HOME

Neuvorstellung: Mini JCW Cabrio: Sturmwarnung

Das neue Mini Cabrio ist noch frisch, da kündigt sich bereits den nächsten Mini an. Wem das 175 PS starke Mini Cooper S Cabrio zu schwach ist, der kann es mit dem John Cooper Works auch offen richtig krachen lassen.

Arme Vorderräder. Haben die bereits beim Mini Cooper S alle Mühe, die Leistung auf den Boden zu bringen, so steht ihnen bei der Sportversion des John Cooper Works noch schlimmeres bevor. Denn die Leistungsspritze von 175 auf 211 PS gibt es ab Ende März auch für das neue Cabriolet. Einer Sturmfrisur steht außer dem Einstiegspreis von 31.350 Euro damit nichts mehr im Weg: einsteigen, Dach auf und die Sporttaste am Mitteltunnel gedrückt.

Der Twin-Scroll-Turbolader entlocken dem gerade mal 1,6 Liter großen Vierzylinder die bereits auch von Clubman und Limousine bekannten 155 kW/211 PS und ein maximales Drehmoment von 260 Nm. Das steht bereits ab 1.850 U/min zur Verfügung. Die Boostfunktion erlaubt dem Piloten kurzfristig sogar den Zugriff auf 280 Nm. Im Gegensatz zum sportlichen Cooper S wurde der Ladedruck von 0,9 auf 1,3 bar erhöht und zahlreiche Motorenbauteile wurden der höheren Leistung angepasst.

Der Motor stammt aus der Rennserie Mini Challenge und lässt den offenen Fronttriebler in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurten. Die Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h setzt in dieser kleinen Cabrioklasse Bestwerte.

Damit die Sportlichkeit auch besonders dynamisch nach außen getragen werden kann, wurden nicht nur Abgasanlage und Sechsgang-Schaltung, sondern auch Fahrwerk und Bremsen dem Leistungszuwachs angepasst. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mini mit 7,1 Litern Super auf 100 Kilometern an.

Ohne wilde Spoiler

Keine sportlichen Fahrleistungen ohne den entsprechend dynamischen Auftritt. Doch seine Kraftkur hält das Mini John Cooper Works Cabriolet überraschend gut versteckt. Ebenso wie seine beiden geschlossenen Brüder ist auch die offene Works-Version mit speziellen Alufelgen und anderen Schürzen versehen.

Doch da der markige Dachkantenspoiler wegen der Stoffmütze fehlt, kommt der JCW im Vergleich zum normalen Cooper S Cabriolet vergleichsweise zurückhaltend daher. Eine kleine Plakette an der unteren Kühleröffnung und am Heck zeigt jedoch, dass unter der bauchigen Haube mehr Leistung als gewöhnlich wartet.

Ebenso wie beim neuen Standard-Cabriolet freut man sich auch beim Works über den Wegfall der außen anliegenden Hecktür-Scharniere sowie des hässlichen alten Überrollsystems. Stattdessen schießen bei einem etwaigen Überschlag in Sekundenbruchteilen Überrollbügel hinten den Kopfstützen hervor.

Der Always-Open-Timer zeigt, wie lange man mit geöffnetem Dach unterwegs ist und das stramm sitzende Stoffdach öffnet und schließt bis Tempo 30 standesgemäß auch während der Fahrt. Das Prozedere dauert rund 15 Sekunden. Der vordere Abschnitt des Softtops lässt sich als Schiebedach um bis zu 40 Zentimeter zurückfahren – bis Tempo 120. Wahlweise kann der Pilot Informationen über Querbeschleunigung, Kühlwassertemperatur oder Drehmoment in das Informationsdisplay rücken.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.