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19. Januar 2010, 18:05 Uhr

Grüne im Höhenflug

Grünes Rekordhoch: Zum zweiten Mal hintereinander konnte die Partei im stern-RTL-Wahltrend zulegen, sie kommt auf 15 Prozent. Die Bürger wurden auch gefragt, ob Oskar Lafontaine weiter Politik machen sollte - die Antwort fiel eindeutig aus.

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Schöne Aussichten: Die Grünen können sich über 15 Prozent freuen© Federico Gambarini/DPA

Die Grünen befinden sich bei den Wählern im Aufwind. Im stern-RTL-Wahltrend stiegen sie im Vergleich zur Vorwoche zum zweiten Mal in Folge um einen Punkt und erreichen mit 15 Prozent einen neuen Höchstwert. Die SPD bleibt schwach: Sie verlor einen Punkt und liegt mit 21 Prozent 2 Punkte unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl Ende September. Die Linke kommt trotz der Querelen an ihrer Führungsspitze erneut auf 11 Prozent.

Die Spitzenposition im stern-RTL-Wahltrend behauptet die Union, die wie in den Wochen zuvor eine Zustimmung von 35 Prozent erreicht. Ihr Koalitionspartner FDP verbessert sich um einen Punkt auf 11 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden 7 Prozent der Wähler stimmen (-1).

Zusammen liegen die Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke mit 47 Prozent in der Gunst der Wähler knapp vor der schwarz-gelben Regierungskoalition (gemeinsam 46 Prozent).

Der 66-jährige Linken-Parteichef Oskar Lafontaine sollte sich nach Meinung einer klaren Mehrheit der Bevölkerung aus der Politik verabschieden. Gefragt, ob er nach seiner Operation wieder politisch tätig werden sollte, meinten 61 Prozent in einer weiteren stern-Umfrage, er solle sich ins Privatleben zurückziehen. Der Ansicht waren sogar gut ein Drittel (35 Prozent) der Anhänger der Linkspartei. 23 Prozent aller Befragten würden begrüßen, wenn Lafontaine wieder aktiv ins Geschehen eingreifen würde.

 
 
KOMMENTARE (10 von 15)
 
nightmare_online (21.01.2010, 11:54 Uhr)
@ramteid
ROTFL, kein Programm? Ich lach mich weg, bei so viel offenkundiger Kenntnisfreiheit.
Was das Führungspersonal angeht: Gegen das was FDP oder CDU zu bieten haben, sind die Großkopferten der Grünen allererste Sahne, so viel ist mal klar.
Die Ökosteuer wurde putzigerweise weder während der Groko noch jetzt gekippt. Weil das Geblöke GEGEN die Ökosteuer nichts als billiger Populismus war.
Und die Sache mit der Regierungsverantortung ... besser als die aktuelle Dilettantencombo könnten es die Grünen mit Sicherheit.
ramteid (20.01.2010, 14:46 Uhr)
Zockerpartei
Kein Programm, Führungstypen wie Roth, Künast, Trittin und die naive Schafherde blökt fröhlich dazu. Mehr ist zu den Grünen nicht zu sagen. Das allerbeste Beispiel war und ist die so genannte Ökosteuer. Nur darüber spricht keiner mehr, weil es die naiven Wähler lieber vergessen haben. Man zahlt eben weiter fleißig. Hoffentlich kommen sie mal solo in Regierungsverantwortung und dann sehen auch deren Fans, was dahinter steckt. Nur dann ist es zu spät.
Blogger93 (20.01.2010, 14:02 Uhr)
Lafontaine soll gehen und die Wähler wollen Schwarz-Grün? Nein!
Lafontaine hat bei den Linken immer noch Rückhalt, wie jeder andere Parteichef auch, nur hier wird ja so getan, als sei Lafontaine unbeliebt bei der Partei DIE LINKE. Das ist nicht so. Natürlich gibt es Gegenspieler, aber dass ist doch oft in einer Partei so.
Übrigens stehen die Grünen bei allen Umfrageinstituten gut da (ca. 13%). Und sie wachsen stetig seit Jahren in der Wählergunst. Und das hat nichts damit zu tun, dass die Wähler Schwarz-Grün wollen. Sie wollen die Grünen! Die CDU sinkt immer mehr. (Februar 2006: 41% zu jetzt: ca. 35%)
Prologo (20.01.2010, 13:25 Uhr)
@gokahe
Wir sind nah beieinander.
Den Aspekt, FDP raus und Grüne rein ist natürlich der Hintergrund des Grünenaufstiegs.
Ich bin darauf nur nicht eingegangen.
gokahe (20.01.2010, 13:03 Uhr)
Ich seh das anders Prologo,
vielleicht falsch aber deutlich, die Prozente der Grünen werden gebraucht von den Meinungsmacher (hier güllner im Auftrag, stern und darüber thront Bertelsmann) für das neue Ziel schwarzgrün mit Karl-Theodor an der Spitze. Bei einer absoluten Fehlerquote von 3% heißt das SPD 23% (von 20-26%), Grün 13% (von 10-16%) bei einer absoluten Fehlerquote von 2% heißt das SPD 23% (von 21-25%), Grün 13% (von 11-15%) der Rest ist dem eignen Ziel untergeordnet (bei Herrn Güllner, stern und Bertelsmann kein Geheimnis). Die Mitttelwerte von in etwa von Emnid (wirkt etwas unaufgeregter) vom 20.01.2010. Meine Schlagzeile dafür "Umfragewerte von Schwarzgelb weiter im freien Fall" - 48 zu 46 gegen Schwarzgelb, 48 zu 46 für schwarzgrün (die neue Zielrichtung). Bei Güllner sogar 50 zu 43 (deutlich geht es nimmer) für schwarzgrün. Der freie Fall für die FDP in der ach so unabhängigen Medienwelt beginnt. Ob die FDP die Zeit überlebt, bestimmte Grüne sitzen schon im Startblock. Spannend ist anders.
gruß gokahe
gesox (20.01.2010, 12:30 Uhr)
Muddis Pudding
Muddis Puddingpolitik funktioniert noch - ein bißchen. Wenn, wie nun zu erwarten, zu jeder Wahl die Journalisten genau recherchieren werden, welche Lobbyisten welche Partei für welche Gefälligkeit geschmiert haben werden die größten Parteispendenempfänger CDU, CSU und FDP einen Niedergang erleben, wie die SPD ihn aus anderen Gründen vorgemacht hat.
Prologo (20.01.2010, 12:08 Uhr)
Die GRÜNEN sind nicht im Aufwind weil sie so gut sind.......
.......sondern weil die CDU/CSU und FDP so eine Chaotenregierung sind.

Wachstumsbeschleunigungsgesetz, Klientelpolitik und eine Chaotenministerriege sind der Grund dafür.

Und wenn nächste Woche Neuwahlen wären, dann würden die FDP unter 10 % landen.

Leider müssen wir noch fast vier Jahre diese geistigen Tiefflieger ertragen.

MfG,
T.
gokahe (20.01.2010, 11:55 Uhr)
nochmal zu Lafontaine,
wer traut sich und liest
http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1305285801
gerade gefunden paßt wie der Deckel zu Topf(medienvielfalt) oder Topf(medienvielfalt) zum Deckel.
gruß gokahe
gokahe (20.01.2010, 10:35 Uhr)
zu Lafontaine
Ja wenn er Joerges nicht folgt (der wußte Lafontain will sich mit Schröder und der SPD aussprechen im folgenden dann die Vereinigung ohne die nicht Genehmen) dann gehört er halt sofort auch zu nicht Genehmen. Und Möglichkeiten zumindest zum Versuch die Meinungsbildung zu steuern gibt es diverse (Umfragen, Bartsch, die Definition von Realos und Hartlinern und und und.....).
Ich (Wir) werde(n) sehen
gruß gokahe
gokahe (20.01.2010, 10:32 Uhr)
zu Lafontaine
Ja wenn er Joerges nicht folgt (der wußte Lafontain will sich mit Schröder und der SPD aussprechen im folgenden dann die Vereinigung ohne die nicht Genehmen) dann gehört er halt sofort auch zu nicht Genehmen. Und Möglichkeiten zumindest zum Versuch die Meinungsbildung zu steuern gibt es diverse (Umfragen, Bartsch, die Definition von Realos und Hartlinern und und und.....).
Ich (Wir) werde(n) sehen
gruß gokahe
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