HOME

Fahrbericht: Seat Ibiza 1.4 TDI Ecomotive: Sparspaß mit Fahrspaß

Seats kleiner Spritsparer geht nach gut einem Jahr bereits in die zweite Generation. Der Ibiza Ecomotive basiert auf der gerade komplett runderneuerten Modell-Reihe - und verbindet Fahrspaß mit Sparspaß.

Offiziell liegt der Durchschnittsverbrauch des neuen fünftürigen Ecomotive-Ibiza bei nur 3,7 Litern Diesel - das entspricht einer CO2-Emission von lediglich 98g/km und ist damit deutlich unter dem Grenzwert von 120g/km, den die EU anstrebt. Möglich werden diese Werte durch ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Beim 1.4-Liter-TDI-Motor aus dem VW-Konzernregal wurde vor allem die Software optimiert. Dazu kommt Feinschliff an Gewicht, Aerodynamik und Reifen.

Bei der Aerodynamik konzentrieren sich die Optimierungen vor allen auf Front, Heck und ein bisschen Feinschliff rund um die Rädern. Vorne wurde vor allem der Kühlergrill komplett geschlossen, um Luftverwirbelungen zu vermeiden. Dazu kommen Änderungen am unteren Lüftungsgitter und ein speziell zugeschnittener, um 40 mm größerer Frontspoiler. Besonders wichtig, sagt Seats Produktentwickler Pere Vidal, sei zudem die Funktion des hinteren Dachkantenspoilers. Und schließlich sorgen kleine Elemente an den Hinterrädern für eine günstigere Führung des Luftstroms. Der Cw-Wert sank so von 0,33 beim normalen Ibiza auf 0,30 beim Ecomotive. Der Lohn laut Vidal: 5,2 g CO2 weniger pro Kilometer.

Den zweitgrößten Einspareffekt schafften die Seat-Ingenieure mit 4,9 g CO2 beim Optimieren der Motorsteuerung des Dreizylinders. Über Softwaretuning veränderten sie dabei vor allem die Einspritzzeiten und den Einsatz des Turboladers. Dazu kommt ein wartungsfreies Partikelfilter, das mit dem Oxydationskatalysator zu einem Modul zusammengepackt ist: Die Motorsteuerung prüft ständig den Zustand des Filters und aktiviert bei Bedarf die Regeneration.

Russische Mechaniker haben einen Bentley-Panzer aus Luxuswagen und Kettenfahrzeug gebaut.

Mehr Druck

Mit 4,5 g CO2-Einsparung fast genauso viel Effekt wurden über die Reduktion des Leergewichtes um 10 kg auf nun 1090 kg erreicht. Und die letzten 1,4g CO2 in der Rechnung holte man durch den Einsatz von 14"-Rädern mit geschlossenen Radkappen und einen höheren Reifendruck von 2,9 bar vorne und 2,7 bar hinten rein. Fazit: Statt der beim herkömmlichen 1.4-TDI-Ibiza üblichen 114g CO2/km pustet der Ecomotive nur 98g in die Luft.

Gut fahren lässt sich mit dem grünen Spanier dennoch - von den Fahrwerten her sogar noch einen Tick besser als mit der Normalausführung. So stieg die Höchstgeschwindigkeit laut Antonio Valdivieso vom Seat Marketing sogar um acht auf nun 177 km/h. Und den Standardspurt von 0 auf 100 km/h schafft der Sauber-Seat in 12,9 Sekunden und somit 0,2 Sekunden schneller als sein Bruder. Auf der Straße ist der Ecomotive denn auch nicht minder agil unterwegs wie andere Kleinwagen mit 80 PS sonst auch. An der Ampel kommt er flott in die Puschen, überholen ist kein Problem und auch längere Fahrten gestalten sich so entspannt, wie es in dieser Klasse eben möglich ist.

Unterm Strich konnten die Seat-Ingenieure den Norm-Verbrauch des Ibiza auf 3,7 Liter Diesel senken - der nicht so verbrauchsoptimierte 1,4-TDI kommt auf 4,3 Liter. Außerhalb geschlossener Ortschaften wird der kleine Seat mit 3,0 Liter Normverbrauch sogar zum echten Drei-Liter-Auto. Und selbst innerstädtisch gibt er sich mit 4,9 Liter auf 100 km noch sehr bescheiden. Trotz des mit 45 Litern relativ klein dimensionierten Tanks reicht das für eine Reichweite von theoretisch 1200 Kilometern. Warum Seat keine Start-Stopp-Automatik eingebaut hat, kann auch Pere Vidal nicht schlüssig erklären - sie stehe jedoch für kommende Facelifts auf der Agenda.

Kein Verzicht

In der Praxis fällt der Verbrauch bei normaler Fahrweise naturgemäß deutlich höher aus als auf dem Prüfstand - aber auch dann kommt man mit einer Fünf vor dem Komma gut hin. Wer es auf besonders verbrauchsarmes Fahren anlegt, der kann aber tatsächlich auch mit 3,6 Litern auskommen - gemessen im Stadt/Land-Mix und bei einem Durchschnittstempo von 73 km/h.

Verzichten muss man beim Ecomotive auf kaum etwas: Der kleine Iberier verbindet Sparspaß mit Fahrspaß. Aus Gewichtsgründen wurden in der Ausstattungsliste nur ein paar Extras wie das elektrische Panoramadach oder die Armstütze zwischen den Vordersitzen gestrichen. Ansonsten unterscheidet sich der Ecomotive innen kaum von der Serienversion: wahlweise fünf oder drei Türen, sechs Lautsprecher, Sitzhöhenverstellung, Zentralverriegelung, dazu elektronische Helfer wie ABS, ESP, Berganfahrhilfe, Reifenkontrollanzeige und mehr. Als Extras gibt es unter anderem Klimaanlage, Tempomat, Einparkhilfe & Co.

In Deutschland werden Käufer des Eco-Ibiza nicht nur an der Tankstelle belohnt. Auch das Finanzamt spielt mit - wenn auch gewohnt knickrig: Im Rahmen des gerade beschlossenen Konjunkturpaketes und bei einer Zulassung vor dem 31. Juli 2009 ist er für ein Jahr von der Steuer befreit. Der Kaufpreis in Deutschland steht noch nicht fest - im Seat-Heimatland Spanien werden es 14.816 Euro sein. Der Vorgänger kostete in Deutschland 14.690 Euro. Das spricht auch hierzulande für einen Basispreis sauber unter 15.000 Euro.

Jürgen Wolff / pressinform / PRESSINFORM

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?