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Alter Schwede: Amerikaner fährt einen Volvo drei Millionen Meilen

Drei Millionen Meilen sind 6200 Mal die Strecke Hamburg-München. Oder die Fahrleistung von Irvin Gordon. Der Amerikaner hat dafür 46 Jahre gebraucht - mit einem Auto und dem nach wie vor ersten Motor.

Irvin Gordon kommt ins Schwärmen: "Der Schwede ist eine echte Schönheit", sagt der 72-Jährige mit einem leisen Seufzen. "Die Form, der Stil - einfach Klasse. Auch nach fast einem halben Jahrhundert noch." Was Gordons Herz erwärmt ist sein Auto: Der Amerikaner hat seinen Volvo P1800S seit 46 Jahren und er steht mit ihm im Guinnessbuch. Demnächst will er einen neuen Rekord aufstellen: Drei Millionen Meilen oder 4,8 Millionen Kilometer mit ein und dem selben Wagen. Und mit dem ersten Motor.

"34.000 Meilen fehlen mir noch. Aber ich habe keine Eile", sagt er und lehnt sich zurück. Der pensionierte Lehrer lebt auf Long Island, der beschaulichen Insel, die so gar nichts mit ihrem westlichsten Zipfel zu tun hat, der zu New York gehört. Von dort startet Gordon seine Reisen in die USA. 4,8 Millionen Kilometer sind so bislang auf dem Tachometer. Das ist, als wäre er 120 Mal um die Erde gefahren. Oder zwölfmal zum Mond. Oder einfach mit Tempo 100 fünfeinhalb Jahre lang Auto gefahren. Am Stück. Ohne anzuhalten, zu schlafen oder zu essen. Geschweige denn, den Wagen zu wechseln.

Als Gordon den Wagen kaufte, war er 25. Neupreis: 4150 Dollar. Heute kostet bei Manhattan-Volvo selbst ein zwölf Jahre alter Gebrauchter noch mehr als das Doppelte. "Aber hey, damals war das ein Jahreslohn!", sagt der Ex-Lehrer. Extras waren da nicht drin. "Ich habe nur noch das Radio aufgebessert. Serienmäßig gab es Kurzwelle, ich habe das bessere mit UKW genommen." Aufpreis: Zehn Dollar. "Das waren über all die Jahre zehn verdammt gut angelegte Dollar."

"Der Alte ist doch immer noch der Schönste"

Eine Klimaanlage habe der Wagen auch: "Eine im Stil von 1966: Fenster runterkurbeln und Tempo 100 fahren." Dafür sei schon damals die Sicherheitsausstattung vorbildlich gewesen. "Drei-Punkt-Gurte! Das musste man damals suchen. Ich weiß, das klingt heute albern. Aber damals sagten mir Leute, ob das nicht übertriebene Sicherheit wäre."

Als sein Auto 1987 eine Million Meilen geschafft hatte, schenkte ihm Volvo einen Neuwagen. 2002 bei der zweiten Million noch einen. "Tolle Autos", sagt Gordon, aber es klingt, als wolle er sich selbst überzeugen. "Der Alte ist doch immer noch der Schönste." Gordon fährt einfach drauf los, ein Hobby eben. "Manche sitzen an der Bar, ich sitze hinterm Steuer." Dann genießt er es, von Leuten angesprochen zu werden. "Die staunen dann, machen ein Foto und immer öfter sagt einer "Ach, Sie sind das!"." Er hat es zu einer gewissen Bekanntheit gebracht. Schließlich steht er in Guinnessbuch der Rekorde.

Den Text des Nummernschildes kann man in den USA frei wählen und auf Gordons steht MILNMILR. "Na ja", sagt er und zuckt entschuldigend mit den Schultern, "das war, als ich Millionenmeiler war. Jetzt sind es ja fast drei, aber ein neues Nummernschild wäre doch Quatsch." Es ist die längste Beziehung seines Lebens. Von seiner Frau, mit der er immerhin zwei Töchter hat, ist er längst geschieden.

Chris Melzer, DPA / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(