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VW Transporter: So enttäuschend ist der Bulli-Nachfolger

Volkswagen stellt mit großem Aufwand die sechste Generation seiner Transporter-Allzweckwaffe vor. Aber Überraschungen halten sich sowohl bei Design als auch Innovationen in Grenzen.

Der neue T6 hat mit seinem legendären Ahnen T1 nicht mehr viel gemein

Der neue T6 hat mit seinem legendären Ahnen T1 nicht mehr viel gemein

Die neueste Generation des VW Bulli wird den Erzrivalen von Mercedes keine Furcht einjagen. Die V-Klasse überraschte vor einigen Monaten in Sachen Komfort, Ausstattung und Design viele. Umso blasser erscheint die sechste Generation des VW Transporters, der sich besser und moderner denn je präsentiert, jedoch den großen Sprung nach vorn vermissen lässt. Schließlich war der 13 Jahre lang gebaute T5 in seiner Liga zumindest bei den PKW-Modellen jenseits echter Konkurrenz und zeigte Wettbewerbern von Opel, Mercedes, Fiat oder Mercedes wie es richtig geht.

VW Transporter: Blasser Star
VW Transporter 2015: feiert seine Weltpremiere in Amsterdam

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Keine Revolution

Doch die Generation sechs, die jetzt mit einem Großevent inklusiv Kurzkonzert von Mark Knopfler seine Weltpremiere feierte, bleibt zumindest auf den ersten Blick hinter den großen Erwartungen zurück. Bereits beim Design mutet der VW T6 eher an wie eine gründliche Modellpflege. Und auch bei der Technik sind die Sprünge im Vergleich zum Vorgänger überschaubar. Im Innern des gleiche Bild. Gutes wird besser gemacht - aber ein wirklich großer Schritt, um sich wie ehemals deutlich von der Konkurrenz abzusetzen? Eher nicht. Effizientere Motoren, die überfälligen elektrischen Sitze vorne und endlich eine ebensolche Heckklappe - alles praktisch und sinnvoll, aber eben auch das, was man an Komfortausstattungen in dieser Liga erwarten kann. Unverändert wird der variantenreiche VW Transporter als Großraumlimousine (Multivan und Caravelle), Transporter (Kastenwagen, Pritsche, Kombi und Doppelkabine) sowie als Campingversion des California gebaut. Durch zwei Radstände und drei Dachhöhen ergeben sich letztlich über 500 Möglichkeiten, seinen Traum-Transporter auf alle nur erdenklichen Nutzbarkeiten vorzubereiten.

Angetrieben wird der VW T6 wahlweise von vier Diesel- oder zwei Benzinmotoren in einem Spektrum von schmalen 84 bis zu kraftvollen 204 PS, wobei es verschiedenste Kombinationen mit Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb gibt. Für die geschlossenen Varianten findet sich in der Ausstattungsliste erstmals eine adaptive Dämpferregelung. Das bekannte Sicherheitspaket des T5 wird um Details wie Abstandstempomat oder einen Notbremsassistenten (Front Assist) ergänzt. Erstmals wird der VW-Transporter zudem mit LED-Scheinwerfern und entsprechenden Rückleuchten zu bekommen sein.

Der Innenraum glänzt in Klavierlack.

Der Innenraum glänzt in Klavierlack.

Ladevolumen bis zu 5,8 Kubikmeter

Der Laderaum des Kastenwagens hat eine Ladefläche von 4,3 Quadratmetern; das Volumen beträgt ladefreudige 5,8 Kubikmeter. Neben rechter Schiebetür und Normaldach inkl. Heckklappe gibt es optional unter anderem doppelte Heckflügeltüren, eine weitere Schiebetür links oder Laderaumtrennwände mit oder ohne Fenster, halbhoch mit oder ohne Polsterleiste. Wer sich beim VW T6 Kastenwagen für den längeren Radstand oder ein höheres Dach entscheidet, kann das Laderaumvolumen auf bis zu 9,3 Kubikmeter erweitern. Dem gegenüber lässt sich die Kombiversion mit bis zu neun Sitzplätzen in drei oder vier Sitzreihen ausstatten. Noch mehr Variationsmöglichkeiten bieten die beiden Versionen Pritsche und Tiefpritsche sowie das reine Fahrgestell für externe Aufbauten. Je nach Radstand sind hier Single- oder Doppelkabinen kombinierbar. Die Zuladung variiert je nach T6-Modell zwischen 502 und 1.224 Kilogramm.

Die Modelle für die Privatfahrer

Die meisten Privatkunden werden sich für die beliebten Varianten VW Transporter Multivan und Caravelle mit einem entsprechenden Angebot an Einzelsitzen sowie Bänken entscheiden. Die Highline-Ausstattung bieten unter anderem elektrische Schiebetüren und eine automatisierte Heckklappe. Alle Modelle kennzeichnen das bekannt große Platzangebot sowie zahlreiche Ablagen im Innenraum. Die Preise des VW Transporters werden sich schon wegen der starken Wettbewerbssituation am Vorgänger orientieren, der als VW Multivan 2.0 TDI Startline mit 84 PS bei rund 32.000 Euro beginnt.

Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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