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"Top-Gear"-Moderator Jeremy Clarkson: Ein Falklandkrieg um einen Porsche

"Top-Gear"-Moderator Jeremy Clarkson ist für seine Provokationen bekannt. Doch jetzt hat er es offenbar übertrieben: Clarkson wurde von wütenden Argentiniern angegriffen - und flüchtete aus dem Land.

Von Michael Streck

Die Fernsehsendung "Top Gear" ist ein Exportschlager der BBC. Es geht darin formal um Autos, aber wirklich nur formal. Eigentlich geht es um gehobenen Irrsinn, den man mit Autos so anstellen kann. Mal bauen sie aus Autos Raketen, mal funktionieren sie die Vehikel zu Amphibienfahrzeugen um und versuchen damit, den Kanal zu durchqueren. Mal testen sie Karossen auf ihre Mafia-Tauglichkeit und stopfen dicke Statisten als vermeintliche Mordopfer in Kofferräume. Das Publikum liebt "Top Gear" wegen solcher Sachen. Nicht nur in England, weltweit.

Moderiert wird die Sendung seit zwölf Jahren von Jeremy Clarkson, einem stramm konservativen Moderator, der wunderbar regelmäßig aus der Rolle fällt. Gemeinsam mit seinen Kollegen James May und Richard Hammond bereist er die Welt und sorgt unterwegs gerne für diplomatischen Zoff. "Top Gear" ist das Gegenteil von politischer Korrektheit. Und wohl auch deshalb ein Hit. Das Publikum erwartet größere und kleinere Ausfälle und zwar nicht nur von Motoren. Und die Herren liefern zuverlässig. Vor allem liefert zuverlässig: Jeremy Clarkson.

Eine Art Falklandkrieg II

In dieser Woche brachte das Trio die gesamte argentinische Nation gegen sich auf. Die drei Protagonisten fuhren Sportwagen durch Südamerika, und Clarksons alter Porsche trug am Heck ausgerechnet das Nummernschild H982 FKL. Die Argentinier deuteten die Buchstaben- und Zahlenkombination offenbar als perfide Anspielung auf den britisch-argentinischen Falkland-Krieg aus dem Jahr 1982. Und sie reagierten ziemlich martialisch. Es gab eine Art Falklandkrieg II.

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Kriegsveteranen machten mobil, das Hotel der BBC-Leute wurde belagert, Steine flogen, die Autos blieben ramponiert am Straßenrand stehen. Und die Engländer eilten nach Buenos Aires, von wo aus sie den Heimflug antraten und Jeremy Clarkson nach der Landung in London twitterte, das Ganze sei lebensgefährlich gewesen, "es hätten auch Leute sterben können". Der Sender und Clarkson schworen, das strittige Nummernschild sei ein "unglücklicher Zufall" gewesen. Sie hätten ihre Gastgeber keinesfalls provozieren wollen und das unglückliche Schild natürlich entfernt, als sie durch einen Twitter-User auf den Fauxpas aufmerksam gemacht wurden. Zu spät.

Clarkson nutzte am Sonntag seine Kolumne in der "Sunday Times", um ein paar Dinge klar zu stellen. Die provokanten Nummernschilder seien tatsächlich schon Tage zuvor in Chile abmontiert worden. Sie hätten bei den Dreharbeiten in Ushuaia keine Rolle gespielt. Der Grund für den Aufruhr sei viel simpler: "Wir waren Engländer." Das allein habe den Mob aufgeheizt. Regierungsoffizielle bedeuteten dem BBC-Tross, sie seien nicht länger willkommen, man könne für ihre Sicherheit nicht garantieren und sie sollten das Land schnell verlassen. Clarkson schreibt: "Twitter war voll mit Botschaften von Einheimischen, die sagten: Verbrennt sie. Und verbrennt ihre Autos." Ein Teil der Crew, darunter die Moderatoren, türmte nächtens nach Buenos Aires, 29 Leute schafften es einen Tag später über die Grenze nach Chile. "Machen wir uns nichts vor", schreibt Clarkson, "Menschenleben standen auf dem Spiel."

Im Beleidigen ist Clarkson ziemlich gut

Womöglich wurde das "Top Gear"-Team in Argentinien Opfer der eigenen Reputation als notorische Troubleshooter. Während einer Tour durch Mexiko beispielsweise kam das Moderatoren-Trio zu dem kulinarischen Gesamtergebnis, dass mexikanisches Essen wie mit Käse überbackene Kotze aussieht und auch so schmeckt. Diplomatischen Ärger wegen dieser Expertise schloss Clarkson aber aus, weil er den mexikanischen Botschafter in London schlafend und schnarchend vor der Glotze wähnte und den auch genüsslich imitierte. Die BBC musste sich entschuldigen.

Durch Indien fuhr er mit einem Freiluft-Lokus am Kofferraum, was im Gastland als Beleidigung aufgefasst wurde. Im Beleidigen ist Clarkson ohnehin ziemlich gut: Im Frühjahr soll er sich abwertend über einen Burmesen geäußert haben, "slope" sagte er. "Slope" ist ein im Englischen nicht sehr feines Wort für Asiaten. "Rassist", hieß es danach. Was er irgendwie schlüssig dementierte: "Ich bin kein Rassist. Ich sitze sogar gerade in einer Bar neben einem Mann, der an der Grenze zu Wales wohnt..." Die BBC war peinlich berührt. Aber die Kollegen May und Hammond sprangen dem Kumpel zur Seite. Sie verteidigten ihn als "gigantischen Schwanzkopf" und veritablen "Idioten". Aber Rassist? No.

Nur kurz darauf geriet ein drei Jahre altes Video an die Öffentlichkeit, in dem Clarkson beim Aufsagen des Kinderreims "eeny, meeny, miny, moe" auch das verpönte Wörtchen "Nigger" murmelte. Er entschuldigte sich selten kleinlaut. Zeter und Mordio in Britannien, seine Ablösung wurde gefordert, die BBC war wieder peinlich berührt und sprach eine ultimative Warnung aus. Noch einmal... und... Sie wissen natürlich, was sie an ihm haben.

"Wir wollten wirklich alles richtig machen"

Jeremy Clarkson ist, mit Verlaub, ein rechter Kotzbrocken. Aber er ist immerhin ein lustiger Kotzbrocken. Und ein Meister der gewagten Metapher. Einmal sagte er in seiner Sendung über einen Jaguar: "Er ist sehr schnell und sehr, sehr, sehr laut. Und in den Kurven kriegt er seinen Schwanz schneller raus als George Michael." Ein andermal riet er, einen Suzuki zu meiden wie "ungeschützten Sex mit einem äthiopischen Transvestiten". Die Sprüche haben es auf der Insel zu einem feststehenden Begriff geschafft: "Clarksonisms", Clarksonismen.
Das muss man erst mal schaffen.

Nun schaffte er es, Argentinien gegen sich aufzubringen. Und diesmal ist die BBC nicht peinlich berührt, sondern verteidigt das Team und spricht, wie gesagt, von einem Zufall. H982 FKL als Nummernschild in Südamerika an einem Porsche, den ausgerechnet das fleischgewordene Fettnäpfchen Jeremy Clarkson pilotiert, ist allerdings ein verdammt großer Zufall. Clarkson beteuert: "Wir wollten wirklich alles richtig machen." Gerade in Argentinien. Und zumindest das klingt glaubhaft. Sie wollten die Dreharbeiten ursprünglich mit einem Auto-Fußballspiel beenden - Argentinien gegen England. Aber dann kam der Mob, dann flogen Steine, und dann flohen sie. Clarkson gibt zu: "Ein viel besseres Ende."

Die Show wird übrigens Weihnachten ausgestrahlt.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?