheinlich durchgewunken nachts um 3.00!
tja dann ist hölle in deutschland,wenn plötzlich aus heiteren himmel normale legale! erotik sowohl der vergangenheit als auch der gegenwart zu kipo wird!
das wird lustig(und bösartig)!
gruß
faustjucken_de (12.12.2007, 12:50 Uhr)
Meckern hilft doch...
Ist es denn wahr! Manchmal hilft Meckern doch, denen in Berlin Weisheit einzubläuen.
Worum ging es? Kurz, die Regierung wollte entgegen allen Warnungen von Psychologen, Juristen und Sozialwissenschaftlern ein prüderes Sexualstrafrecht einführen. Dieses hätte dazu geführt, dass jede Art von sexueller Interaktion (auch Bilderschießen) zwischen Jugendlichen unter 18 Jahren, selbst wenn sie einvernehmlich abgelaufen wäre, von dritten Unbeteiligten zur Anzeige hätte gebracht werden können.
Als Entschuldigung für diese juristische Missgeburt muss mal wieder das EU-Recht herhalten. Man hätte halt so handeln müssen. Obwohl die meisten Kritiker der Meinung sind, dass unsere Regierung – ähnlich wie bei der Vorratsdatenspeicherung – mal wieder im vorauseilendem Gehorsam weit übers Ziel geschossen ist.
Ja, so sind sie halt, die Deutschen. Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, sollte besser vorsorglich verboten sein. Und so etwas noch 2007! Ich schäme mich, das noch erleben zu müssen, aber ehrlich.
Als Krönung soll der allergrößte Teil aus dem amerikanischen Strafrecht übersetzt worden sein. Ja, spinnen die denn? Was haben wir mit den prüden, puritanischen Amerikanern zu tun? Und wenn, dann will ich auch endlich meine Maschinenpistole im Kiosk an der Ecke kaufen können.
Wer zeichnete sich wieder mal für diese Kopfgeburt zuständig, für die bestimmt wieder der ganze Apparat der deutschen Legislative angeworfen werden musste? Natürlich meine liebe Freundin Brigitte Zypries, unsere Justizministerin.
Vielleicht kann mir hier jemand die Augen öffnen? Ich stelle wirklich die Frage: Was geht in deren Köpfen eigentlich vor? Wie kann man nur so völlig neben der Spur liegen? Wie kann man nur so konsequent für etwas eintreten, das doch an heutigen Maßstäben orientiert, völlig dumm ist?
Wieso wurde hier versucht nicht nur ein Problem zu lösen, das nicht existiert, sondern auch noch den Weg für neue Probleme zu bereiten?
Was Menschen einvernehmlich miteinander treiben, geht Politik und Justiz nichts an PUNKT
Marquis (12.12.2007, 11:58 Uhr)
Realitätsfremder Unfug
1)>>>"Unser Sexualstrafrecht ist ohnehin schon schwachsinnig scharf. 40 Millionen Männer werden von haus aus als Verbrecher behandelt. Das ist grundgesetzwidrig, denn auch Männer dürfen nicht wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden und das ist bei unserer Gesetzeslage schon jetzt so." Ist das wirklich so? Es mag ja sein, daß bei der heutigen Gesetzeslage eine Ungleichbehandlung zugunsten der Frauen vorliegt - etwa im Bereich des Umgangsrechts, oder etwa bei der Frage: Reproduktionshaftung versus Lizenzgebühren;) Aber eine "ohnehin schon" vorhandene Behandlung als Verbrecher erfolgt bisher doch nicht - oder?
2.>>>"Nach dem Gesetzentwurf ist die Darstellung von Kindern in erotischen Posen schon Kinderpornographie, und der Besitz strafbar." genau, nur ohne "-entwurf". Zur Klarstellung: Kinder sind Personen unter 14.
3.>>>"...stellt nur die Realität dar. Daß die heutige Generation schon zwischen 11 und 13 Jahren den ersten Geschlechtsverkehr hat, weiß doch nun jeder." Mit 11 muß noch nicht rumgebumst werden. Wir leben hier doch nicht im Busch.
Pengolodh (12.12.2007, 08:18 Uhr)
Eben kein Unfug!
Nach dem Gesetzentwurf ist die Darstellung von Kindern in erotischen Posen schon Kinderpornographie, und der Besitz strafbar. Und Kinder sind nach dem Entwurf nicht nur Personen unter 18, sondern auch solche, die man für jünger als 18 halten könnte. Vielleicht haben wir nach dem Gesetz nicht 40 Millionen Besitzer von Kinderpornographie, aber es wird nicht viel fehlen. Übrigens geht es nicht nur um Bilder. Wie der österreichische Gutachter, Dr. Graupner, vor dem Rechtsausschuß des Bundestages ausführte, wäre auch die pornographische Beschreibung einer heißen Liebesnacht mit der gleichaltrigen Freundin im Tagebuch eines 17-jährigen Kinderpornographie, und der Besitz strafbar.
Man sollte sich wirklich besser informieren, bevor man "Unfug!" schreit. Die Anhörung der Gutachter vor dem Rechtsausschuß ist durchaus nicht geheim, die findet man auf der Website des Bundestages.
mona.lisa (11.12.2007, 18:45 Uhr)
Marquis - realitätsfremd?
Spocks_Kommentar propagiert nicht den Geschlechtsverkehr von 11-jährigen, er stellt nur die Realität dar. Daß die heutige Generation schon zwischen 11 und 13 Jahren den ersten Geschlechtsverkehr hat, weiß doch nun jeder. Und wenn sie das mit Gleichaltrigen freiwillig tun, dann wird das auch niemand verhindern können. Hier ist doch der offene Umgang damit wichtig, damit sie aufgeklärt und verantwortungsbewußt sind!
Und daß im Zweifelsfall meistens leider erstmal die Männer die Dummen sind, sieht man am Fall Marco. Obwohl klar ist, daß eine aufgebrezelte Minderjährige zu später Stunde mit dem elterlichen Einverständnis um die Häuser gezogen ist, und sich dann einen Jugendlichen mit aufs Zimmer genommen hat, sitzt nur Marco seit Monaten als mutmaßlicher Vergewaltiger im Gefängnis, während das "arme unschuldige Mädchen", deren Jungfräulichkeit im übrigen kurz danach ärztlich festgestellt wurde, ohne Konsequenzen frei herumläuft!
Hätte nun Marcos Mutter eine Anzeige wegen Vergewaltigung ihres Sohnes gemacht (ja, auch Männer können vergewaltigt werden!), glauben Sie ernsthaft, das Mädchen wäre ebenso lange im türkischen Gefängnis? Sicher nicht, stattdessen wäre ihm höhnisches Gelächter sicher gewesen, weil er ein Mann ist. Das ist die Realität.
Marquis (11.12.2007, 18:20 Uhr)
Spocks Kommentar - grenzwertig hoch drei
Zitat:
>>> "40 Millionen Männer werden von haus aus als Verbrecher behandelt."
Unfug!!!
Zitat: >>>"Den Töchtern zu erklären, daß sie nicht mit 11 mit jedem Straßenköter hinter dem nächsten Busch ..... sollen ist Sache der Mütter und sonst von niemandem.
Und wenn die Töchter davon nicht überzeugt sind, ist es deren Sache, wenn sie es dennoch tun und auch das geht sonst niemanden was an, am allerletzten den Staat."
Sie propagieren also Geschlechtsverkehr von 11jährigen? Das ist jetzt schon strafbar - und zwar zu recht. Außerdem hat dies nichts mit der aktuellen Debatte zu tun - es geht um die Verschärfung des Sexualstrafrechtes für Jugendliche.
An die anderen: bitte mehr kritische Distanz (Erst richtig druchlesen und dann bejubeln)!
Nobilitatis (11.12.2007, 18:05 Uhr)
mal ehrlich,
Frau Zypris hat sich auch bisher nicht durch sinnvolle Gesetzesinitiativen hervorgetan. Man denke an die von ihr geforderte Bestrafung von Vätern, welche einen Gentest mit ihren Kindern machen.
faustjucken_de (11.12.2007, 17:42 Uhr)
@Spocks_Kommentar
100% Recht!
MEHR ZUM ARTIKEL
Der Petting-Paragraf Das sagen die stern.de-Leser

Die Bundesregierung plant eine EU-Richtlinie umzusetzen, die es in sich hat: Der "Petting-Paragraf" soll sexuelle Handlungen unter Minderjährigen unter Strafe stellen. Die stern.de-Leser sind empört und sorgen sich um die sexuelle Entwicklung der deutschen Jugend. mehr...

Gesetzesänderung Streit um den "Petting-Paragrafen"

Wird Fummeln und Knutschen im Kinosaal künftig verboten? Die Bundesregierung will das Strafgesetzbuch ändern und manche sexuelle Handlungen unter Minderjährigen bestrafen. Die Opposition ist entsetzt. Und auch für die Jugendzeitschrift "Bravo" könnte das Gesetz ungewollte Auswirkungen haben. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe