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Ford Edge HySeries Drive: Brennstoff für den Ami

Der schwer angeschlagene US-Konzern Ford hält an seiner Öko-Linie fest. 2020 sollen Elektroautos auf der Straße sein, deren Batterien von Brennstoffzellen aufgeladen werden. Als einziger SUV ist der Ford Edge bereits mit dieser Technologie unterwegs.

Von Michael Specht

Lediglich 25.735 Dollar müsste der Kunde für einen gewöhnlichen Ford Edge hinlegen und er könnte mit einem 265 PS starken Sechszylinder vom Händlerhof fahren. Dass dieses Modell auch leicht das 50-fache kosten kann, ohne dass es äußerlich anders aussieht und sogar noch weniger Leistung hat, verwundert doch etwas. Dabei ist weder der Motor vergoldet, noch der Innenraum mit Svarowksi-Diamanten ausgeschlagen. Im Gegenteil, auch im Edge "HySeries Drive" verbreitet schnödes Plastik ein typisch amerikanisches Cockpit-Ambiente.

Was diesen besonderen Edge teuer macht, sind seine Technik und seine Einmaligkeit. Unter dem Blechkleid steckt der Antrieb von übermorgen - zumindest stellt ihn sich Ford so vor. Hinweise darauf geben schon die beiden runden "Tankdeckel" am vorderen und hinteren Kotflügel. "110-220 Volt" heißt es vorne, "Hydrogen" steht hinten. Der Edge "HySeries Drive" ist ein Plug-in-Elektroauto, dessen Batterien zu Hause an der Steckdose und während der Fahrt von einer Brennstoffzelle geladen werden. Die Brennstoffzelle wiederum bezieht ihre Energie aus dem Wasserstofftank unter dem Mitteltunnel.

Die Brennstoffzelle spielt nicht mehr die Hauptrolle

Eine derartige und auch fahrbare Antriebskonfiguration in einem SUV ist bislang einmalig. Gewöhnlich werden Brennstoffzellen im Auto genutzt, um direkt den Elektromotor mit Strom zu versorgen. Die Batterie ist lediglich dafür zuständig, beim Starten und Beschleunigen zu helfen. Prototypen und Forschungsfahrzeuge von General Motors, Toyota, Mercedes, Volkswagen, Nissan und andere arbeiten so. "Weil jetzt die Batterie die Grundlast deckt, konnten wir die gesamte Brennstoffzellentechnik um 50 Prozent verkleinern", sagt Roland Krüger, der Leiter für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technik im europäischen Forschungszentrum von Ford in Aachen.

40 Kilometer sollen die Lithium-Akkus durchhalten und den gut 2,5 Tonnen schweren Edge lautlos durch den Verkehr bringen. Doch schon nach etwa 25 Kilometer schaltet sich die Brennstoffzelle zu, um die Batterie wieder zu laden. "Wer täglich 80 Kilometer fahren muss, käme auf einen durchschnittlichen Verbrauch von nur 2,8 Liter/100 km", so Krüger. Mit 4,5 Kilogramm Wasserstoff unter 350 bar Druck soll der Edge sogar eine Reichweite von 320 Kilometer schaffen - und bleibt während der gesamten Strecke ein ZEV, ein Zero Emission Vehicle.

Der Elektromotor ist ein Grüner

Elektromotoren besitzen unter allen Antriebsmaschinen den besten Wirkungsgrad. Bis zu 98 Prozent der zugeführten Energie setzen sie in Bewegung um. Verbrennungsmotoren erreichen knapp ein Drittel, der Rest ist heiße Luft. Zudem machen E-Motoren weder Lärm oder verbrauchen Öl, noch produzieren sie Abgase. Obendrein kann sich der Fahrer bei jedem Tritt aufs Gaspedal freuen. Aus dem Stand heraus liefern E-Motoren ihre höchste Kraft und ermöglichen eine Beschleunigung, die manchem Sportwagen gut zu Gesicht stehen würde. Dafür ist nicht einmal ein Getriebe nötig.

Auch der Edge setzt sich mit Nachdruck in Bewegung, reagiert spontan auf Stromzufuhr. Zumindest dann, wenn die "Sport-Taste" auf der Mittelkonsole gedrückt wird und den beiden je 65 kW (89 PS) starken E-Motoren (einer vorn, einer hinten) der volle Saft zur Verfügung steht. Leuchtet auf dem Schalter allerdings das "off", geht es merklich gemächlicher voran. Dafür reicht der Strom dann länger.

Sparen lässt sich auch mit dem Schalter daneben, auf ihm steht "Max Regen" zu lesen. Doch wer denkt, es handelt sich hierbei um die schnellste Stufe der Scheibenwischer, irrt. Es steht für den höchsten Grad der Energierückgewinnung (Regeneration). Der Edge verzögert über die E-Motoren bei Gaswegnahme deutlich stärker und speist so wesentlich mehr Strom in die Batterie.

Doch auch die besten Lithium-Ionen-Zellen halten nicht ewig durch. Trotz enormer Fortschritte in vergangenen Jahren, der Akku bleibt die Achillesferse des Elektroautos. Selbst eine dreimal so schwere Batterie wie jene im Edge (140 Kilo) schafft vielleicht gerade eine Reichweite von 100 Kilometern. Viel zuwenig in einem Land wie Amerika.

Ohne Range Extender kein Elektroauto

Aus diesem Grund setzen die Autohersteller auf so genannte Range Extender (Reichweitenverlängerer). Sie stellen eine kostengünstige Zwischenlösung auf dem Weg zum reinen Elektroauto dar. General Motors baut in seinen für 2010 angekündigten "Volt" einen kleinen Benzinmotor ein. Werden die Batterien müde, springt dieser an und lädt nach. Auch der ehemalige Aston-Martin-Designer Henrik Fisker streckt bei seiner Elektro-Luxuslimousine "Karma" (ab Ende 2009) den Aktionsradius durch einen zusätzlichen Verbrennungsmotor auf bis zu 1000 Kilometer. Jedoch eine (noch) sündhaft teure Brennstoffzelle mit dieser Funktion zu versehen, findet in der Branche wenig Zustimmung. Ford-Forscher Roland Krüger indes ist sich sicher: "2020 wird die Brennstoffzelle nicht mehr kosten als ein Premium-Dieselmotor."

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(