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Fahrbericht: Mazda BT-50 XL-Cab: Nach oben offen

Pickup sind praktisch, aber in Deutschland nicht gerade der Renner - sie verkaufen sich hierzulande nur in homöopathischen Dosen. Jetzt hat Mazda seinen Kleinlaster BT-50 aufgefrischt und hofft auf mehr Erfolg.

Außerhalb der großen Städte gehört der Pickup in den USA genauso zur familiären Grundausstattung wie der Eisschrank, der Basketball-Korb an der Garage oder das McDonalds um die Ecke. In Deutschland dagegen haben die Kleinlaster mit der offenen Ladefläche Exotenstatus. Gerade mal 800 Pickup des Typs BT-50 hat Mazda vergangenes Jahr hierzulande verkauft, überwiegend an gewerbliche Kunden. Insgesamt schätzt man bei Mazda den Gesamtmarkt in Deutschland auf weniger als 12.000 Fahrzeuge. Ein Facelift soll nun den Marktanteil des Mazda-Lasters ankurbeln.

Wobei sich die Veränderungen vor allem auf optische Kosmetik konzentrieren - unter dem Blech bleibt praktisch alles wie gehabt. Angeboten wird der BT-50 in den beiden Versionen L-Cab (mit gegenläufig öffnenden Türen und wenig Platz in der zweiten Reihe) und XL-Cab (mit vollwertiger Doppelkabine). Überarbeitet wurde vor allem die Frontpartie. Der Fünf-Punkt-Grill wurde klarer herausgearbeitet, die neuen Frontscheinwerfer geben dem BT-50 mehr Breite. Die Seitenspiegel sind nun beheizbar. Im Innenraub verpasste Mazda dem Pickup eine neue, bernsteinfarbene Beleuchtung für die Instrumente, neue Stoffe und zusätzliche Farben. Die Mittelkonsole hat nun eine komplett mattsilberne Optik. Und einen Anschluss für den MP3-Player gibt es jetzt auch.

Platz für vier ist reichlich in der Doppelkabine. Zumindest vorne. Hinten wird es ein wenig eng. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, alles ist gut erreichbar und übersichtlich. Auch, wenn der ein oder andere Schalter einen qualitativ nicht unbedingt sehr vertrauenerweckenden Eindruck macht: Wie in einem Kleinlaster fühlt man sich im BT-50 nicht. Man sitzt ähnlich wie in einer Limousine - nur angenehm hoch über dem Verkehr und mit bester Übersicht.

Austauschwanne

Auch fahren lässt sich der Pickup fast wie ein Pkw - mit ein paar kleinen Einschränkungen: Mehr als 158 km/h sind nicht drin und die Lenkung ist deutlich zu schwammig und braucht lange, bis sie anspricht. Das Lenkrad verträgt im Geradeauslauf fast einen Vierteldrehung, bis sich was tut. Der Wendekreis ist dabei mit 13,6 Meter ziemlich üppig. ESP gibt es für den BT-50 auch nicht gegen Aufpreis.

Funktional die Ladefläche. Sie bietet von der Grundfläche her reichlich Platz für eine Euro-Palette und hält eine Zuladung von fast 1,2 Tonnen aus. Die Heckklappe lässt sich mit einem Griff so klappen, dass sie eine ebene Fläche mit dem Laderaumboden bildet - das erleichtert das Beladen. Die Ladewanne selbst ist in einem Stück aus widerstandsfähigem Plastik gegossen. Verzurrhaken und Führungsschienen für Zwischenwände helfen beim Sichern der Ladung. Und sollte es mal Bruch geben, lässt sich die Wanne mit ein paar Schrauben lösen und einfach auswechseln.

Deutsche mögen keine Pickup, weil ihnen bei dem miesen Wetter in Mitteleuropa ständig die Ladung nass wird? Für den BT-50 gibt es reichhaltig Zubehör, das alles trocken hält: fest verzurrbare Container, komplette Dächer. Aber wozu? Nach oben offen ist nicht nur praktisch, wenn man Palmenkübel oder aufrecht stehende amerikanische Kühlschränke transportieren muss.

Ohne Filter

Unter der Motorhaube arbeitet der gleiche 2,5-Liter-Diesel wie beim Vorgänger. Der Common Rail-Motor entwickelt eine Leistung von 105 kW/143 PS und ein maximales Drehmoment von 330 Nm ab 1800 U/min. Das reicht, um aus dem BT-50 eine probate Zugmaschine zu machen, die bis zu drei Tonnen Anhängelast schleppen kann. Der Verbrauch ist mit 8,9 Litern Diesel auf 100 km beachtlich. Noch beachtlicher: Auch mit der Modellpflege bietet Mazda kein Rußfilter für den Pickup an.

In Deutschland bietet Mazda den BT-50 ausschließlich mit zuschaltbarem Allradantrieb an, der ganz klassisch über einen zweiten Schaltknauf aktiviert wird. Der Mazda wird dadurch zwar nicht zur Gebirgsziege, kommt aber auch mit rauerem Gelände, Schlamm und kleineren Wasserläufen klar. Umgeschaltet werden kann zwischen Allrad- und Hinterradantrieb auch während der Fahrt. Bei besonders schweren Fällen hilft ein Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf an der Hinterachse.

Geblieben sind auch das robuste Chassis auf dem Leiterrahmen und die Blattfedern an der starren Hinterachse. Die Federn sind besonders lang ausgelegt und haben größere Dämpfer verpasst bekommen. Auch, wenn das die Federung bei unbeladenen Fahrten etwas verbessert: Nach wie vor poltert die Hinterachse ziemlich ruppig über schlechte Straßen.

Zum Basispreis von 26.900 Euro kommt der XL-Mazda BT-50 schon ziemlich komplett - nur Klimaanlage und Metalliclack stehen noch zusätzlich in der Liste. Und reichlich Zubehör zum Tunen - der Ladefläche.

Jürgen Wolff / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(