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6. Januar 2010, 09:32 Uhr

Westerwelle verliert Vertrauen

Dumm gelaufen für die FDP: Im stern-Politiker-Ranking belegen die liberalen Minister nur hintere Ränge - Außenminister Westerwelle muss sogar einen kleinen Abstieg hinnehmen. Und der Star ist? Natürlich adelig.

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Die Umfragewerte für Außenminister Guido Westerwelle könnten besser sein© Oliver Multhaup/AP

Zwei Monate nach seinem Antritt als Außenminister haben die Deutschen nicht sonderlich viel Vertrauen in Guido Westerwelle. Im stern-Politiker-Ranking in dem die Bürger zwölf Spitzenpolitikern Punkte zwischen 0 (für kein Vertrauen) und 100 (für großes Vertrauen) vergeben konnten, erhielt der Außenminister durchschnittlich nur 42 Punkte. Im Vergleich zur letzten stern-Erhebung Mitte Oktober 2009 hat Westerwelle sogar vier Punkte eingebüßt. "Der Eindruck der Bürger ist, dass Westerwelle mit dem Amt noch nicht gewachsen ist", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem stern.

Mit 63 Vertrauenspunkten (-3) bleibt Kanzlerin Angela Merkel weiter auf Platz eins. Dicht auf den Fersen folgt ihr mit 62 Punkten (-1) Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Es ist im stern-Ranking der bislang geringste Abstand zwischen den beiden beliebtesten Unions-Politikern.

CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen belegt mit 52 Punkten (+2) den dritten Platz, gefolgt von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit 50 Punkten (-2). Der neue Finanzminister Wolfgang Schäuble, CDU, hat am stärksten zugelegt und teilt sich mit Steinmeier Platz vier. Er konnte sich im Vergleich zur jüngsten stern-Umfrage Mitte Oktober um sieben Punkte steigern.

Keine Pluspunkte hat dagegen SPD-Parteichef Sigmar Gabriel gesammelt. Er kommt auch in seinem neuen Amt unverändert auf 45 Vertrauenspunkte und damit auf Platz sechs.

Mit jeweils 42 Punkten teilen sich Grünen-Fraktionschefin Renate Künast, Westerwelle und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer die Plätze sieben bis neun. Weit hinten liegen FDP-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit 40 Punkten und der ebenfalls liberale Wirtschaftsminister Rainer Brüderle mit 37 Punkten. Linken-Parteichef Oskar Lafontaine gewinnt vier Punkte hinzu, bleibt mit 32 Punkten jedoch weiter Schlusslicht.

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KOMMENTARE (10 von 20)
 
flyingfree (07.01.2010, 07:10 Uhr)
@Tempelhofer (06.01.2010, 12:31 Uhr)
"Gute Ergebnisse für die Union"

Eisbärchen Knut war auch mal populär. Und - wo ist er jetzt?
Dass diese Leute im Moment populär sind, liegt nicht an ihnen selbst. Dafür sorgen Print- und Fernsehformate.
Und natürlich am Publikum.
flyingfree (07.01.2010, 07:02 Uhr)
Vertrauen?
Ein Vertrauensranking für Politiker ist vollkommen widersinnig.
Aber wenn schon, dann gilt für mich die Liste in umgekehrter Reihenfolge.
Im Stern-Ranking genießen die Schlimmsten der Schlimmen das größte Vertrauen.
Mercedesfan (07.01.2010, 04:18 Uhr)
Isse wasse
Gibt es hier noch einen, der einen kompletten Satz korrekt zu schreiben vermag? Sind denn alle twittergeschädigt? Zum Glück gibt es ja noch den einen oder anderen Journalisten, der Sachverhalte in gutem Deutsch darstellt
Margrit1 (06.01.2010, 20:10 Uhr)
kein Wunder
wudnert das jemanden wriklich?
Kein Fortune, kein Sachverstand. Nur großes Mundwerk und offen zur Schau gestellte Klientelpolitik. Das wars.
Nichtssagende Ministerleins, alles ncihts was mich vom Hocker reißt.
Ja, ich möchte auch gerne die politisch-geistige Wene und schlage daher vor, wir intallliren Pippi Langstrumpf als Kanzelrin udn die Schlümpfe als Minsiter und Abgeordnete. Die machen es auch nicht schlechter und wir hätten wenigstens ab und zu doch mal was Erheiterndes. Oder den Pumuckl als Kanzler, wäe vielleicht nochb esser. Immer wenn es schwierig wird, macht er sich unsichtbar. Die Kanzelrin taucht ja auch immer ab.
Mein gott, was haben wir für unterirdische Politiker, es kann einem Angst werden
"Warum haben Bienen eine Königin und keien Regierung?
Weil sie guten Honig produzeiren wollen udn keinen Mist"
Hamskibamski (06.01.2010, 16:54 Uhr)
@ Tannebaum
Sie tun mir leid.
Prologo (06.01.2010, 16:36 Uhr)
@hamskibamski 13.38, super Kommentar!
Ich bin voll Ihrer Meinung.

Tannenbaum hats halt wieder mal nicht kapiert.

Aber jeder benimmt sich so, wie er kann. Das sagte mal sogar der Strauß.
Ja, der Strauß der CDU/CSU von damals noch.

MfG,
T.
tannebaum (06.01.2010, 16:19 Uhr)
@Hamskibamski
ihr was wäre wenn ist doch unheimlich blöde... was soll das denn?

wenn sie die spd lieben, dann treten sie ein, machen aktiv mit und stehen sie für ihre ideale.

sich hinzusetzen, andere zu beobachten und dann zu beurteilen, was gut oder schlecht war, bringt nichts. machen sie mit oder finden sie sich mit dem ab, was da ist. daraus ein was wäre wenn zu gestalten, ist langweilig...
und es wird nie passieren!

auwei (06.01.2010, 13:58 Uhr)
Ein Armutszeugnis
für die gesamte Politik: Unter den Gerankten befondet sich kaum ein echter Politiker (homus politicus). An der Spitze Mutter Beimer und Deutschlands favorite Schwiegersohn, danach die ministergewordene Frauenzeitschrift. Immerhin befindet sich Deutschlands letzter "richtiger" Außenminister auf Platz vier. Nun ja, auch so kann sich Politikverdrossenheit äußern - und die Deutschen scheinen gründlich politikmüde (was irgendwie auch kein Wunder ist).
Hamskibamski (06.01.2010, 13:38 Uhr)
Mal ganz ehrlich, was wäre wenn .......... ?
Ja wenn die SPD es nicht geschafft hätte sich selbst zu zerlegen, wie würden dann wohl die Prozentzahlen der Regierungsparteien aussehen. Die jetzige Regierung hat es ausschliesslich den suizidalen Zuständen in der SPD zu verdanken, dass sie solch eine Zustimmung geniesst. Man sollte nicht dem Irrglauben verfallen, dass die jetzige Regierung durch Leistung die momentane Popularität verdient hat. Der Wähler hat nur das vermeidlich kleinere Übel gewählt. Da nimmt man selbst solche Polit-Fragezeichen wie Westerwelle als Aussenminister hin. Der Aussenminister war mal ein Aushängeschild Deutschlands. Ohne persönlich zu werden, traue ich Herrn Westerwelle noch nicht mal die Betreuung einer Kita zu. Sein Stern hat mit Sicherheit eine kurze Brenndauer und wird schon bald erlöschen, darauf würde ich sogar viel Geld wetten, auch wenn ich gegen Glücksspiel bin.
JoachimBuch (06.01.2010, 13:24 Uhr)
Westerwelle ist auf dem falschen Posten
Er wäre was fürs Innenministerium gewesen, Guttenberg Außenminister und Schäuble Verteidigungsminister. So sitzen alle drei Herren auf den falschen Stühlen, nur wegen des ewigen Postengeschachers und des Proporzes, der nach Ansicht der Parteioberen gewahrt werden muß. Nicht zum Wohle der Politik und schon gar nicht des Volkes.
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