Bayern erlegen Braunbären Bruno

26. Juni 2006, 08:46 Uhr

Am Sonntag noch war er quietschfidel in einem See geschwommen, am frühen Montagmorgen erlegten bayerische Jäger den "Problembären" Bruno. Naturschützer heulen auf - um den erfolgreichen Jäger wird ein Geheimnis gemacht.

Die finnischen Hunde konnten ihn nicht kriegen, jetzt wurde er erlegt: Der Braunbär Bruno©

Braunbär "Bruno" ist tot. Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Bär wurde in der Nacht zu Montag in der Nähe des Spitzingseegebiets im Landkreis Miesbach von Jägern erschossen. Das bestätigte ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums der Nachrichtenagentur DPA. Der Bär sei gegen 4.50 Uhr in der Nähe der Rotwand erlegt worden. Der Wirt des 1700 Meter hoch gelegenen Rotwandhauses hatte die Polizei alarmiert, nachdem "Bruno" am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr wenige Meter an der Hütte vorbei marschiert war.

Die Gäste hätten gerade beim Abendessen gesessen, sagte Hüttenwirt Peter Weihrer. "Ich habe die Leute beruhigt und gebeten, nicht aus dem Haus zu gehen." Schließlich sei er selbst vor die Türe gegangen und habe den Bären angeschrieen, der daraufhin geflüchtet sei. "Er hat vor uns Angst gehabt."

Wer tötete Bruno?

Die bayerischen Behörden wollen keine näheren Angaben zu den Schützen machen. Das bayerische Umweltministerium erklärte lediglich, der Bär sei kurz vor 05.00 Uhr morgens "von jagdkundigen Personen" auf der Kümpflalm in der Nähe des Spitzigsees erlegt worden. Nähere Informationen wollte das Ministerium erst auf einer für 13.00 Uhr geplanten Pressekonferenz in Schliersee bekannt geben. Das Landratsamt Miesbach dementierte unterdessen Gerüchte, wonach es Landkreis-Angestellte gewesen seien: "Wir beschäftigen keine Jäger", erklärte ein Sprecher.

Wer den Schuss auf den Bären abfeuerte, sei der Behörde nicht bekannt. Wie es in Jägerkreisen hieß, soll es sich nicht um staatliche Berufsjäger gehandelt haben. Auch der bayerische Jägerverband erklärte, nichts über den Schützen zu wissen: "Der, der den Bären geschossen hat, ob Polizist, Jäger oder Berufsjäger, wird sicherlich nicht sehr froh damit werden", sagte ein Jagdverbandssprecher. Es seien bereits Morddrohungen eingegangen, fügte er hinzu. Jetzt müsse der Personenschutz im Vordergrund stehen. Der Jägerverband hat mit Bedauern auf den Abschuss von Braunbär "Bruno" reagiert. "Die Stimmung in unserem Haus ist gedrückt", sagte der Sprecher. "Wir bedauern den Abschuss, aber er war wohl notwendig", fügte er hinzu.

Naturschützer kritisierte den Abschuss scharf. "Das ist die dümmste aller Lösungen", sagte der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hubert Weinzierl, im niederbayerischen Wiesenfelden. "Ich bin tief traurig darüber." In anderen Ländern lebten Bär und Mensch friedlich zusammen. "Nur in Deutschland wird er liquidiert." Braunbären könnten mit geeigneten Maßnahmen aus den Siedlungen vertrieben werden. "Bären der Welt, meidet Bayern", sagte Weinzierl.

"Tragödie für den bayerischen Naturschutz"

Die Jugendorganisation des Bund Naturschutz hat den Abschuss des Braunbären "Bruno" alias "JJ1" scharf kritisiert. "Das ist eine Tragödie für den bayerischen Naturschutz", erklärte der Geschäftsführer der Naturschutzjugend, Bernd Orendt, am Montag in München. Orendt warf dem bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) Aktionismus vor. "In Kärnten spazieren Bären an Kindergärten vorbei, ohne dass sich jemand aufregt und auch die bayerische Bevölkerung freut sich über "JJ1", nur der Umweltmister kriegte es mit Angst um seine Karriere zu tun und machte einen Schnellschuss", sagte Orendt. Die Naturschutzjugend sei tiefst betroffen und entsetzt. "Wir hoffen, dass sich so etwas nie wiederholen wird."

Die Naturschutzjugend hatte geplant, drei Aktivisten in "täuschend echten" Bärenkostümen durch die Alpen wandern zu lassen. "Wir haben die Aktion jedoch ausgesetzt, nachdem uns versichert wurde, dass die Jäger in Bayern dem Bären nicht aktiv nachstellen würden." Die Jugendorganisation erwäge für "Bruno" eine Traueranzeige in Zeitungen zu schalten.

Bruno legte viele Kilometer zurück©

"Bruno war ein Risiko-Bär"

Die Tötung des streunenden Braunbären Bruno alias "JJ1" war nach Einschätzung der internationalen Naturstiftung WWF angesichts des Verhaltens des Tieres gerechtfertigt. "Bruno war nach unserer Einschätzung bereits ein Risiko-Bär", sagte die österreichische WWF-Sprecherin Susanne Grof. "Man könnte ihn beinahe verhaltensgestört nennen." Das habe auch die Art und Weise gezeigt, wie er Tiere riss.

Der WWF habe sich die unpopuläre Entscheidung, den Braunbären "aus dem Verkehr zu ziehen", sicher nicht leicht gemacht, sagte Grof. Die Naturschützer hätten sich dabei auf die Meinung von Experten der Universitäten Wien und Freiburg gestützt. "Angesichts der allgemeinen Medien-Hype hier und in Deutschland war es für die Behörden sicher eine extrem schwierige Entscheidung", den Bären zum Abschuss frei zu geben. "Das Gefahrenpotenzial wurde einfach nicht erkannt." Grof sagte, es sei "erheblich leichter, einen Bären abzuschießen, als ihn zu fangen".

Finnische Spezialhunde versagten

Nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, das Tier lebend zu fangen, war "Bruno" zu Wochenbeginn wieder zum Abschuss freigegeben worden. Zuvor war es auch den vielgerühmten finnischen Bärenjägern mit ihren speziell ausgebildeten Hunden nicht gelungen, den Bären zu stellen. Noch am Samstag war das Tier mehreren Mountainbikern begegnet. Sie sahen ihm zu, wie er durch den Soinsee im Landkreis Miesbach schwamm. Danach wurde er von drei Wanderern dabei beobachtet, wie er ins Gebirge aufstieg. Gegen Abend riss der Bär in der Gegend ein Schaf.

Die Wanderer hatten Bruno noch verfolgt, bis er sich zu ihnen umdrehte. Bayerns Bärenbeauftragter Manfred Wölfl hatte das Verhalten der Urlauber scharf verurteilt. "Den Bären zu verfolgen ist wie Bungee-Jumping ohne Seil."

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KOMMENTARE (10 von 41)
 
Steinsnd (28.06.2006, 22:33 Uhr)
Brunos Tod
Einmal mehr haben Politiker und verantwortliche in diesem Land Ihre Unfähigkeit bewiesen Probleme vernünftig und sinnvoll zu lösen.Der Abschuß von Bruno welcher sicher verhindert werden konnte ist nur ein weiteres trauriges Beispiel dafür.Ich schäme mich für dieses Deutschland.
FrankStark (28.06.2006, 01:55 Uhr)
Unglaubliche Sauerei
Ich kann dem Autor nur beipflichten, es ist tatsächlich eine Schande und ein Armutszeugnis, daß der erste Bär seit ewigen Zeiten in Bayern so "empfangen" wurde, hoffentlich machen seine Artgenossen einen Bogen um dieses freundliche Land.
Außerdem Gratulation an die tapferen Jäger, nur schade daß ihr die Trophäe nicht über euren Kamin nageln könnt!
Und zu den (Gott sei Dank wenigen) Befürwortern dieses dem Naturschutzgesetz krass zuwiderlaufenden Abschusses kurz etwas, was ihr eigentlich schon wissen solltet:
1. Ein Bär ist ein gefährdetes Wildtier, das unter Artenschutz steht. Ein Schaf ist ein Nutztier, das es in Deutschland zu Millionen gibt. Das miteinander zu vergleichen, ist wie eine Laus mit einem Kängaruh gleichzusetzen dem Argumente nach: "springt doch auch".
Daß Bruno Schafe gerissen hat, ist bedauerlich, rechtfertigt jedoch in keinster Weise seinen Abschuss.
2. Ich kann die dämlichen Rechtfertigungsversuche nicht mehr hören "Was wäre denn wenn der böse Bär ein Kind zerfleischt hätte?"

- Hat er nicht und Punkt.

Er hat niemals auch nur annähernd einen Menschen bedroht, er war lediglich neugierig und hat sich Wanderern genähert. Deswegen wäre es auch ein Leichtes gewesen, sich ihm zu nähern und ihn zu betäuben, jedoch wurde ein Münchner Tierarzt, der Experte für diese Art von Einfangen ist, vom lieben Minister Schnappauf gar nicht zugelassen, man hatte ja die tüchtigen Finnen, die mit ihren Hunden dem Bären nur Angst machen konnten und ihn in die Flucht schlugen anstatt ihn einzufangen.
Das bringt mich zu Punkt
3. Kommt es euch nicht auch komisch vor, daß man den Bären über Wochen angeblich nicht einfangen konnte, aber daß er SOFORT nach Erteilung der Abschussgenehmigung ganz zufällig entdeckt und ohne jegliche Not erschossen wurde?
Nach Aussage des Senners (Zeitung lesen hilft!), von dessen Hütte man den Waldrand sehen konnte, an dem Bruno so feige ermordet wurde, lag dieser friedlich den ganzen Tag dort in der Sonne und hätte ohne Probleme betäubt werden können - Süddeutsche vom 27.6. Seite 3.
Der Bär mußte sterben - das war schon längst bei Schnappauf am Stammtisch beschlossen worden, und zwar schon vor Wochen. Er verärgerte die bäuerliche Stammwählerschaft der CSU und einige biedere Gemüter, die einfach nicht verstehen wollten, daß der Bär sich nicht verhält wie im Streichelzoo - da war er schnell der "Problembär"
Dazu das weinerliche Gewinsel "Was wäre wenn der Bär in einen Kindergarten..." und schon war das Todesurteil geschrieben.
Bravo, jetzt könnt ihr alle wieder gut schlafen, Bruno ist jetzt bald da, wo ihr Naturliebhaber ihn doch - mal ehrlich - am liebsten habt: ausgestopft in einem Glaskasten.
Da reisst er jetzt keine Schafe mehr und ganz bestimmt auch keine Kinder.
ToHo (27.06.2006, 08:11 Uhr)
WARUM ?
Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland §1 : "...Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
So also werden in Deutschland Gesetze berücksichtigt und durchgesetzt. Als vernünftigen Grund kann ich die sogenannte Gefahr, die von Bruno ausgegangen sein soll wirklich nicht erkennen. Das sind doch wiedermal nur Gespinste von Politikern um sich zu profilieren. Und das auf Kosten der schwächsten der Gesellschaft, die sich nicht wehren können. Ich bin bestimmt kein militanter Tierschützer, aber das war eine Hinrichtung im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht die Tiere müssen vor den Menschen geschützt werden, sondern andersherum. Eine Tat die von nichts anderem zeugt als Rücksichtslosigkeit, Intoleranz und geistiger Armut.
Bruno, ich hoffe Du wirst auf der anderen Seite des Regenbogens ein glücklicheres Leben führen, ohne Haß und Gewalt. Eines Tages sehen wir uns wieder. Wir denken an Dich !
KhemRa (27.06.2006, 06:58 Uhr)
Eine Schande für die Deutschen!!
Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!
Es ist wirklich eine Schande! In vielen Teilen der Welt leben Bären und Menschen friedlich nebeneinander. Ja, man versucht sogar, sie wieder in der freien Natur anzusiedeln. Nur die Deutschen sind wieder einmal so ignorant, dies zu verhindern.
Und diese selbsternanten Spezialisten, die versucht haben, Bruno einzufangen. Also da frage ich mich doch, in was die spezialisiert sind, wenn die selbst mit einem einzigen Bären überfordert sind.
In den USA gibt es genügend Bären in den Rocky Mountains, und wenn es dort einmal zu einem Vorfall mit einem Menschen kommt, ist in 99% der Fälle der Mensch selber schuld dran. Das gleiche gilt für Rumänien. Dort leben Mensch und Bär friedlich nebeneinander.
Aber es ist ja immer einfacher, zur Waffe zu greifen, als seinen Verstand einzuschalten.
rennstaedter (26.06.2006, 19:17 Uhr)
Bedauerlich
„Die Tötung des streunenden Braunbären Bruno alias "JJ1" war nach Einschätzung der internationalen Naturstiftung WWF angesichts des Verhaltens des Tieres gerechtfertigt.“ Nun möchte ich einmal an alle die jetzt über den Tod von Bruno jammern die Frage stellen: „Wie äußert ihr euch wenn jetzt statt Bruno ein Mensch, vielleicht noch ein Kind vom Bären getötet worden wäre?“
Ich weiß über wenn und hätte hinterher zu diskutieren bringt nicht viel trotzdem möchte ich meine Frage wiederholen was wäre wenn ein Mensch getötet worden wäre? Mit Sicherheit würden an die Behörden, Verbände und Jäger die Massivste Kritik erhoben wegen Untätigkeit usw.
Für mich ergibt sich aus der ganzen Geschichte um Bruno das ein Großraubtier wie der Bär in Deutschland schwer einen Platz finden wird wo es ohne Konflikte zum Menschen leben kann. So schön wie es gewesen wäre wieder Bären in freier Wildbahn in Deutschland zu haben, so müssen wir doch Realisten sein das dafür die Zeiten nun mal vorbei sind.
grimmo (26.06.2006, 18:19 Uhr)
Na so was...
ob das mit dem Bärenmanagementkonzept so hinhaut und die künftigen Bären sich auf die diplomatischen Verhandlungen einlassen? Werden jetzt schriftliche Einladungen zum Weißwurstessen an Alibi-Bären verschickt? Man könnte ja noch einen Juden und einen Neger dazu einladen... und eine Frau.
homunich (26.06.2006, 17:46 Uhr)
Natürlich traurig - aber...
...sagte der CSU-Politiker. Er rechtfertigte den Abschuss des Tieres zum jetzigen Zeitpunkt mit "Drohgebärden gegenüber Wanderern". Bruno habe sich in voller Größe auf die Hinterbeine aufgerichtet. "
Quatsch. Das machen Bären, um zu gucken und zu wittern. Das hat mit Drohgebärden nichts zu tun. Drohgebärden sind Scheinangriffe, die im letzten Moment abgebrochen werden.
"Bruno war nach unserer Einschätzung bereits ein Risiko-Bär", sagte die österreichische WWF-Sprecherin Susanne Grof. "Man könnte ihn beinahe verhaltensgestört nennen." "Angesichts der allgemeinen Medien-Hype hier und in Deutschland war es für die Behörden sicher eine extrem schwierige Entscheidung", den Bären zum Abschuss frei zu geben. "Das Gefahrenpotenzial wurde einfach nicht erkannt." Grof sagte, es sei "erheblich leichter, einen Bären abzuschießen, als ihn zu fangen".
Richtig. Ein Betäubungsgewehr (was kein Jäger hat) trifft auf ich schätze mal 30 Meter. Drum braucht man ja die Hunde. Ein Jagdgewehr (natürlich mit Zielfernrohr) und der entsprechenden Munition tötet auf viele hundert Meter.
Fazit: Wenn man emotionslos urteilt (was auch mir schwer fällt), war der Abschuss wohl notwendig. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dieser wenig scheue Bär irgend wann bei einer (für ihn) unerwarteten Begegnung jemanden verletzt oder getötet hätte. Vielleicht ein Kind?
Er war ein zweifellos ein Problembär. Auch in Kanada hätte man ihn getötet. Ein Gschmäckle bleibt natürlich. So merkwürdig schnell...
matthiasm (26.06.2006, 16:24 Uhr)
Negation des Tierschutzes
Eigentlich schade, dass deutsche Tierschutzvereinigungen alles in Ihrer Macht stehende tun sollten, damit "gefährliche" Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse niemals wieder in Deutschland heimisch werden. Das wäre echter, praktizierter Tierschutz. Nur sollte man vielleicht die bunten Werbebroschüren etwas umgestalten und mit Realitäten ausstatten. Erstaunlich ist auch die zeitliche Interaktion in der ein jagdlich geschulter "Ritualmörder" zum erfolgreichen Schuß kommt im Gegensatz zu den Profis. Hat einen leichten Beigeschmack, oder? In Deutschland will man halt heute schwimmen ohne Nass zu werden und Sport treiben ohne Verletzungsrisiko. Vielleicht ging es Bruno so, wie vielen von uns vor einem völlig überfüllten Supermarktregal, was ihn letzendlich "Zivilisationskrank" und "abnorm" machte. So wie viele von uns auch!
ml5353 (26.06.2006, 15:58 Uhr)
Armes Bayern....
Nun ist er also tot, Bruno der böse Bär. Er musste unbedingt erschossen werden, um Schlimmeres für Bayern und die ganze Menschheit zu verhindern. Bravo!
Nur: war Bruno denn wirklich so gefährlich? Sicher, er hat Schafe gerissen und andere Tiere getötet. Nicht immer, um sich von ihnen zu ernähren, aber es war dennoch artgerechtes Verhalten. Einen Menschen hat er nie angegriffen, obwohl er mehrfach in menschliche Siedlungen kam und in mindestens einem Fall mitten durch einen Ort spazierte!
Und dann waren da doch noch die Vorschläge, den Bären zu betäuben und in einem Wildpark (Poing, östlich von München) unterzubringen. Aber als man den Bären dann endlich stellen konnte, waren nur Jäger mit scharfen Waffen zur Stelle. Zufall? Wer`s glaubt...
Wir Bayern haben schon eine tolle Regierung! Alles was uns gefährlich werden könnte wird abgetötet. Da gibt es kein Pardon. Ob der Naturschutz dabei auf der Strecke bleibt, und die einmalige Chance, wieder ein Wildtier bei uns anzusiedeln vertan wird, ist da völlig irrelevant. Schön, dass wir so "tolle" Politiker haben.
Ach ja, der Jäger tut mir auch leid. Da hat er mitten in Bayern einen Bären geschossen und dann doch keine Freude an seiner Jagdtrophäe. Schließlich gibt es inzwischen schon Morddrohungen gegen ihn. Damit wir uns recht verstehen: ich wünsche ihm nichts Böses, schon gar nicht den Tod, aber das er sein Jagdglück nicht geniessen kann, erfüllt mich mit tiefer Freude!
willi3434 (26.06.2006, 15:54 Uhr)
Bär erschossen
Wie schrieb Heine noch mal:
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland......!"
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