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Fiat Panda Die tolle Kiste startet wieder durch


Fiat schickt die nächste Panda-Generation auf die Straße. Der Winzling ist größer und behaglicher geworden. Doch er trifft auf einen gefährlichen Gegner: den VW Up.

Seit 31 Jahren flitzt der Fiat Panda durch die Innenstädte der europäischen Welt. Ursprünglich von Stardesigner Giorgetto Giugiaro als "rollende Kiste" extrem kastenförmig designt, ist die neueste Generation wesentlich weicher und runder ausgefallen. Aber auch Panda Nummer Drei soll funktionales Design und perfekte Raumökonomie verbinden.

In Frankfurt fällt der kleine Panda in der italienischen Halle der IAA zwischen den ganzen Alfas, Lamborghinis, Ferraris und den Models nicht besonders auf. Trotzdem prägte der mehr als 6,5 Millionen Mal verkaufte Panda die Straßen mehr als die atemraubende Rennspielzeuge in der Halle.

Einfacher wird die Welt für den Panda nicht werden. Im Kleinstwagenzirkus gibt es einen gefährlichen Neuzugang, den VW Up. Wenn die Mikro-Baureihe von VW Erfolg haben soll, kann dies nur auf Kosten anderer geschehen.

Der Panda ist sowohl als Zweitwagen als auch als Einstiegsauto für Studenten schon immer der Inbegriff der Einfachheit aber auch der Praktikabilität gewesen. Beim neuesten Spross der Fiat-Familie ist das nicht anders. Der 3,65 Meter kurze Fünftürer bietet fünf Personen Platz, die sich trotz seiner niedrigen Höhe über jede Menge Kopffreiheit im Fond freuen können. Das sollten sie auch, denn lange Beine haben nichts zu lachen. Etwas Platz verschafft die verstellbare Rückbank. Durch die leicht erhöhte Sitzposition der Hinterbänkler und die recht groß ausgefallenen Fenster genießen alle Insassen einen schönen Rundumblick.

Für den Antrieb sorgen vier unterschiedliche Motoren, drei Benziner sowie ein 1,3 Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 75 PS. Auf der Benzinerseite sorgen zwei 0,9 Liter-Zweizylinder mit 65 PS in der Saugmotor- und 85 PS in der Turbovariante für Vortrieb. Die dritte Alternative im Benzinbereich stellt der aus dem 500er und dem Punto bekannte 1,2 Liter Vierzylindermotor mit 69 PS dar. Für die Sicherheit des Fronttrieblers sorgen serienmäßig vier Airbags und mit ein wenig Verspätung ein Notbremsassistent, der im Geschwindigkeitsbereich unterhalb von 30 km/h Hindernisse automatisch erkennt und den Panda selbsttätig abbremst. Ebenfalls mit ein wenig Verspätung wird es wieder einen Allradantrieb für den kleinen Fiat geben.

Im Cockpit herrscht ein geordnetes Chaos. Kenner des Ur-Panda werden über das Klavierlack-Design und die symmetrisch angeordneten Klimaeinstellschalter nur ein müdes Lächeln übrig haben. Kommt es beim Panda doch hauptsächlich auf Funktionalität an. Beim Händler soll der Fiat Panda Ende des ersten Quartals 2012 stehen.

Marcel Sommer/Press-Inform

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