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Autotrend 2018: Ein Jahr der Geländeoptik - diese Flut von neuen SUVs rollt an

Kein Hersteller ohne SUV, keine Baureihe ohne Crossover. Geländeoptik in allen Varianten ist der neue Standard. Die Spanne reicht von Autozwergen wie dem Kia Picanto XL bis hin zu luxuriösen Studien wie dem BMW X7 Concept.

Der neue kompakte Seat Arona Crossover.

Der neue kompakte Seat Arona Crossover.

Beim Antrieb dreht sich auf der IAA 2017 alles ums Thema Elektro – zumindest was die Zukunft angeht. Ab 2020 wird elektrifiziert und schon vor 2030 wird es kaum noch Fahrzeuge geben, die nicht mit Strom angetrieben werden können.

Autotrend 2018: Der Kunde will es so: Eine Flut von neuen SUVs rollt an
VW T-Roc: Programmierter Erfolg, neben dem T-Roc sieht ein Golf blass aus.

VW T-Roc: Programmierter Erfolg, neben dem T-Roc sieht ein Golf blass aus.

Und das werden vor allem aber SUVs sein. Denn in Sachen Design sind sich die Kunden nach wie vor einig: Ein Auto kann klein, mittel oder riesig sein, Hauptsache es bringt den SUV-Look mit nach Haus. Seitdem die markante Form so geschrumpft wurde, dass auch Wagen der Kompaktklasse und noch kleinere Baureihen als Geländegänger auftrumpfen können, ist der Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.

Das SUV beerbt die Bauformen von Limousine, Kombi und Kompakten gleichermaßen. Langgestreckte Varianten mit großem Laderaum, wie von Volkswagen vorgestellt, haben nun sogar das Zeug junge Familien vom Minivan fortzulocken. Was noch fehlt, ist eine Offroad-Optik für Nutztiere wie den Citroen Berlingo.

Die Fotostrecke zeigt 20 neue SUVs auf der IAA 2017 und ist nur eine Auswahl, die sich problemlos erweitern ließe. Die Spitze bilden Traumwagen wie der BMW X7 Concept, aber SUV gibt es für jeden Geldbeutel. Preisbrecher ist der neue Dacia Duster. Den größten Erfolg im Markt traut man dem Crossover von VW, dem T-Roc, zu. So eine heiße Kiste hat VW schon seit langem nicht mehr hingestellt. Angesichts des moderaten Aufpreises fragt man sich, wer in Zukunft noch den Standard-Golf kaufen wird.

Spannend sind auch die beiden Neuerungen von Kia. Der Kia Picanto Xline beweist, dass kein Auto für eine Crossover-Optik zu klein sein kann. Doch auch viel Plastikbeplankung macht aus einer Maus keinen Löwen. Stimmiger sieht die SUV-Verwandlung beim Kia Stonic aus. Aus dem Kleinwagen Kia Rio wird so ein schickes Design-Auto für die Stadt.

Auf jedem Stand das gleiche Bild: Irgendeinen neuen SUV hat jeder im Angebot. Da kann die Umwelthilfe noch so schäumen und Strafsteuern fordern: Der SUV ist längst das neue Standard-Auto geworden.


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.