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BMW bringt 2er Gran Coupé: Das nächste Coupé mit vier Türen

BMW streicht 2er Gran Tourer und den 3er GT, legt im Frühjahr 2020 jedoch ein viertüriges Coupé vom 2er auf. Das Topmodell trägt die Bezeichnung BMW M 235i Gran Coupé.

BMW 1er Limousine China

BMW 1er Limousine China

Wenn es neben den allgegenwärtigen SUV überhaupt noch einen Volumentrend gibt, dann sind es die viertürigen Coupés, die mittlerweile immer kleiner werden. Nachdem BMW seinen 1er in diesem Sommer mit einem komplett neuen Modell auf die Frontantriebsplattform umstellt, wird es in einem Jahr auch ein viertüriges 2er Gran Coupé geben. Zu gut verkauft Audi seinen A3 auch als Limousine und zu viele Kunden können sich für den Mercedes CLA erwärmen, der nicht nur als viertüriges Pseudo-Coupé, sondern auch als Shooting Brake zu bekommen ist. Bisher bietet BMW nur für den chinesischen Markt eine viertürige 1er Limousine. Seine offizielle Weltpremiere feiert das BMW 2er Gran Coupé auf der Los Angeles Autoshow 2019 im November.

Das nächste Coupé mit vier Türen
BMW 1er Limousine China

BMW 1er Limousine China

Dann zieht BMW nach und will damit insbesondere in den USA und Europa Kunden im Alter zwischen 30 und 40 Jahren locken. Das BMW 2er Gran Coupé trägt eine komplett neue Formensprache, denn vorbei ist es mit der langen Motorhaube, die zukünftig nur noch das 2er Coupé haben wird. Bei ihm haben sich die BMW-Entwickler wegen der Nähe zum BMW M3 / M4 nicht getraut, auf die Frontantriebsplattform zu wechseln. Das neue 2er Gran Coupé bekommt eine Front im Stile des BMW Z4 ohne die schicke lange Motorhaube. Vielmehr steigt die Schulterlinie zum nur noch angedeuteten Hofmeisterknick leicht nach hinten an, während das Heck über einen kurzen Stummeldeckel verfügt, der das 2er Gran Coupé nicht elegant, aber allemal dynamisch macht. Die serienmäßigen LED-Leuchten ziehen sich dabei leicht nach oben in die Seitenteile. Anders als beim 4er Gran Coupé verzichtet der kleinere 2er Bruder auf eine große Heckklappe.

Die Hecktür hätte insbesondere zu viel Kopffreiheit gekostet, denn üppig ist das Platzangebot im Fond des neuen Gran Coupés nicht und Personen über 1,80 Metern sollten sich Haare nicht toupieren, bevor sie in den neuen Bayern steigen. Im Innenraum gibt es ansonsten das gleiche Paket, was man auch vom neuen 1er BMW kennt. Auf Wunsch gibt es zwei 10,25 Zoll große Displays und das Bediensystem der neuesten Generation. Mit einer Länge von knapp 4,60 Metern greift das neue Modell von unten sogar den wiederum gewachsenen 3er an, der seit kurzem auf dem Markt ist.

Der Basismotor im 2er Gran Coupé wird ein 1,5 Liter großer Dreizylinder des BMW 218i sein, der rund 140 PS hat. Die weiteren Vierzylinderversionen leisten 190 PS (220i), 224 PS (225i) und 265 PS (230i). Es wird erwartet, dass es auch im viertürigen Coupé drei Dieseloptionen mit 150 PS (218d), 190 PS (220d) und 231 PS (M 225d X) geben wird. Sechszylinder sind aufgrund der Quereinbauweise des Triebwerks nicht mehr möglich. Topmodell ist der 306 PS starke BMW M 235i Gran Coupé, der damit jedoch einen nennenswerten Leistungsnachteil gegenüber der direkten Konkurrenz hat. Audi RS3 und Mercedes CLA 45 AMG leisten in der Kombination mit Doppelkupplungstriebe und Allradantrieb rund 400 PS. Eine Plug-In-Hybridversion dürfte jedoch gesetzt sein, denn das kommende 2er Gran Coupé basiert auf der FAAR-Plattform, die aus der UKL-Architektur von BMW weiterentwickelt wurde und die aktuellen Generationen von Mini, 2er Active Tourer und Grand Tourer beheimatet. Diese modifizierte Architektur ermöglicht unter anderem einen vollständig elektrischen Antriebsstrang, sodass zumindest ein elektrischer 1er BMW gesetzt scheint und auch ein elektrisches 2er Gran Coupé möglich ist.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.